Niemand fliegt häufiger als die GRÜNEN

Martin Walzer15.10.2018Gesellschaft & Kultur, Politik

Nun ist es amtlich: Bündnis 90/Die Grünen, zweitstärkste Partei in Bayern. Ein großer Teil des Wahlerfolgs ist auf das Thema Klimaschutz zurückzuführen. Das belegen die Statistiken. Doch wie groß ist die grüne Liebe zur Natur innerhalb der eigenen Partei? Ergebnisse einer Bürgerinitiative, mit denen Sie sicher nicht gerechnet haben:

Niemand fliegt häufiger als Politikerinnen und Politiker der GRÜNEN. Dies zeigt eine Dokumentation der Bürgerinitiative „München Pro 3. Startbahn“, die Standorte und Fotos der Abgeordneten ausgelesen hat.

Naturschutz geht anders

Nicht nur die bayerische Überfliegerin Katharina Schulze ist leidenschaftliche Flughafenbesucherin. Auch der ehemalige Umweltminister Jürgen Trittin und die ehemalige Verbraucherministerin Renate Künast lieben den Luftweg. Das wohl bekannteste Beispiel: Für eine Brasilienreise ließen die beiden einen leeren Luftwaffen-Jet vorfliegen, um im Land schnell von A nach B zu kommen. Sie selbst wollten aber lieber mit einen 16-sitzigen Challenger-Jet fliegen, da dieser ohne Zwischenlandung nach Südamerika kommt. Als die Medien darüber berichtet haben, ruderte das Grünen-Duo zurück. Nur war der Challenger zu diesem Zeitpunkt bereits gestartet – er kehrte um.

Der Münchener Flughafen schreibt Rekordzahlen und gelangt damit an seine Kapazitätsgrenzen. Die Spitzenkandidatin Schulze hat den Bayern-Wahlkampf dennoch genutzt, um Werbung gegen den Ausbau des Flughafens zu machen. Und das, obwohl sie selbst Dauergast dort ist. „Würden alle Bayern ein entsprechendes Reiseverhalten an den Tag legen, so würde man nicht nur eine dritte, sondern sogar eine vierte Start-/Landebahn benötigen“, schätzt die „München Pro 3 Startbahn“:https://www.facebook.com/mucpro3. Eine grüne Doppelmoral?

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