Sexueller Missbrauch in Moscheen

von Mimoun Azizi5.12.2017Gesellschaft & Kultur, Medien

Kindesmissbrauch in Moscheen ist ein durchaus relevantes Problem und kein Einzelfall. Immer wieder werden in der Bundesrepublik Kinder durch Koranlehrer missbraucht. Die Vorstände der Moscheen zahlen viel Geld für das Schweigen.

Sexuelle Übergriffe gelangen nicht an die Öffentlichkeit

Ich weise darauf hin, dass es sich hier um Einzelfälle handelt. Es ist die absolute Minderheit unter den Imamen, die solche Verbrechen begehen. Dennoch halte ich es für wichtig, dass diese Sache angesprochen wird.

Die Betroffenen (Frauen und Männer), die zum größten Teil inzwischen verheiratet sind und selbst Kinder haben, sind schwer traumatisiert und leiden weiterhin unter den Folgen dieser fürchterlichen Erlebnisse. Die meisten von ihnen berichten, dass sie kaum schlafen können. Sie leiden unter schwersten Konzentrations- und Aufmerksamkeitsstörungen im Rahmen dieser posttraumatischen Belastungsstörung.

Die meisten Betroffenen kämpfen ihr ganzes Leben gegen sich aufdrängende Erinnerungen, sogenannte Flashbacks. Hinzu kommen nicht selten Albträume, die vor dem Hintergrund eines andauernden Gefühls von Betäubtsein und emotionaler Stumpfheit auftreten.

Einige berichten über Gleichgültigkeit gegenüber anderen Menschen, Teilnahmslosigkeit der Umgebung gegenüber, Freudlosigkeit sowie Vermeidung von Aktivitäten und Situationen, die Erinnerungen an das Trauma wachrufen könnten.

Depressionen sind häufig mit den genannten Symptomen und Merkmalen assoziiert und Suizidgedanken sind nicht selten. Andere sind völlig beziehungsunfähig. Insbesondere Frauen berichten, dass sie in der Partnerschaft Probleme haben- sich auf den Partner einzulassen.

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