„Die Deutsche Einheit fordert uns alle“

von Norbert Lammert4.10.2016Gesellschaft & Kultur, Innenpolitik, Medien

BundestagsprĂ€sident Norbert Lammert hat in seiner Rede zum Tag der Deutschen Einheit in Dresden die BundesbĂŒrger aufgefordert, etwas mehr Selbstbewusstsein und Optimismus zu zeigen und zu wagen. Wie Lammert betonte, leben wir „in VerhĂ€ltnissen, um die uns fast die ganze Welt beneidet.“

Es gilt das gesprochene Wort

Anrede,

Man muss es nicht mehr aufregend finden, dass wir – mehr als ein Vierteljahrhundert nach Wieder­herstellung der staatlichen Einheit Deutschlands – unseren National­feiertag schon zum zweiten Mal hier in Dresden feiern. Aber freuen dĂŒrfen wir uns durchaus darĂŒber, dass selbstverstĂ€ndlich geworden ist, was ĂŒber Jahrzehnte völlig ausgeschlossen schien.

Die erste Dresdner Einheitsfeier 2000 hat eine große deutsche Zeitung unter der Überschrift „Bratwurst und Barock“ als Veranstaltung beschrieben, bei der „den Deutschen an diesem zehnten Jahrestag der wiedererlangten Einheit das fröhliche Feiern nicht so recht gelingen will“. Seitdem ist manches anders geworden – in diese wie in jene Richtung. Rundum fröhlich ist Dresden auch in diesem Jahr nicht – und Deutschland auch nicht. Das Jahr 2016 macht Zusammen­hĂ€nge, aber auch Spannungen deutlich, mit denen Europa und seine Nachbarn im 21. Jahrhundert zu tun haben:

In Großbritannien haben die WĂ€hler in einer Volksabstimmung mit knapper Mehrheit beschlos­sen, aus der EuropĂ€ischen Union auszutreten. Die junge Generation, die von dieser Entscheidung am lĂ€ngsten betroffen sein wird, hat daran am wenigsten teilgenommen.

In der TĂŒrkei haben Teile der Armee die demokratisch gewĂ€hlte Regierung durch einen Putsch gewaltsam stĂŒrzen wollen, und sind am Widerstand der Bevölkerung gescheitert, die nun die bittere Erfahrung macht, dass die Verfassungsordnung nicht nur von MilitĂ€rs herausgefordert wird.

In Syrien und den angrenzenden Regionen erleben die Menschen nun schon im fĂŒnften aufeinanderfolgenden Jahr die gnadenlose Anwendung brutaler militĂ€rischer Gewalt, die Hunderttausenden das Leben gekostet und Millionen aus ihren zerstörten Heimatorten vertrieben hat.

An der östlichen Grenze Europas dauern die militÀrischen Auseinandersetzungen zwischen der Ukraine und Russland ebenso an wie die völkerrechtswidrige Annexion der Krim.

Allein diese Konflikte zeigen deutlich, dass die europĂ€ische Friedensordnung, wie sie in der Charta von Paris im Jahr 1990 von den europĂ€ischen Mitgliedsstaaten der KSZE, den USA, Kanada, der Sowjetunion und der TĂŒrkei feierlich bekrĂ€ftigt wurde, weder selbstverstĂ€ndlich war, noch ein fĂŒr allemal gesichert ist.

Die Unterzeichner bekundeten damals ausdrĂŒcklich die Aner­kennung nationaler Selbstbestimmung, die Nichteinmischung in innere Angelegenheiten und die Unantastbarkeit der bestehenden Grenzen. Es war ein GlĂŒcksversprechen – und es richtete sich an einen historisch zerstrittenen Kontinent, der wie unser Land lange geteilt war und dem – wie Deutschland auch – Einheit und Demokratie nun dauerhaft beschieden sein sollten.

Der Triumph der Demokratie in ganz Europa war nicht „das Ende der Geschichte“, wie kluge Beobachter voreilig verkĂŒndeten. Die Geschichte war offen – und das ist sie auch heute. Wir Deutsche haben die Geschicke damals zum GlĂŒck in die Hand genommen – mit krĂ€ftiger UnterstĂŒtzung unserer Nachbarn und Freunde. Wir, Sie alle, haben das Land gestaltet im Bewusstsein unserer besonderen Geschichte.

Meine Damen und Herren,

vor 100 Jahren, im Dezember 1916, mitten im ersten Weltkrieg, erhielt das Eingangsportal unseres Parlaments in Berlin als Widmung die markante Inschrift: „Dem deutschen Volke“, das ReichstagsgebĂ€ude selbst war damals bereits 22 Jahre alt.

Die Festlegung auf eine Inschrift war im Kaiserreich ebenso umstritten wie die Volksvertretung selbst. Dem Kaiser wurden die Worte „Dem deutschen Reich“ vorgeschlagen, Wilhelm II. plĂ€dierte fĂŒr den Schriftzug „Der deutschen Einigkeit“ – er misstraute dem Parlament als einem Ort widerstreitender Meinungen und Interessen und beschwor die nationale Geschlossenheit.

Alles nur Geschichte? Die vor einhundert Jahren beschlossene Widmung „Dem deutschen Volke“, die dem im Kriegsverlauf zunĂ€chst gewachsenen Selbstvertrauen der meisten damaligen Parlamentarier entsprach, konnte unmittelbar vor Weihnachten 1916 montiert werden. Es war das Jahr brutaler deutsch-französischer Schlachten um Verdun und an der Somme, an deren Ende es ohne wesentliche Verschiebung des Frontverlaufs und damit ohne GelĂ€ndegewinne auf beiden Seiten mehr als hunderttausend Tote gab. Die Lettern der Widmung waren aus eingeschmolzenen französischen Kanonen­kugeln gegossen – erbeutet in den Befreiungs­kriegen gegen Napoleon. Die Bronzegießerei Loewy gehörte einer jĂŒdisch-deutschen Familie, deren Sohn sich vom Judentum abgewandt hatte. Er ließ sich taufen, und nachdem er sich 1918 hatte adoptieren lassen, glaubte er sich mit seinem neuen Namen Erich Gloeden sicher – zu sicher. Von den National­sozialisten wurde er verhaftet, weil er Verfolgten geholfen hatte – darunter auch einem General aus dem Widerstand des 20. Juli. Gloedens Frau, seine Schwiegermutter und er selbst wurden im November 1944 in Plötzensee durch das Fallbeil getötet.

Erich Gloedens Geschichte zeigt beispielhaft, wie in unserem Land noch vor wenigen Generationen Menschen ausgeschlossen wurden aus der Nation, deren selbstverstĂ€ndliche Mitglieder sie waren, wie sie Rechte und Schutz verloren, ausgeliefert waren – in einer Zeit, da die Weimarer Republik zerschlagen, der Reichstag ausgebrannt, das Parlament entmachtet und politische Gegner an Leib und Leben bedroht waren.

Geschichte. Die Nationalgeschichte jedes Landes ist die Summe der vielen, persönlichen Geschichten von Menschen, die meist unbeobachtet bleiben oder schnell vergessen werden. Geschichten wie die Erich Gloedens zĂ€hlen zu unserem historischen Erbe. Sie sind uns Verpflichtung und sie lassen uns gerade am Nationalfeiertag auch darĂŒber nachdenken, wie und was sich in den vergangenen einhundert Jahren glĂŒcklich gewandelt hat, wer und was deutsch ist und wen Deutschland heute in seine Rechtsordnung einschließt – fĂŒr wen die gewĂ€hlten Abgeordneten des Deutschen Bundestages unter der Widmung „Dem deutschen Volke“ Gesetze debattieren und beschließen.

Angesichts vieler VerĂ€nderungen, der objektiven Schwierigkeiten und der bisweilen auch zu Unrecht aufgetĂŒrmten scheinbaren Probleme, die uns heute beschĂ€ftigen, steht außer Frage, dass „dem deutschen Volke“ selbst aufgegeben ist, nach einer zeitgemĂ€ĂŸen Bestimmung dessen, was Deutschland im 21. Jahrhundert sein will, zu suchen. DarĂŒber darf und muss gestritten werden. Wer aber in diesem Streit das Abendland gegen tatsĂ€chliche und vermeintliche Bedrohungen verteidigen will, muss seinerseits in dieser Auseinandersetzung den MindestansprĂŒchen der westlichen Zivilisation genĂŒgen: Respekt und Toleranz ĂŒben und die Freiheit der Meinung, der Rede, der Religion wahren und den Rechtsstaat achten.

Deutschland ist heute anders als vor einhundert Jahren – glĂŒcklicherweise – und anders auch als vor 25 Jahren. Deutschland verĂ€ndert sich, weil sich nicht nur unsere Nachbarschaft verĂ€ndert, sondern auch das Volk in Deutschland. Die unterschiedlichen Lebens­geschichten erzĂ€hlen, wer wir sind und woher wir kommen, was uns prĂ€gt und was wir von den hier geltenden Werten und Regeln erwarten, die im Übrigen dazu dienen, dass alle in Deutschland lebenden Menschen hier ihr LebensglĂŒck suchen können und hoffentlich auch finden. Und wo immer gewohnte Verhaltensmuster von Zuwanderern mit hier geltenden Gesetzen kollidieren, gelten selbstverstĂ€ndlich die hiesigen Regeln. FĂŒr alle. Ausnahmslos.

„Unser Boot ist hoffnungslos ĂŒberladen. Der Korb schwebt schon ĂŒber dem Meer, als ich den Arm des Mannes zurĂŒckreiße. Ich hebe meine Tochter heraus und wickele sie mir vor die Brust. Sie ist erst zwei Tage alt. Ich habe sie noch in der Hafenstadt geboren, am nĂ€chsten Tag ging es auf diesen Kahn. Die Erleichterung kommt erst spĂ€ter, als wir in den Baracken der Notunterkunft sitzen. Wir sind davongekommen, mit unserem Leben. Angekommen sind wir noch lange nicht.” Das klingt in unseren Ohren wie das Schicksal eines FlĂŒchtlings aus dem Nahen Osten. Es ist aber die Geschichte einer jungen Frau, die 1945 mit ihrer Familie aus Königsberg floh.

„Eine Viertelstunde, nachdem wir abgelegt hatten, fiel der Motor unseres Bootes aus. Alle fingen an zu schreien. (
). Meine Schwester sprang ins Wasser und fing an, das Boot zu ziehen. Nach einer Weile sprang ich hinterher. In dem Moment konnte ich nicht denken, ich sah nur mein Leben an mir vorbeiziehen.“

Auch diese junge Frau ist ĂŒber das Wasser geflĂŒchtet. Yusra Mardini, geboren in Syrien, lebt seit etwas mehr als einem Jahr mit ihrer Familie in Deutschland. Im Sommer nahm die 18-JĂ€hrige an den Olympischen Spielen in Brasilien teil. Die Schwimmerin startete in der Mannschaft der FlĂŒchtlinge. „Manchmal eröffnet einem das Leben Möglichkeiten, wenn man sie am wenigsten erwartet“, sagt sie.

Dieser Staat, dessen Einheit wir heute feiern, unsere Gesellschaft, kann und will Möglichkeiten eröffnen, ein Leben in Frieden und Freiheit zu fĂŒhren: „Dem deutschen Volke“, Hiergeborenen und Zugewanderten, Jungen und Alten, Frauen und MĂ€nnern, Christen, Muslimen und Juden, Armen und Reichen. Vielfalt ist keine WorthĂŒlse – lĂ€ngst wohnen hier in Sachsen gebĂŒrtige Schwaben, aber auch Tschechen und Polen, haben Brandenburgerinnen Bremer mit tĂŒrkischen Wurzeln geheiratet, sind einst aus der DDR freigekaufte Berliner vom Rhein zurĂŒck an die Spree gezogen, Westfalen haben in Mecklenburg-Vorpommern ihr GlĂŒck gemacht, Niedersachsen in ThĂŒringen – als MinisterprĂ€sidenten zum Beispiel. Und ein Dresdner Schauspieler beeindruckt seit Jahren ein millionenstarkes Fernsehpublikum im „MĂŒnster-Tatort“.

Deutschland ist ein vitales Land, ein attraktiver Standort, eine vielfĂ€ltige, bunte Gesellschaft, durch Persönlichkeiten geprĂ€gt, die Tradition wie Innovation ĂŒberzeugend verkörpern:
Ein in Bangkok geborener Oberstleutnant leitet die Big Band der Bundeswehr, eine Chinesin wurde VizeprĂ€sidentin einer bayerischen UniversitĂ€t, eine Syrerin ist in diesem Jahr Weinkönigin in Trier, ein tĂŒrkischstĂ€mmiger Muslim war SchĂŒtzenkönig einer katholischen SchĂŒtzenbruderschaft in Werl/Westfalen, und eine Fernsehmoderatorin, deren Familie aus dem Irak stammt, verteidigt die Freiheit sowie die Rechte und Pflichten der Presse in Deutschland gegen demokratie­gefĂ€hrdende AnwĂŒrfe.

Deutsche Fußball-, Olympia- und Paralympics-Mannschaften sind erfolgreich, auch deshalb, weil ihre Mitglieder mit ihren Mannschaftskameraden mit welcher Herkunft auch immer, gemeinsame Ziele verfolgen und zusammen kĂ€mpfen. Unter einer Flagge.

Wir sind heute in der glĂŒcklichen Lage, die Einheit, die wir heute feiern, gestalten zu können – anders als die Deutschen ĂŒber Jahrhunderte ihrer Geschichte. Der Wunsch nach „Einigkeit und Recht und Freiheit“ war lange eine wirklichkeitsfremde Vorstellung, so zum ersten Mal formuliert 1841, vor 175 Jahren, getrĂ€umt auf einer Insel, im Wind auf der Klippe. Die Insel war Helgoland und gehörte damals nicht zu Deutschland, das es als Nationalstaat noch nicht gab, sondern zum Britischen Königreich. Der TrĂ€umer war Hoffmann von Fallersleben, dessen Sehnsucht nach nationaler Einheit und Freiheitsrechten sein „Lied der Deutschen“ zum Ausdruck brachte. Im Jahr darauf wurde der Professor fĂŒr deutsche Sprache aus dem Lehramt an der UniversitĂ€t Breslau entlassen – seiner politischen Gedichte wegen. Das damalige Recht war nicht auf seiner Seite. Die Einheit war damals noch weit entfernt, die Freiheit war jedenfalls sehr entwicklungsfĂ€hig.

In der Geschichte des „Deutschlandlieds“ spiegeln sich die Turbulenzen der deutschen Geschichte wie in der Inschrift des Reichstags. Nationalistisch-aggressiv intonierten Soldaten die erste Strophe eben dieses Liedes im Ersten Weltkrieg. „Deutschland, Deutschland ĂŒber alles“. In diabolischer Einfalt ĂŒbernahm die nationalsozialistische FĂŒhrerriege diese erste Strophe sinnwidrig in ihre Propagandafeldzug gegen das eigene und spĂ€ter gegen die anderen Völker. Und es war nur folgerichtig, dass das gleiche Regime die zweite und dritte Strophe verbot. Da war von Recht und Freiheit lĂ€ngst nicht mehr die Rede – und die Einheit des Landes ĂŒberstand dieser Krieg auch nicht.

Heute genießen wir wie selbstverstĂ€ndlich Rechte, die Hoffmann von Fallersleben und seinen Zeitgenossen verwehrt waren. Wir leben in staatlicher Einheit, in Recht und Freiheit. Wir leben in Frieden mit unseren Nachbarn. Deutschland ist ein demokratischer Staat. Sicher nicht perfekt, aber gewiss in besserer Verfassung als jemals zuvor. Das Paradies auf Erden ist hier nicht. Aber viele Menschen, die es verzweifelt suchen, vermuten es nirgendwo hĂ€ufiger als in Deutschland. Wenn das so ist, haben wir eine doppelte Legitimation, darauf zu bestehen, dass dieses Land in seinen Grundorientierungen so bleibt, wie es ist.

Nach einer Anfang dieses Jahres beim Weltwirtschaftsforum in Davos vorgestellten Umfrage unter 16.000 Menschen aus aller Welt, MeinungsfĂŒhrern in Wirtschaft, Wissenschaft und Verwaltung, gilt Deutschland mit Blick auf politische StabilitĂ€t, wirtschaftliche ProsperitĂ€t, soziale Sicherheit, Bildung, Wissenschaft und Infrastruktur als „bestes Land“ auf dieser Erde.

Das ist vielleicht doch ĂŒbertrieben. Aber offensichtlich ist: Vieles ist uns gelungen, manches offenbar besser als anderen; doch im Vergleich mit anderen LĂ€ndern zeichnen wir uns gerade nicht durch ausgeprĂ€gte Zufriedenheit aus. In einem virtuellen GlĂŒcksatlas des amerikanischen Gallup-Instituts, das die gefĂŒhlten Erfahrungen unter 138 befragten Nationen erfasst, ordnen die Deutschen sich auf Rang 46 ein – zwischen dem Senegal und Kenia. Man muss das nicht fĂŒr die sprichwörtliche deutsche Bescheidenheit halten.

Wir können und dĂŒrfen durchaus etwas mehr Selbstbewusstsein und Optimismus zeigen. Arthur Schopenhauer, in Danzig geboren, in Frankfurt/Main gestorben, der weder die erste deutsche Einheit 1871 erlebt hat noch die zweite 1990, aber in vielen deutschen und europĂ€ischen StĂ€dten gelebt und Erfahrungen gesammelt hat, darunter auch Dresden, hat eine Beobachtung formuliert, die auch heute noch aktuell scheint: „Ein eigentĂŒmlicher Fehler der Deutschen ist, dass sie, was vor ihren FĂŒĂŸen liegt, in den Wolken suchen“.

Wir leben in VerhĂ€ltnissen, um die uns fast die ganze Welt beneidet. Und wir stehen – auch deshalb – vor Herausforderungen, die wir bewĂ€ltigen mĂŒssen und können, wenn wir es wollen.
Die Deutsche Einheit fordert uns alle, die Zufriedenen wie die Unzufriedenen, aber gerade am heutigen Tag dĂŒrfen wir uns außer der Wahrnehmung der RĂŒckschlĂ€ge, Hemmnisse und Zukunfts­Àngste durchaus auch Zufriedenheit erlauben, wenn nicht gar ein GlĂŒcksgefĂŒhl. Denn wir leben jetzt so zusammen, wie es ganze Generationen vor uns nur trĂ€umen konnten: In Einigkeit und Recht und Freiheit.

Das sind gleich drei gute GrĂŒnde zum Feiern. Mindestens drei. In diesem Sinne wĂŒnsche ich uns allen, hier in Dresden und ĂŒberall im Lande einen friedlichen und fröhlichen Nationalfeiertag.

Quelle: Deutscher Bundestag

KOMMENTARE

MEIST KOMMENTIERT

So lÀuft das mit den Schleppern wirklich - Ein Migrant packt aus

Die illegalen Schlepperboote stehen mit den Booten der NGOs wie der Sea Watch in direktem Kontakt, sie kommunizieren miteinander und sprechen das Schleppen der Migranten im Mittelmeer untereinander ab, so Petr Bystron.

Wie ein PrÀsident Selensky relativ erfolgreich sein könnte

Ein Großteil der intellektuellen Elite, politischen Chatcommunity, weltweiten Diaspora und auslĂ€ndischen Freunde der Ukraine ist entsetzt ĂŒber den Ausgang der ukrainischen PrĂ€sidentschaftswahlen. Der Schauspieler, Komiker und GeschĂ€ftsmann Wolodymyr Selensky wird, nachdem er im ersten Wahlgang

August von Hayek: „Der Weg zur Knechtschaft“

Von 1940 – 1943, als der Kampf gegen das Deutschland der Nationalsozialisten noch nicht entschieden war, schrieb August von Hayek im englischen Exil, in das er vor den Nationalsozialisten geflĂŒchtet war, „Der Weg zur Knechtschaft“. Es erschien 1944 in England, dem Land, das Europa innerhalb v

Die Migrations-Politik der EU ist gescheitert

Vortrag von Herr Köppel bei der EKR (Fraktion der EuropĂ€ischen Konservativen und Reformer) im Europaparlament in BrĂŒssel am 17.06.2019, als Beitrag zur Diskussionsrunde „Die EU nach den Wahlen - weniger Europa“. Herr Köppel erlĂ€utert, warum die Schweiz mit der EU bestens zusammenarbeiten wi

Teilen und Herrschen: Frankreich will immer im EU-Poker mitsspielen

Um die Schwierigkeiten zu verstehen, die die Besetzung der sogenannten Topjobs (Kommissions-, EZB- und ParlamentsprĂ€sident, sowie den Hohen Vertreter der EU fĂŒr Außen- und Sicherheitspolitik) in der EU mit sich bringen, lohnt es sich die Mitglieder der EU einzeln nach Gewichtung, Interessen und m

Wie ein schwacher Staat unsere Sicherheit aufs Spiel setzt

Die Bibliothek des Konservatismus Berlin ist eines der kleinen gallischen Dörfer in der rot-dunkelrot-grĂŒnen Hauptstadt des besten Deutschlands, das wir je hatten, von denen Widerstand gegen den Zerfall unseres Landes ausgeht. Am 3. Juli war in der Bibliothek jeder der ĂŒber dreihundert unbequeme

Mobile Sliding Menu