Links bedeutet für mich heute, dass man sich für soziale Gerechtigkeit einsetzt. Michael Hartmann

Oskar Lafontaine

Oskar  Lafontaine

Auch wenn er ebenfalls bei den Linken ist, so beliebt wie Gregor Gysi ist er nicht: Es fehlt ihm der Schalk im Nacken. Oskar Lafontaine ging 1999 im Streit mit Schröder von der SPD und gründete 2005 mit Gysi und anderen den größten Schrecken der Sozialdemokraten: Die Linke. Lafontaine war Ministerpräsident des Saarlands, 1990 Kanzlerkandidat und ist Finanzexperte. Der ehemalige Parteivorsitzende der Linken wurde 1943 in Saarlouis geboren. Das Amt des Fraktionsvorsitzenden gab er nach der Bundestagswahl 2009 ab.

Zuletzt aktualisiert am 17.05.2018

Debatte

Angela Merkel - Die schwarze Witwe

Mit ihrem Mantra „Deutschland geht es gut“ redet sie sich ihre Bilanz schön und will das zunehmende Auseinanderfallen der Gesellschaft und ihre gravierenden Fehlentscheidungen nicht sehen, meint Oskar Lafontaine.

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Trump gefährdet den Weltfrieden

Jetzt will Trump auch den Vertrag zur Begrenzung der nuklearen Mittelstreckenraketen (INF) kündigen. Der Vertrag wurde 1987 geschlossen und verpflichtete die Vereinigten Staaten und die damalige UdSSR, keine Raketen mit der Reichweite von 500 bis 5.500 Kilometer zu bauen.

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Diese Eigentumsordnung macht Demokratie unmöglich

Zur Zeit der Aufklärung hieß es noch, Eigentum ist das, was der Mensch sich selbst erarbeitet hat. Heute gehören die großen Vermögen denen, die oft keinen Finger krümmen und das übertragen bekommen, was viele Tausende erarbeitet haben, kritisiert Oskar Lafontaine.

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Welche Lehren ziehen wir aus dem Scheitern der Weimarer Republik?

Solange die sozialdemokratischen Parteien Europas sich nicht von der neoliberalen Weltanschauung lösen – bei uns heißt dass: die SPD von der Agenda 2010, von Hartz IV und den Steuersenkungen für die Reichen – solange werden die von der neoliberalen Globalisierung Abgehängten und Enttäuschten bei den rechten Parteien Zuflucht suchen, schreibt Oskar Lafontaine.

Debatte

Renten rauf wie in Österreich

800 Euro im Monat mehr! Alles andere ist kalter Kaffee, fordert Oskar Lafontaine.

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Assads Bomben

Die Bombardierung von Städten und Dörfern ein nicht zu verantwortendes Kriegsverbrechen, unabhängig davon, wer sie durchführt. Seit dem Zweiten Weltkrieg sind Millionen Menschen durch Bomben getötet worden, schreibt Oskar Lafontaine.

Debatte

Nationalstaat steht nicht für Nationalismus und schon gar nicht für Nationalsozialismus

Wer wie ich dafür eintritt, viele Milliarden für die Verbesserung der Lebensbedingungen in den Flüchtlingslagern und Hungergebieten auszugeben und im Hinblick auf die Schaffung von Arbeitsplätzen daran festhält, dass das Kapital und die Investitionen zu den Menschen gehen müssen und nicht die Menschen in die Zentren des Kapitalismus, dem wird Nationalismus vorgeworfen, so Oskar Lafontaine.

Debatte

Rot-Rot-Grün ist nicht gleich Rot-Rot-Grün

In den Kommentaren zur Bewegung Aufstehen taucht immer wieder derselbe Irrtum auf: Der Begriff Rot-Rot-Grün wird für zwei völlig unterschiedliche Politikkonzepte verwandt, so Oskar Lafontaine.

Debatte

Oskar Lafontaine widerspricht: Fünf Argumente, die nicht stimmen

Die Sammlungsbewegung Aufstehen hat weiter Zulauf und die Gegner formieren sich. Ihre Argumente überzeugen aber nicht, sagt Oskar Lafontaine.

Debatte

Linksnationalismus ist wie Moslemkatholizismus

Es war zu erwarten, dass die geplante Sammlungsbewegung, die viel Resonanz hat, schlecht geredet wird. Die Gegner versuchen sie als linksnationalistisch zu diffamieren. Dabei ist das Wort Linksnationalismus so sinnvoll wie das Wort Moslemkatholizismus, meint Oskar Lafontaine.

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