Kommt jetzt die Wirtschaftskrise von 2008?

Originalquelle 17.03.2020Gesellschaft & Kultur, Medien, Wirtschaft

Was machen die Börsen, wie verhalten sich die Notenbanken, schnüren Regierungen Rettungspakete? Alle Nachrichten zu den wirtschaftlichen Effekten der Coronavirus-Pandemie auf einen Blick.

Dienstag, 17. März

12:45: Inzwischen steht fest: Die Rezession kommt. Noch ist jedoch völlig unklar, wie sie konkret aussieht und wie lange sie andauern wird. „Eine Rezession in diesem Jahr ist unausweichlich“, zitiert das Handelsblatt den DIW-Ökonom Claus Michelsen. Aber, so Michelsen weiter: „Wie tief sie wird, das lässt sich angesichts der sich täglich verändernden Lage nur sehr schwer einschätzen.“ Überhaupt sind viele Ökonomen ob das Ausmaßes der Corona-Pandemie vorsichtig mit Prognosen. Die Unsicherheit, sie scheint auch unter Experten groß zu sein.

12:15: Der Dax sucht seine Richtung. Die Volatilität ist entsprechend hoch. Aktuell sieht es immerhin danach aus, als käme es nicht zum erneuten Ausverkauf. Dr. Christian Jasperneite von der M.M. Warburg warnt jedoch: Die mit der Pandemie einhergehenden wirtschaftlichen Folgen würden noch immer unterschätzt. “Der Aktienmarkt hat einen Teil des extremen Einbruchs eingepreist, für mutige Käufe scheint es aber noch zu früh.” Die erste Börsen haben derweil damit begonnen, Wetten auf fallende Kurse zu verbieten.

11:00: Zunächst durften Anleger auf eine Stabilisierung hoffen. In den ersten Handelsminuten kletterte der Dax um fast fünf Prozent in die Höhe. Doch ähnlich der vergangenen Tage, gab Deutschlands Leitindex diese Gewinne schnell wieder ab und liegt inzwischen mit fast zwei Prozent im Minus. Damit setzt sich ein steiler und dynamischer Abwärtstrend fort.

Montag: 16. März

14:45: “Aktuell stellt Corona eine erhebliche Belastung, für die Finanzbranche aber kein systemisches Risiko dar”, sagte BaFin-Chef Felix Hufeld in einem Interview mit dem Handelsblatt. Er rief jedoch Banken und Aufseher dazu auf, wachsam zu bleiben. Es müsse herausgefunden werden, in welchem Sektor ein Anstieg der Kreditausfälle drohe. Durch die am Freitag angekündigten Stützungsmaßnahmen der Bundesregierung seien flächendeckende Kreditausfälle und Firmenpleiten aber weniger wahrscheinlich.

14:30: Der Bundesverband Wirtschaft, Verkehr und Logistik (BWVL) begrüßt die getroffenen Maßnahmen der Bundesregierung zur Versorgung der Bevölkerung, fordert aber zum Schutz der Lieferketten dringend weitere Maßnahmen. Aus Sicht des BWVL ist für die kommenden Wochen und Monate entscheidend, wie lange es gelingt, die (internationalen) Logistikketten möglichst vollständig aufrecht zu erhalten, von der Beschaffung über die Produktion und Verladung bis hin zur Auslieferung und letztlich zum Endkunden. Aufgrund der Vernetzung der Lieferketten in einem einheitlichen europäischen Wirtschaftsraum und dessen umfassender Betroffenheit durch die Corona-Pandemie sollten sämtliche nachfolgende Maßnahmenvorschläge nach Möglichkeit europaweit zur Anwendung gebracht werden. Entsprechend fordert der BWVL, dass die Maßnahmen bundeseinheitlich ungesetzt werden.

13:15: Der US-Handel wird bereits vorbörslich in Teilen ausgesetzt. Die europäischen Indizes stehen tief im Minus. Die Aktien von Airlines wie der Lufthansa, Air France-KLM, IAG oder den Billig-Fluglinien Ryanair und EasyJet stürzen um bis zu 30 Prozent ab. Der europäische Bankenindex steht derweil so niedrig wie seit 32 Jahren nicht mehr.

12:00: “Egal, was die Börse jetzt kurzfristig nach oben macht, eine wirkliche Erholung muss mit einem Aufwärtsimpuls beginnen. Dieser sollte mehrere Monate dauern”, warnt CMC-Markets-Analyst Jochen Stanzl. Das Zerschlagen des Bodens mit einem Unterschreiten von 8.696 Punkten heute Morgen sei eine folgenschwere Entwicklung. “Bis zu einer neuen Bodenbildung könnte es gut ein halbes Jahr dauern, wenn nicht noch länger. Das zeigt die Tragweite der aktuellen Geschehnisse.”

11:45: Chinas Wirtschaft ist so stark eingebrochen wie seit 30 Jahren nicht mehr. Das zeigen die neuesten Konjunkturdaten. Die Industrieproduktion ist über den Januar und Februar um 13,5 Prozent zurückgegangen. Unterdessen herrscht an Europas Börsen nach einem hoffnungsvollen Freitag zum Start in die neue Handelswoche wieder Panik. Der Luftfahrt- und Reisesektor blutet. Die Lufthansa-Aktie verliert erneut über zehn Prozent an Wert.

10:30: Der Ausverkauf an den Märkten geht ungebremst weiter. Zum Auftakt in die neue Handelswoche stürzt der Dax um fast acht Prozent ab und notiert nur noch bei 8.540 Punkten. So niedrig stand das Börsenbarometer zuletzt Mitte 2013. Da es an Unterstützunglinien fehlt rückt das Tief aus dem August 2011 (5.165 Punkte) in den Bereich des Möglichen. Der EuroStoxx 50 verlor am Morgen 8,6 Prozent auf 2364,87 Zähler. Die Zinssenkungen der Notenbanken, insbesondere die etwas überraschende der FED noch am Sonntag, verpuffen damit.  „Das kreischende Abbremsen der weltweiten Konjunktur ist zu beängstigend, als dass die US-Notenbank noch beruhigen könnte“, schrieb Deutsche Bank-Analyst Jim Reid. Dazu wächst die Sorge um die Schuldentragfähigket mancher Länder.

Freitag:13. März

17:00: Die US-Börsen eröffnen fester. Eine deutliche Erholung sieht jedoch anders aus. Der S&P 500 steht mit knapp zwei Prozent im Plus. Ebenso der Dax, der damit einen Großteil seiner anfänglichen Gewinne wieder abgegeben hat. Weiterhin ist viel Unruhe im Markt, die Nervosität ist hoch. Der Volatilitäsindex steht bei über 60 Punkten und damit so hoch wie zuletzt Ende 2008.

16:50: Nach Informationen des Handelsblatts will die Lufthansa wegen der Coronakrise Staatshilfen beantragen. Dazu erwäge Europas umsatzstärkste Airline den Flugbetrieb eine Zeit lang weitgehend einzustellen.

16:30: Am Ölmarkt geht eine schwarze Woche zu Ende. Darüber können auch die heutigen Gewinne nicht hinwegtäuschen. Seit Wochenbeginn hat der Brentölpreis 23 Prozent verloren, der WTI-Preis 20 Prozent. “Das ist jeweils der stärkste Wochenrückgang seit Dezember 2008, als die Ölpreise nach dem Ausbruch der Finanz- und Wirtschaftskrise binnen weniger Monate mehr als 70 Prozent abstürzten”, schreibt die Commerzbank in einer Analyse. Die derzeitigen Wochenverluste seien somit größer als die während der Ölpreisabstürze Ende 2014 und Ende 2015 / Anfang 2016.

15:20: Rezession nicht mehr vermeidbar“Das Corona-Virus stürzt uns weltweit in eine Gesundheitskrise, die die nächste Wirtschaftskrise auslöst. Vermeidbar ist die Rezession nicht mehr”, erklärt Chefvolkswirt Uwe Burkert. Nur wenige Tage nachdem die Analysten ihre Wachstumsprognosen für 2020 strichen, sagen sie nun für Deutschland und die Eurozone einen Rückgang des BIP um 1,0 Prozent voraus. Die BIP-Prognose für Baden-Württemberg wurde deutlich auf -2,3 Prozent gesenkt.

14:50: Die Bundesregierung hat den Unternehmen hierzulande Kredite ohne Limit zugesagt und will diesen so durch die Coronakrise helfen. die europäische Union hat derweil eine Investitionsoffensive in Höhe von 37 Milliarden Euro angekündigt. Vorerst bremst das die Verkäufe an den Börsen. Der Dax gewinnt mehr als sechs Prozent an Wert. Die Aktien der Lufthansa, der Deutschen Bank und von Daimler stehen zweistellig im Plus. Diese waren zuletzt besonders deutlich gefallen.

14:00: Monica Defend, Global Head of Research bei Amundi schätzt, dass die Weltwirtschaft in eine so schwere Rezession wie 2008-09 stürzen könnte. Der anfängliche Angebotsschock im Zusammenhang mit der Epidemie führe zu einem zunehmenden Nachfrageschock von immer größerem Ausmaß. “Makroökonomische Stabilisierungsmaßnahmen sind jedoch relativ einfach zu konzipieren und liegen nicht in der alleinigen Verantwortung der Geldpolitik”, so Defend weiter. “Die Regierungen sind sich des Ernstes der Lage bewusst geworden, und der Stabilitäts- und Wachstumspakt sieht unter außergewöhnlichen Umständen eine vorübergehende Lockerung der Haushaltsregeln vor. Damit die Fiskalpolitik jedoch wirklich wirksam ist, muss sie von einer anhaltend akkommodierenden Geldpolitik begleitet werden. Letztlich werden die krisengeschüttelten Länder mit höheren Staatsschuldenbeständen umgehen müssen, und die Bilanz der EZB dürfte deutlich wachsen. Damit die Länder zahlungsfähig bleiben, müssen die Zinssätze niedrig bleiben.”

13:00: Die Bundregierung will Unternehmen mit einem unbegrenzten Kreditprogramm unter die Arme greifen. Dem Dax gibt das nach dem rabenschwarzen Donnerstag weiter Auftrieb. Der Index baut seine Gewinne aus und liegt mit über sechs Prozent im Plus. Dabei dürfte es sich aber zunächst um eine naheliegende Erholung handeln, nach dem zuvor schnellsten Crash den der Dax je gesehen hat. Mittelfristig bleibt die Lage ernst. Durch die jüngst verkündeten Maßnahmen der Notenbank dürften die Margen im Kreditgeschäft für Europas Banken weiter dahinschmelzen. Diese könnten so einmal mehr in existentielle Nöte geraten. Dann würde sich neben dem Corona-Virus wohl auch die Panik an der Börse weiter ausbreiten.

10:30: Die gestrige EZB-Entscheidung könnte Immobilien in Deutschland weiter verteuern. Mit der gestrigen Entscheidung, die langfristige Kreditvergabe an Banken auszuweiten, erhöht die Europäische Zentralbank (EZB) den Nachfrage- und Preisdruck auf den deutschen Immobilienmärkten. „Das zusätzliche Geld wird nicht nur, wie von der EZB beabsichtig, zur Überwindung von Liquiditätsengpässen bei kleineren und mittleren Unternehmen eingesetzt, sondern auch zur Finanzierung von Immobilieninvestitionen verwandt“, sagt Rainer Schorr, Geschäftsführer der PRS Family Trust. „Angesichts der mit den gestiegenen Preisen einhergehenden Renditekompression nutzen Investoren günstige Kredite, um für das von ihnen eingesetzte Kapital eine attraktive Rendite zu erreichen. Dieser Leverage-Effekt führt letztlich dazu, dass Investoren auch Mietrenditen von deutlich unter drei Prozent akzeptieren.“ Zudem bedeuten mehr langfristige Kredite auch eine Ausweitung der Geldmenge, was wiederum den Kreis möglicher Kaufinteressenten bei konstant hoher Objektverfügbarkeit vergrößert.

09:45: Die Börsen in Asien erholen sich, das stützt den Dax, der zu Handelsbeginn leicht im Plus steht. Die Lufthansa-Aktie verliert dagegen weiter an Wert. “Einen Grund dafür gibt es nicht, es handelt sich vermutlich um eine bloße technische Gegenbewegung von Profis, die Leerverkaufsgewinne eindecken”, schreibt CMC Markets-Analyst Jochen Stanzl. Es droht als weiter Ungemach. “Nach dem Fall der Unterstützung bei 10.486 Punkten” droht laut Stanzl nun “der Rutsch auf knapp unter 8.700 Zähler.”

18:00: Zu den größten Verlierern im Dax zählen an diesem schwarzen Donnerstag RWE (-18 Prozent), Daimler (-17,6 Prozent), Continental (-17,5 Prozent), die Deutsche Bank (-17,4 Prozent) und Munich Re (16,8 Prozent). Die Deutsche Bank-Aktie kostet inzwischen nichtmal mehr fünf Euro, ein beängstigendes Rekordtief. Die Daimler-Aktie ist nicht mehr weit von ihrem Tief aus Zeiten der Finanzkrise entfernt. Der DAX ist nun innerhalb kürzester Zeit von fast 13.800 auf rund 9.200 Punkte eingebrochen. Selten zuvor sind die Aktienkurse in solch einer Geschwindigkeit gesunken.

17:20: Der Deutsche Aktienindex fällt um zwölf Prozent und damit weit unter die psychologische Schallmauer von 10.000 Punkten. Diese Marke hat der Index das letzte Mal im Juni 2016 von unten gesehen. “Eine Leitzinssenkung der Europäischen Zentralbank konnte erst gar nicht am Markt verpuffen, denn es gab keine”, erkärt Jochen Stanzl vom Online-Broker CMC Markets. Ohnehin habe die EZB unter Lagarde heute den Ball zurück an die Politik gespielt. Doch die europäischen Staatschefs würden sich bislang nicht auf ein einheitliches Vorgehen einigen können. Doch “ohne Schützenhilfe der Staaten wird es nicht gehen”, blickt VP-Bank Chefökonom Thomas Gitzel voraus.

15:30: Zum zweiten Mal in dieser Woche wird an der Wall Street der Handel wegen zu hoher Verluste ausgesetzt. S&P 500 und Nasdaq100 haben seit Mitte Februar inzwischen über 20 Prozent an Wert verloren. Donald Trump schürt mit seinen Worten und Ankündigungen bislang mehr Panik und Unsicherheit. Beruhigende Signale sehen jedenfalls anders.

15:00 Deutschlands Leitindex gibt weiter nach und steht nur noch bei 9.526 Punkten. Das entspricht einem Tagesverlust von über acht Prozent. Offenbar konnte die EZB mit ihrer Ankündigung die Anleihekäufe auf 120 Milliarden Euro zu erhöhen und Banken in der Not zu stützen, nicht für Beruhigung sorgen. Im Gegenteil, Anleger haben sich wohl mehr erhofft und verkaufen weiter.

Union Investment-Experte Jörg Zeuner sagte: “Christine Lagarde versteht es, in schwierigen Zeiten rasch und mutig zu handeln. Statt sich zu sinnlosen Zinssenkungen verleiten zu lassen, zielen die heute beschlossenen Maßnahmen darauf ab, die europäischen Unternehmen in der schwierigen Situation zu stützen. Das ist ein ermutigendes Zeichen und sollte helfen, ungewollte Zweitrundeneffekte zu vermeiden. Denn mit ihren Maßnahmen hilft die EZB, konjunkturelle Risiken, die sich im Zuge von Kapitalmarktverwerfungen einstellen könnten, entscheidend abzumildern. Die EZB hätte aber noch mehr tun können: Eine stärkere Risikoübernahme durch eine noch mutigere Erhöhung des Ankaufsprogramms wäre eine große Hilfe gewesen. Auf nachhaltig steigende Kurse kann man erst hoffen, wenn das Corona-Virus wirksam bekämpft werden kann.”

14:00 Die Europäische Zentralbank hält den Einlagenzins bei minus 0,5 Prozent und will ein neues Kreditprogramm auflegen. Das entschied der Rat der Notenbank am Donnerstag, heißt es in einer Mitteilung. Der Leitzins bleibt damit weiter auf dem Rekordtief von null Prozent. Bis zum Ende des Jahres will die EZB aber zusätzliche Anleihenkäufe im Volumen von 120 Milliarden Euro tätigen. Ebenso soll die Fianzbranche mit einem speziellen Maßnahmenpaket gestützt werden, unter anderem durch Notkredite für Banken.

13:00 Der Dax kommt nicht zur Ruhe. Auch am Mittag notiert Deutschlands Leitindex mit fast sieben Prozent im Minus und steht so nur noch bei 9.629 Punkten. Analysten halten einen Sturz auf bis zu 6.500 Punkte für möglich. Würde der Dax seinem historischen Muster folgen, drohe ein Rezessionstief von 8000 bis 8500 Punkten, schrieb Christian Kahler von der DZ-Bank. “Die Probleme werden intensiviert durch die unvernünftige Entscheidung, gerade jetzt einen Preiskrieg am Ölmarkt loszutreten, der Ölpreis hat sein Zwischenhoch gesehen und ist unter 35 US-Dollar erneut unter Druck geraten”, sagte CMC Markets-Analyst Jochen Stanzl.

12:00 Coronavirus Live-Karte: Zahl der Infizierten steigt in Deutschland: Forscher des Center for Systems Science and Engineering (CSSE) der Universität in Baltimore (Maryland, USA) haben eine Live-Karte online bereitgestellt, auf denen die Verbreitung des Coronavirus dargestellt wird. Hier geht es zur Echtzeitkarte

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