Warum Bildung Muslime noch lange nicht zu Frauenverstehern macht

von Martina Lenzen-Schulte3.02.2019Gesellschaft & Kultur, Medien

Was haben Sharon Stone, Serap GĂŒler und Annegret Kramp-Karrenbauer gemeinsam? Alle drei verstehen sich darauf, bei verschiedenen Gelegenheiten viel Bein zu zeigen. De öffentliche Empörung darĂŒber ist groß – vor allem in gewissen Kulturkreisen. Die Errungenschaften der Emanzipation mĂŒssten um jeden Preis verteidigt werden, fordert Martina Lenzen-Schulte.

Stone wurde deswegen mit ihrer Rolle als Catherine Tremell in „Basic Instinct“ berĂŒhmt. Das hĂ€tte Serap GĂŒler auch passieren können. Was die CDU StaatssekretĂ€rin im Kabinett Laschet in Nordrhein-Westfalen auf der Islamkonferenz anhatte und wie sie so dasaß, erinnerte manche der Deutsch-TĂŒrkischen Akademiker (e.V.) jedenfalls an diesen Film. Es beschĂ€ftigte sie so intensiv, dass der Verein die Causa eigens in einer Note an Herrn Seehofer zur Sprache brachte, was sich im O-Ton so liest:

„Sehr geehrter Herr Bundesinnenminister, 
 Was war mit der Nordrhein-WestfĂ€lischen Integrationsministerin los der Frau GĂŒler los? Wurde sie spontan in ihren jungen Jahren von plötzlichen postmenstrualen Wechseljahrsyndromen ĂŒberrascht und wollte auf der Islam-Konferenz mal auf gut Deutsch ‚Die Sau raus lassen‘ oder war das der armselige Versuch ihre Kritik von islamischer Kleidung bei Frauen mit einem gĂ€nzlichen Widerspruch zu brillieren, in dem Sie ‚tiefe Einblicke‘ in ihre Persönlichkeitsstörung gewĂ€hrte? Hatten Sie nicht das GefĂŒhl das sich die Frau GĂŒler im November erkĂ€ltet bei dem wenigen was sie auf der Islamkonferenz anhatte? Herr Bundesinnenminister, es laufen – speziell in der mĂ€nnlichen Community – noch bis zur Stunde wetten ob die Frau GĂŒler einen SchlĂŒpfer angehabt hat oder nicht. Wir erwarten AufklĂ€rung! Herr Bundesinnenminister hatten sie nicht zwischendurch mal die BefĂŒrchtung das sich Frau GĂŒler in ihre Rolle als Kim Basinger bei „Basic – Instinct vertieft und fĂŒr einen kurzen Augenblick die Beine spreizt und Sie nunmehr vollkommen aus dem Konzept bringt?“.

In diesem Fall waren die Akademiker erkennbar so irritiert, dass sie nicht nur Kim Basinger mit Sharon Stone, sondern auch postmenstrual mit postmenopausal verwechselten, aber vielleicht waren bei der Formulierung kein Filmkritiker oder Arzt unter den Mitgliedern zur Hand, die dies hĂ€tten korrigieren können. Irritiert mĂŒssten eigentlich auch alle redlichen Frauenfreunde im Lande darĂŒber sein, dass in Post-#MeToo-Zeiten eine wahrnehmbare mediale EntrĂŒstung gĂ€nzlich ausblieb – einige online-Plattformen ausgenommen. Keiner der flugs alarmierten, sonst fĂŒr die gute Sache der Frauenverteidigung zu begeisternden Kollegen sah sich offenbar genötigt, in diesem Fall mit der roten Karte zu wedeln. Ausgesparte Debatten rumoren jedoch unterschwellig weiter und fördern das GrĂŒbeln. Etwa ĂŒber die Frage, warum sich die Deutsch-TĂŒrkischen Akademiker just auf Frau GĂŒler einschossen und die neue Parteivorsitzende der CDU, Annegret Kramp-Karrenbauer, davonkommen ließen? Die zeigte sich wenige Tage spĂ€ter in der Talkshow bei Anne Will in ihrem kurzen lila Kleid in ziemlich Ă€hnlicher Pose wie Frau GĂŒler auf der Islam-Konferenz, der Winkel der unzensierten KamerafĂŒhrung auf die Oberschenkel von AKK im Sessel ist sogar noch etwas steiler. Was hat Frau GĂŒler, was AKK nicht hat? Eine kurze Recherche ergibt, dass ihr Äußeres bereits 2017 Anlass zur Missbilligung gab. Die galt jedoch damals nicht der aktuell Gescholtenen selbst, sondern NRWs Integrationsminister Rainer Schmeltzer. Der nĂ€mlich hatte Frau GĂŒler als „gutaussehende schwarzhaarige“ Dame bezeichnet, was seinerzeit in einer Anfrage der frauenpolitischen Sprecherin der Union als „sexistische Rhetorik“, als „unertrĂ€glich“ und „inakzeptabel“ gerĂŒgt wurde und ĂŒberregionale mediale Aufmerksamkeit erzielt hatte.

Dies lehrt uns in Sachen Frauendiskriminierung, dass sich die öffentliche Empörung weniger danach richtet, wie tief unter der GĂŒrtellinie eine sexistische Bemerkung angesiedelt ist, auch nicht danach, wie hoch der Rock rutscht. Entscheidend ist vielmehr, wer sakrosankt ist, sowohl unter den Kritikern, als auch unter den Kritisierten. Frau GĂŒler stehen eben nicht die publizistischen Mittel einer Laura Himmelreich zu Gebot, die als Stern-Journalistin Rainer BrĂŒderle wegen seines anzĂŒglichen Komplimentes vorfĂŒhren durfte. Nicht einmal ein milder Sturm war GĂŒler gegönnt, wie ihn die Berliner StaatssekretĂ€rin Sawsan Chebli auslöste, als sie sich schockiert ĂŒber die in ihren Augen sexistische Bemerkung eines ehemaligen Botschafters beschwerte. Der hatte sich bei Chebli mit den Worten „Ich habe keine so junge Frau erwartet. Und dann sind Sie auch so schön“ in die Nesseln gesetzt, als sie zu einer Sitzung zu spĂ€t kam und er sie nicht erkannt hatte. Die Latte hĂ€ngt tief, möchte man meinen, will man Sexismus heraufbeschwören. Aber offenbar nicht tief genug, wenn es um die Deutsch-TĂŒrkischen Akademiker geht.

Deren Einlassungen zu Frau GĂŒler lassen ĂŒberdies erkennen, dass Bildung und akademischer Abschluss keineswegs vor einem – gemessen an hiesigen Standards – unterirdischen Frauenbild schĂŒtzen. Das ist die eigentlich beunruhigende Botschaft, die weit ĂŒber den konkreten Fall hinausweist, von dem niemand kĂŒnden wollte. Akademikerverein hin oder her, wenn die Kleidung unpassend erscheint, rĂŒgen die MĂ€nner die Frauen ganz ungeniert. Offensichtlich behalten Religion und patriarchalische PrĂ€gung im Zweifel gegenĂŒber Bildung und akademischen Graden die Oberhand. Als infolge der Schließung von GebetsrĂ€umen an deutschen UniversitĂ€ten ruchbar wurde, wie lange sich dort schon muslimische Studentinnen etwa beim Gebet den Geboten der MĂ€nner zu unterwerfen hatten – abgetrennte Kompartimente, die kleineren fĂŒr die Frauen und bitte ja kein ParfĂŒm auflegen – hĂ€tte sich der BildungsbĂŒrger schon fragen können, warum die Gleichstellungsbeauftragten dies all die Jahre sehenden Auges duldeten, ohne nervös zu werden. Wie konnten sich in unseren akademischen Kaderschmieden unter dem Label kultureller RĂŒcksichtnahme ĂŒberhaupt Verhaltensweisen etablieren, die Frauen herabwĂŒrdigen und den wohlfeilen Schutzbehauptungen auf den Webseiten der UniversitĂ€ten Hohn sprechen? Wenn mĂ€nnliche muslimische Studenten sich weigern, bei Frauen eine PrĂŒfung abzulegen oder – etwa in medizinischen FĂ€chern – allfĂ€llige Putz- und AufrĂ€umarbeiten nach den praktischen Übungen in Laboren oder SektionssĂ€len den Kommilitoninnen ĂŒberlassen, lĂ€sst dies darauf schließen, dass sich mitunter die akademische Elite der muslimisch Sozialisierten extrem schwer tut, Frauen als gleichberechtigt, vorgesetzt oder als echte Kollegin zu betrachten. Wenn kultursensible Professoren dem auch noch Vorschub leisten – „Frau Kollegin, ich prĂŒfe die Herren rasch selbst“ – dann demĂŒtigen die ihre Mitarbeiterinnen nicht nur dann, wenn sie dem Wunsch nach einem mĂ€nnlichen PrĂŒfer nachgeben. Sie verschaffen solchen muslimischen Studenten die Gelegenheit, die Professorin, Assistentin und weibliche Hilfskraft mit siegesgewissen Blicken danach ein zweites Mal zu erniedrigen: „Deine Kompetenz“, so die unmissverstĂ€ndliche Botschaft „muss sich meiner Macht als Mann beugen“.

Nur wenige thematisieren offen die systemimmanente und vor keiner sozialen Schicht haltmachende Frauenverachtung in vielen islamisch geprĂ€gten Gesellschaften. In ihrem Beitrag fĂŒr die aktuelle „EMMA“ beschreibt die Journalistin Hannah Wettig ihre Erfahrungen mit arabischen MĂ€nnern in einen Workshop, der „Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit“ heißt, in dem Fall eine euphemistisch-genderneutrale BemĂ€ntelung fĂŒr Frauenfeindlichkeit. Dort erklĂ€rte ein Mann, fĂŒr ihn sei das Kernproblem der arabischen Gesellschaften die untergeordnete Rolle der Frau. Man dĂŒrfe Islamisten durchaus ungestraft sagen, man glaube nicht an Gott, aber sie wĂŒrden wĂŒtend, sobald man die Gleichrangigkeit von Frauen anspreche. Wenn der algerische Journalist Kamel Daoud das VerhĂ€ltnis zur Frau in den LĂ€ndern Allahs eingehend analysiert und als „krank“ bezeichnet, oder der langjĂ€hrige ARD-Korrespondent Samuel Schirmbeck versichert, wie absolut selbstverstĂ€ndlich sexuelle BelĂ€stigungen und DemĂŒtigungen von Frauen in der arabischen Welt sind, nimmt die gut ausgebildete Elite hierzulande wie im ĂŒbrigen Europa solche Beobachtungen zwar zur Kenntnis. Sie bezieht sie freilich nicht auf sich selbst. Wer trifft nicht auf Kongressen, auf internationalem Parkett muslimische Herren aus aller Herren LĂ€nder, die Frauen die Hand geben, mit ihnen diskutieren, mit ihnen arbeiten. Bildung und Ausbildung macht uns gleich, so die GrundĂŒberzeugung. Diese Community glaubt daran, die muslimische PrĂ€gung mache am akademischen Gartenzaun halt – wo sie es nicht tut, sind relativierende Argumente zur Verteidigung des kulturell anders geprĂ€gten Kollegen nicht weit.

„Integration durch Bildung“ wirkt denn auch wie eine selbsterklĂ€rende Erfolgsformel, die anscheinend keiner weiteren BegrĂŒndung bedarf. Wer diese Suchwortfolge eingibt, erhĂ€lt bei Google auf Anhieb knapp 42 Millionen Treffer. Aber wer Deutsch kann und Abitur macht, ist damit noch lange nicht auf Augenhöhe mit den Frauen in diesem Land, das beklagen inzwischen nicht nur immer mehr Lehrer. Wenn sich Akademiker an der RocklĂ€nge einer Frau derart stoßen, wie das Beispiel GĂŒler lehrt, wie reagiert erst ein muslimisch akkulturierter Arzt, wenn er im Nachtdienst einer jungen Frau die „Pille-Danach“ rezeptieren soll? Oder einer, der die Spuren von sexueller Gewalt durch einen Ehemann medizinisch sichern soll? Wollen Frauen sich bei einer Scheidung von solchen AnwĂ€lten beraten, von solchen Richtern den Versorgungsausgleich, das Besuchsrecht fĂŒr ihre Kinder regeln lassen? Können SchĂŒlerinnen oder Untergebene, die auf Facebook kurzberockt abgebildet sind, von solchen Lehrern faire Noten, von solchen Vorgesetzten eine gerechte Beurteilung erwarten? Michel Houllebecqs Buch „Unterwerfung“ war auch deshalb eine unerhörte Provokation, weil darin muslimische Intellektuelle ebenso wenig fĂŒr Frauenrechte ĂŒbrighaben wie ihre geistig weniger gut geschulten GlaubensbrĂŒder. Und auch deshalb – leider wurde das allzu wenig beachtet –, weil bei Houllebecq das westliche akademische Juste Milieu die Frauen ohne mit der Wimper zu zucken im Stich lĂ€sst.
Bei der mangelnden Solidarisierung mit dem Vorkommnis um Frau GĂŒler haben wir es nicht zuletzt mit einer unseligen Allianz von Frauenverachtung und Arroganz der Eliten gegenĂŒber niederen sozialen Schichten zu tun. Diese gibt sich nur selten eine BlĂ¶ĂŸe, indem sie den weiblichen Opfern den Schwarzen Peter zuschiebt. Wenn, dann desavouiert sie sich jedoch aufs Peinlichste. So befand zum Beispiel Werner Kolhoff, Journalist und ehemaliger Mitarbeiter im Bundespresseamt, im Fall der von einem irakischen Asylbewerber ermordeten Susanna Feldmann in Wiesbaden: „Ein pubertierendes MĂ€dchen treibt sich im Umfeld von Heimen mit Jungs herum – so etwas geht nicht immer gut“.

Dass sich heute allen SlutWalks zum Trotz eine Anschauung ungerĂŒgt Bahn brechen kann, bei der das Opfer zur Herumtreiberin wird, sollte der gebildeten FrauenmĂŒttergeneration doch zu denken geben. Es ist dieselbe Diktion, die sie selbst frĂŒher erfolgreich bekĂ€mpften und ausmerzten. Eine Diktion aus jener Zeit, als die Schlampen selbst schuld waren, als MĂ€dchen, die keinen BĂŒstenhalter trugen, in juristischen Übungsklausuren noch „FrĂ€ulein Sexy“ hießen und auf dem Nachhauseweg vergewaltigt wurden. Als unlĂ€ngst in einer Diskussion mit britischen Freunden das Stichwort „Rotherham“ fiel – es steht fĂŒr den Missbrauchsskandal an geschĂ€tzt 1400 jungen weißen MĂ€dchen durch muslimische Pakistani-Banden – rĂ€umte jemand zerknirscht ein, dass sich um die „white trash“ MĂ€dchen eben niemand geschert habe. Diese Klassendistanz gepaart mit dem Unbehagen, wegen Anschuldigungen gegen Muslime des Rassismus bezichtigt zu werden, ließ englische Behörden und Polizei dem Treiben ĂŒber viele Jahre ungerĂŒhrt zusehen. Wer denkt, am Ende der Nahrungskette stĂŒnden die unteren sozialen Schichten, muss lernen, dass am Ende der muslimischen Nahrungskette die Frauen stehen, ganz hinten die unglĂ€ubigen westlichen.

Das GefĂŒhl bestimmter Schichten, sich in ausreichender Distanz zur frauenverachtenden Muslimkultur zu befinden, ist auch hierzulande verbreitet. Jene Frauen, die einst als Studentinnen Mariama Bas so langen Brief ĂŒber die DemĂŒtigung als Zweitfrau in der Gewissheit lasen, dass dies unter allen UmstĂ€nden und ĂŒberall auf der Welt abgeschafft gehört, zucken nicht einmal mehr zusammen, wenn Maria Gresz auf Spiegel-TV den Film ĂŒber einen 32 Jahre alten Syrer, der in Pinneberg mit zwei Frauen lebt – eine davon durfte er bereits im Alter von 13 besteigen, eine dritte will er nachkommen lassen – mit nur leicht gequĂ€ltem Gesichtsausdruck als eine Art Mini-Harem ankĂŒndigt. Wie konnte es mit den Emanzipationsveteraninnen nur dahin kommen? Dieselben Frauen, die es heute dem Philosophen Precht verzĂŒckt durchgehen lassen, wenn er sich frohlockend ĂŒber „mehr Machos“ aus dem Morgenland auslĂ€sst, bejubelten vor vielen Jahren in Köln die legendĂ€re „Löwin vom Nil“. Die Ägypterin Nawal al Saadawi prangerte an, dass selbst gestĂŒrzte Imame nie so tief fallen können wie muslimische Frauen am Punkt Null. Wer heute ihre BĂŒcher ĂŒber die Abscheulichkeiten einer patriarchalischen Kultur als SchullektĂŒre empfiehlt, merkt an den Reaktionen, dass diese Ärztin und Frauenrechtlerin auf der Domplatte keine Freunde fĂ€nde. Ihre Romane zeugen eindrucksvoll davon, dass sexuelle DemĂŒtigung stets – und so auch im muslimischen Kontext – mehr mit Macht als mit Sex zu tun hat. Gejagt wird das schwache, verletzliche Wild, die „dummen“ und „drittklassigen“ weißen MĂ€dchen, so bezeichneten die TĂ€ter von Rotherham ihre Beute. Deshalb ist es ein besorgniserregender Trugschluss, wenn sich manche Frauen noch auf der sicheren Seite wĂ€hnen und untĂ€tig zusehen. Frau Kramp-Karrenbauer wurde nicht etwa deshalb von den deutsch-tĂŒrkischen Akademikern verschont, weil zu gebildeten Schicht gezĂ€hlt wird, sondern weil sie als Gegnerin zu mĂ€chtig wĂ€re. Aber die frauenfeindlichen EinschlĂ€ge kommen nĂ€her, Frau GĂŒler war schließlich auch nicht irgendwer. Wir sollten die bisherigen Errungenschaften der Emanzipation gegen jedweden Anwurf verteidigen, sonst sind wir am Ende tatsĂ€chlich selbst schuld.

KOMMENTARE

MEIST KOMMENTIERT

Statt Zuwanderungsromantik lieber richtige Politik

FĂŒr viele BeschĂ€ftigte sind Kontrollverlust durch Kontrollverzicht und Staatsversagen in der AuslĂ€nderpolitik tĂ€gliche LebensrealitĂ€t. Deshalb sind viele Kolleginnen und Kollegen stinksauer ĂŒber diese Art von Politik. Und wĂ€hlen gar nicht mehr oder eben anders. Beides ist ihr gutes Recht.

Wie ein PrÀsident Selensky relativ erfolgreich sein könnte

Ein Großteil der intellektuellen Elite, politischen Chatcommunity, weltweiten Diaspora und auslĂ€ndischen Freunde der Ukraine ist entsetzt ĂŒber den Ausgang der ukrainischen PrĂ€sidentschaftswahlen. Der Schauspieler, Komiker und GeschĂ€ftsmann Wolodymyr Selensky wird, nachdem er im ersten Wahlgang

August von Hayek: „Der Weg zur Knechtschaft“

Von 1940 – 1943, als der Kampf gegen das Deutschland der Nationalsozialisten noch nicht entschieden war, schrieb August von Hayek im englischen Exil, in das er vor den Nationalsozialisten geflĂŒchtet war, „Der Weg zur Knechtschaft“. Es erschien 1944 in England, dem Land, das Europa innerhalb v

Die Migrations-Politik der EU ist gescheitert

Vortrag von Herr Köppel bei der EKR (Fraktion der EuropĂ€ischen Konservativen und Reformer) im Europaparlament in BrĂŒssel am 17.06.2019, als Beitrag zur Diskussionsrunde „Die EU nach den Wahlen - weniger Europa“. Herr Köppel erlĂ€utert, warum die Schweiz mit der EU bestens zusammenarbeiten wi

Teilen und Herrschen: Frankreich will immer im EU-Poker mitsspielen

Um die Schwierigkeiten zu verstehen, die die Besetzung der sogenannten Topjobs (Kommissions-, EZB- und ParlamentsprĂ€sident, sowie den Hohen Vertreter der EU fĂŒr Außen- und Sicherheitspolitik) in der EU mit sich bringen, lohnt es sich die Mitglieder der EU einzeln nach Gewichtung, Interessen und m

Wie ein schwacher Staat unsere Sicherheit aufs Spiel setzt

Die Bibliothek des Konservatismus Berlin ist eines der kleinen gallischen Dörfer in der rot-dunkelrot-grĂŒnen Hauptstadt des besten Deutschlands, das wir je hatten, von denen Widerstand gegen den Zerfall unseres Landes ausgeht. Am 3. Juli war in der Bibliothek jeder der ĂŒber dreihundert unbequeme

Mobile Sliding Menu