Naturwissenschaft braucht der Mensch zum Erkennen, den Glauben zum Handeln. Max Planck

Oskar Lafontaine

Oskar  Lafontaine

Auch wenn er ebenfalls bei den Linken ist, so beliebt wie Gregor Gysi ist er nicht: Es fehlt ihm der Schalk im Nacken. Oskar Lafontaine ging 1999 im Streit mit Schröder von der SPD und gründete 2005 mit Gysi und anderen den größten Schrecken der Sozialdemokraten: Die Linke. Lafontaine war Ministerpräsident des Saarlands, 1990 Kanzlerkandidat und ist Finanzexperte. Der ehemalige Parteivorsitzende der Linken wurde 1943 in Saarlouis geboren. Das Amt des Fraktionsvorsitzenden gab er nach der Bundestagswahl 2009 ab.

Zuletzt aktualisiert am 19.03.2019

Debatte

Was passiert, wenn Kramp-Karrenbauer Kanzlerin wird?

Was kommt da auf uns zu, sollte Annegret Kramp-Karrenbauer die Nachfolge Merkels antreten? Die heutige Kanzlerin, mit ähnlichen außenpolitischen „Qualitäten“ ins Amt gelangt, hat die Angebote Gorbatschows und Putins ausgeschlagen ein gemeinsames europäischen Haus zu bauen und die Einkreisungspolitik der USA gegenüber Russland zum Schaden Europas unterstützt. Von Oskar Lafontaine.

Debatte

Willkür.: Attac soll die Gemeinnützigkeit entzogen werden

Attac soll die Gemeinnützigkeit entzogen werden. Das ist Willkür. Wenn man überlegt, dass Unternehmerverbände, die Atlantikbrücke, die CDU-Mittelstandsvereinigung oder die „Deutsche Gesellschaft für Wehrtechnik“ gemeinnützig sind, dann verschlägt es einem die Sprache.

Debatte

Verbrecherische US-Oligarchie

Dass die korrupte US-Oligarchie (Jimmy Carter) die halbe Welt mit Handelskriegen, verdeckten Kriegen, Drohnen- und Bombenkriegen überzieht, hat sich mittlerweile herumgesprochen. Jetzt taucht Uncle Sam plötzlich an der kolumbianischen Grenze auf, um „den Menschen in Venezuela mit Nahrungs- und Arzneimitteln zu helfen“.

Debatte

Europa muss sich von der amerikanischen Vorherrschaft befreien

Viele Kommentatoren jubeln, weil Angela Merkel dem US-amerikanischen Vize-Präsidenten Mike Pence auf der Münchner Sicherheitskonferenz Widerworte gegeben hat. Aber die Konferenz hat ihr Thema verfehlt, zu diesem Schluss kommt Oskar Lafontaine.

Debatte

Wir brauchen höhere Löhne und höhere Renten

"Die sozialen Verbesserungen, die die SPD jetzt vorschlägt, gehen zwar in die richtige Richtung, stehen aber nur auf dem Papier und verändern die Lebensbedingungen der Menschen nicht", kritisert Oskar Lafontaine.

Debatte

Trump ist gefährlicher als Putin

Wegen Trumps Politik sind 82 Prozent der Deutschen stark besorgt, wegen Putins Politik 56 Prozent. Und fast zwei Drittel halten US-Präsident Donald Trump für eine größere Gefahr für den Weltfrieden als den russischen Präsidenten Putin, schreibt Oskar Lafontaine.

Debatte

Venezuela – die Lügen der USA und ihrer Vasallen

Dass die korrupte Oligarchie der USA (Jimmy Carter) mit Demokratie nichts am Hut hat, weiß jeder, der die Lügen der westlichen Propaganda-Medien durchschaut, schreibt Oskar Lafontaine.

Debatte

US-Atomraketen haben auf europäischem Boden nichts verloren

Jetzt haben die USA den INF-Vertrag zur Begrenzung von Mittelstrecken-Raketen gekündigt. Die Reaktionen von Merkel und Maas – Russland ist Schuld, wie könnte es anders sein – sind erbärmlich und nicht im deutschen Interesse. Die USA geben dieses Jahr rund 700 Milliarden Dollar für Rüstung aus, Russland 66 Milliarden. Ein Beitrag von Oskar Lafontaine.

Debatte

Angela Merkel und die hohlen Worte

Wie jedes Jahr beglückte uns Angela Merkel mit ihrer Neujahrsansprache. Und wie immer sind viele Kommentatoren von der Weisheit ihrer Worte tief ergriffen. Mir geht es anders. Ich rege mich immer noch auf, wenn ich Ansprachen höre, bei denen die oder der Vortragende den Eindruck erwecken, die eigenen Worte nicht zu verstehen. Was meine ich? Ein Beitrag von Oskar Lafontaine.

Debatte

„AfD-Sprech“ bei Sahra Wagenknecht ist absurd

Weil die AfD neoliberal ist, ist der Neoliberalismus nicht AfD-nah, sondern seit Jahrzehnten die herrschende Ideologie in den westlichen Industriestaaten. So wird wunderbar davon abgelenkt, dass die AfD sich in ihrer Steuer- und Sozialpolitik nahtlos in den neoliberalen Konsens der meisten Parteien und Medien einreiht.

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