Städte übernehmen von Staaten die Rolle als Problemlöser. Benjamin Barber

Oskar Lafontaine

Oskar  Lafontaine

Auch wenn er ebenfalls bei den Linken ist, so beliebt wie Gregor Gysi ist er nicht: Es fehlt ihm der Schalk im Nacken. Oskar Lafontaine ging 1999 im Streit mit Schröder von der SPD und gründete 2005 mit Gysi und anderen den größten Schrecken der Sozialdemokraten: Die Linke. Lafontaine war Ministerpräsident des Saarlands, 1990 Kanzlerkandidat und ist Finanzexperte. Der ehemalige Parteivorsitzende der Linken wurde 1943 in Saarlouis geboren. Das Amt des Fraktionsvorsitzenden gab er nach der Bundestagswahl 2009 ab.

Zuletzt aktualisiert am 07.05.2019

Debatte

Kevin Kühnert stellt unsere Wirtschaftsordnung in Frage

Da hat doch der Juso-Vorsitzende Kevin Kühnert zwei ungeheuerliche Dinge gesagt: Er kann sich eine Gesellschaft vorstellen, in der alle in den eigenen vier Wänden wohnen oder eine Sozialwohnung gemietet haben.

Debatte

Die westliche Welt ist für die Kriege dieser Welt verantwortlich

Die westlichen Staaten sind für die Kriege und das große Leid der Menschen in Afghanistan, im Irak, in Syrien, dem Jemen und in Libyen verantwortlich, betont Oskar Lafontaine.

Debatte

Neues Bündnis für Abrüstung, Frieden und Gerechtigkeit

Heute wäre es an der Zeit, ein Bündnis für Abrüstung, Frieden und Gerechtigkeit ins Leben zu rufen, das den in Vergessenheit geratenen Artikel 1 des Nato-Vertrages zur Grundlage seiner Politik macht. Es sollte sich zum Ziel setzen, die irrwitzigen Ausgaben für Rüstung und Militär zu senken und die freiwerdenden Mittel zu nutzen, um Hunger und Krankheit in der Welt zu bekämpfen.

Debatte

Gehirnwäsche des Neoliberalismus

Die neoliberalen Politiker in CDU, CSU, SPD, AfD, FDP und Grünen sind gegen die Enteignung der Minderheit, die reich wird, weil sie täglich die Mehrheit enteignet. Dafür kriegen sie auch Parteispenden, Brosamen vom Tisch der Reichen.

Debatte

Angela Merkel ist eine chronische Ja-Sagerin

So sieht die wachsende „Verantwortung“ Deutschlands in der Welt aus, wenn man die „christlichen“ Pharisäer weiter „Weltpolitik“ machen lässt, findet Oskar Lafontaine.

Debatte

Jeder fünfte Rentner ist arm oder von Armut bedroht

Milliarden für Waffen und Kriege aber kein Geld für Menschen, die ein Leben lang gearbeitet haben und denen trotzdem Altersarmut droht? Wenn es nach Merkel, Kramp-Karrenbauer, von der Leyen und anderen Politikern geht, die sich „christlichen Grundsätzen“ verpflichtet fühlen, ja. Und das kriegslüsterne Springer-Blatt „Bild“ liefert die Begleitmusik. Von Oskar Lafontaine

Debatte

Renten-Kehrtwende

Die Gehirnwäsche des Neoliberalismus war erfolgreich. Viele Politiker beten nur noch die neoliberalen Glaubenssätze nach. Die Zerstörung der demokratischen Gesellschaft durch die Auseinanderentwicklung der Einkommen und Vermögen nehmen sie nicht mehr wahr, schreibt Oskar Lafontaine.

Debatte

Was passiert, wenn Kramp-Karrenbauer Kanzlerin wird?

Was kommt da auf uns zu, sollte Annegret Kramp-Karrenbauer die Nachfolge Merkels antreten? Die heutige Kanzlerin, mit ähnlichen außenpolitischen „Qualitäten“ ins Amt gelangt, hat die Angebote Gorbatschows und Putins ausgeschlagen ein gemeinsames europäischen Haus zu bauen und die Einkreisungspolitik der USA gegenüber Russland zum Schaden Europas unterstützt. Von Oskar Lafontaine.

Debatte

Willkür.: Attac soll die Gemeinnützigkeit entzogen werden

Attac soll die Gemeinnützigkeit entzogen werden. Das ist Willkür. Wenn man überlegt, dass Unternehmerverbände, die Atlantikbrücke, die CDU-Mittelstandsvereinigung oder die „Deutsche Gesellschaft für Wehrtechnik“ gemeinnützig sind, dann verschlägt es einem die Sprache.

Debatte

Verbrecherische US-Oligarchie

Dass die korrupte US-Oligarchie (Jimmy Carter) die halbe Welt mit Handelskriegen, verdeckten Kriegen, Drohnen- und Bombenkriegen überzieht, hat sich mittlerweile herumgesprochen. Jetzt taucht Uncle Sam plötzlich an der kolumbianischen Grenze auf, um „den Menschen in Venezuela mit Nahrungs- und Arzneimitteln zu helfen“.

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