Venezuela – die LĂŒgen der USA und ihrer Vasallen

von Oskar Lafontaine9.02.2019Außenpolitik, Innenpolitik, Wirtschaft

Dass die korrupte Oligarchie der USA (Jimmy Carter) mit Demokratie nichts am Hut hat, weiß jeder, der die LĂŒgen der westlichen Propaganda-Medien durchschaut, schreibt Oskar Lafontaine.

Dass die korrupte Oligarchie der USA (Jimmy Carter) mit Demokratie nichts am Hut hat, weiß jeder, der die LĂŒgen der westlichen Propaganda-Medien durchschaut. Die US-Oligarchie sieht in den Oligarchen-Systemen Russlands und Chinas (Sonderfall des Ein-Parteien-Systems) die Rivalen um die Weltherrschaft und kreist sie mit MilitĂ€r-Basen ein. Ein Blick auf die Landkarte genĂŒgt.

SĂŒdamerika ist fĂŒr die US-Oligarchie der Hinterhof, in dem keine Regierung geduldet wird, die sich den Interessen des US-Kapitals widersetzt. Die grausamste MilitĂ€rdiktatur wurde und wird hofiert (das bekannteste Beispiel ist Chile), solange die US-Konzerne GeschĂ€fte machen können. Seit Hugo Chavez die Ölindustrie verstaatlichte, um Sozialprogramme zu finanzieren, wird alles versucht, um einen Regime-Wechsel zu erreichen, indem man einen Wirtschaftskrieg gegen Venezuela fĂŒhrt.

Der unglĂŒcklich agierende Maduro versucht sich mithilfe des korrupten MilitĂ€rs an der Macht zu halten und bietet den USA und ihren Vasallen genĂŒgend AnlĂ€sse fĂŒr ihre weltweite verlogene Kampagne im Namen von Demokratie und Menschenrechten.

Ein Vergleich zwischen Guatemala und Venezuela entlarvt die LĂŒgen des US-Imperialismus. Aus Guatemala mit 17 Millionen Einwohnern und einem Bruttoinlandsprodukt (BIP) pro Einwohner von 7899 Dollar fliehen die Menschen vor Armut und Gewalt. Aus Venezuela mit 31 Millionen Einwohnern und einem BIP pro Einwohner von 12.140 Dollar (Öleinnahmen) fliehen die Menschen vor Armut und Gewalt. Der einzige Unterschied: Die Regierung in Guatemala dient den Interessen des US-Kapitals. Und das Mitleid Trumps mit den FlĂŒchtlingen aus Venezuela wĂŒrde spĂ€testens aufhören, wenn sie die US-Grenze in Mexiko erreichten.

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