Welcher Familienurlaub passt am besten zu uns?

Martin Walzer15.12.2018Gesellschaft & Kultur, Medien

Hurra, endlich Ferien! Endlich wieder Koffer packen, dem Alltag entfliehen und eine ungetrübte Familienzeit genießen. Doch wohin soll die Reise eigentlich gehen? Fahren wir mit dem Auto oder nehmen wir den Flieger? Gönnen wir uns eine Fernreise oder bleiben wir in der Nähe und entscheiden uns für eine Kurzstrecke?

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Flexibel und günstig – der Familienurlaub mit dem Auto

Das Auto vollpacken, einsteigen und losfahren: Die Eigenanreise ist zunächst einmal die einfachste und flexibelste Art, zu verreisen. Sie sind an keine festen Uhrzeiten gebunden, können starten und Pause machen, wann Sie möchten, und sind unter sich, das heißt, Sie müssen auf Mitreisende keine Rücksicht nehmen. Der Nachwuchs möchte das heiß geliebte Hörspiel unterwegs in Dauerschleife hören? Im Auto kein Problem! Ihr Kind hat plötzlich Heißhunger auf ein Eis oder möchte partout nicht mehr still sitzen? Der nächste Rastplatz mit Spielplatz oder Kinderecke zum Austoben ist garantiert nicht weit.

Doch bei allen positiven Aspekten hat die Eigenanreise mit dem Auto auch Nachteile. Sie kann – je nach Urlaubsziel – sehr lange dauern, zumal immer wieder mit Staus gerechnet werden muss. Und dass die lieben Kleinen ganz schön ausdauernd quengeln können, ist wohl allen Eltern bekannt. Wird jedoch regelmäßig Pause gemacht und haben die Eltern unterwegs für ausreichend Beschäftigung (beispielsweise Bilder- und Malbücher, kleine Spiele, Getränke und eine Kuscheldecke für den Schlaf zwischendurch) gesorgt, kann auch eine lange Autofahrt sehr entspannt verlaufen.

Wer “besonders angenehm in den wohlverdienten Familienurlaub starten möchte”, hat natürlich auch die Möglichkeit eine Pauschalreise mit Rundum-Sorglos-Paket zu buchen.

Ist ein Fernreiseziel mit der Familie eine gute Wahl?

Eine tropische Insel, exotische Südseestrände und Karibikfeeling: Wer träumt nicht davon? Für Familien mit Kindern können Fernreisen zu einem unvergesslichen Erlebnis werden. Das gemeinsame Erkunden ferner Regionen schweißt Groß und Klein zusammen. Eine Safari durch einen Nationalpark oder eine Reise in eine weit entfernte, aufregende Weltmetropole kann zu einem herrlichen Abenteuer für die ganze Familie werden. Zu bedenken ist jedoch, dass gerade sehr kleine Kinder oftmals Probleme mit einem ungewohnten Klima haben. Auch die Zeitverschiebung kann für den Nachwuchs zu einer Tortur werden, denn der “Jetlag” bringt den gesamten kindlichen Rhythmus durcheinander. Oft dauert es Tage, bis sich die Kinder von der Anreise erholt haben und sich die Zeitverschiebung eingependelt hat. Und auch der Langstreckenflug selbst kann für die Kleinen unangenehm werden, denn vor allem Babys sind noch nicht in der Lage, den Druckausgleich selbstständig zu regulieren, was zu Ohrenschmerzen führen kann. Ganz wichtig ist jedoch, dass die Eltern vor Reiseantritt möglichst entspannt bleiben. Denn sind Mama und Papa nervös, überträgt sich die Anspannung auf den Nachwuchs. Letztendlich gilt aber: Mit der richtigen Vorbereitung kann auch eine Familienfernreise rundum gelingen!

Der Familienurlaub als Kurzstrecke: die beste Lösung für Groß und Klein?

Grundsätzlich gelten als Kurzstreckenflüge nicht nur alle innerdeutschen Flüge, sondern auch die meisten Strecken zwischen den europäischen Staaten. Die Kurzstrecke ist bei Familien außerordentlich beliebt, denn vom Verlassen der Wohnung bis zur Ankunft am Zielort vergehen nur wenige Stunden. Die Anreise verläuft in der Regel also sehr entspannt und wird von Kindern in jedem Alter ohne Probleme bewältigt. Aufgrund der relativ geringen Entfernungen sind auch die klimatischen Unterschiede nicht so groß. Da es sich bei Kurzstreckenflügen oft um Ziele handelt, die touristisch sehr erschlossen sind, ist die entsprechende Infrastruktur üblicherweise sehr gut. Oft kann die gewohnte Babynahrung oder Windelsorte vor Ort im Supermarkt gekauft werden und auch auf die ärztliche Versorgung ist im Notfall Verlass. Es sprechen also sehr viele Argumente für die Kurzstrecke, dennoch gibt es auch einige wenige Nachteile. So sind Sie zeitlich beispielsweise nicht hundertprozentig flexibel, da Sie sich – wie bei Fernreisen übrigens auch – an die Flugzeiten halten müssen und es manchmal zu Verspätungen kommen kann. Auch der Service an Bord ist bei Kurzstreckenflügen weniger umfangreich als bei Langstreckenflügen. Meist sind Speisen und Getränke nicht im Ticketpreis eingeschlossen. Ein bordeigenes Unterhaltungsprogramm (beispielsweise Filme) ist auf Kurzstrecke ebenfalls nicht immer vorgesehen.

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