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Venezuela – die Lügen der USA und ihrer Vasallen

Dass die korrupte Oligarchie der USA (Jimmy Carter) mit Demokratie nichts am Hut hat, weiß jeder, der die Lügen der westlichen Propaganda-Medien durchschaut, schreibt Oskar Lafontaine.

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Dass die korrupte Oligarchie der USA (Jimmy Carter) mit Demokratie nichts am Hut hat, weiß jeder, der die Lügen der westlichen Propaganda-Medien durchschaut. Die US-Oligarchie sieht in den Oligarchen-Systemen Russlands und Chinas (Sonderfall des Ein-Parteien-Systems) die Rivalen um die Weltherrschaft und kreist sie mit Militär-Basen ein. Ein Blick auf die Landkarte genügt.

Südamerika ist für die US-Oligarchie der Hinterhof, in dem keine Regierung geduldet wird, die sich den Interessen des US-Kapitals widersetzt. Die grausamste Militärdiktatur wurde und wird hofiert (das bekannteste Beispiel ist Chile), solange die US-Konzerne Geschäfte machen können. Seit Hugo Chavez die Ölindustrie verstaatlichte, um Sozialprogramme zu finanzieren, wird alles versucht, um einen Regime-Wechsel zu erreichen, indem man einen Wirtschaftskrieg gegen Venezuela führt.

Der unglücklich agierende Maduro versucht sich mithilfe des korrupten Militärs an der Macht zu halten und bietet den USA und ihren Vasallen genügend Anlässe für ihre weltweite verlogene Kampagne im Namen von Demokratie und Menschenrechten.

Ein Vergleich zwischen Guatemala und Venezuela entlarvt die Lügen des US-Imperialismus. Aus Guatemala mit 17 Millionen Einwohnern und einem Bruttoinlandsprodukt (BIP) pro Einwohner von 7899 Dollar fliehen die Menschen vor Armut und Gewalt. Aus Venezuela mit 31 Millionen Einwohnern und einem BIP pro Einwohner von 12.140 Dollar (Öleinnahmen) fliehen die Menschen vor Armut und Gewalt. Der einzige Unterschied: Die Regierung in Guatemala dient den Interessen des US-Kapitals. Und das Mitleid Trumps mit den Flüchtlingen aus Venezuela würde spätestens aufhören, wenn sie die US-Grenze in Mexiko erreichten.

Lesen Sie weitere Meinungen aus dieser Debatte von: Vera Lengsfeld, Oskar Lafontaine, Klaus Ernst.

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