Hoeneß for Kanzler!

von Mark T. Fliegauf13.04.2011Außenpolitik, Innenpolitik

Die Führung der Kanzlerin verunsichert den FC Deutschland. Eine klare Linie muss her. Trainerin Merkel braucht einen Sportdirektor. Oder besser: Wir machen einfach Uli Hoeneß zum Kanzler!

Es läuft nicht so recht beim FC Deutschland. “Das Mittelfeld macht Probleme(Link)”:http://www.bertelsmann-stiftung.de/cps/rde/xchg/SID-CA9AAAEA-346EF39E/bst/hs.xsl/nachrichten_106057.htm – und vor allem die Abwehr. Gut, dass wenigstens der Sturm brummt und unsere Starspieler, von Siemens bis BASF, wieder Leistung bringen. Aber gerade diese zeigen sich über die “jüngsten Taktikwechsel(Link)”:http://www.faz.net/s/Rub469C43057F8C437CACC2DE9ED41B7950/Doc~E680FC2870E5D4F57A294FC17C63DE1BF~ATpl~Ecommon~Scontent.html irritiert und somit wird klar: Es liegt an der Trainerin selbst. Dabei ist Angela Merkel nun wahrlich nicht zu beneiden, angesichts des “turbulenten, koalitionären Betreuerstabs(Link)”:http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,754772,00.html, dem sie vorsteht. Aber das Problem ist ganz ein anderes: Merkel sitzt einfach zu sicher auf der Trainerbank am Spreebogen. Ach, wie täte ihr da ein Sportdirektor gut. Besser noch, ein Aufsichtsratsvorsitzender. Am besten: Uli Hoeneß!

Führungsgröße: Metzger Hoeneß

Denn der gelernte Metzger Hoeneß weiß immer noch die Messer zu wetzen. Vor allem, wenn es ihm an die eigenen Pfründe geht. Hoeneß hat vor geraumer Zeit entschieden, den Ur-Schalker Manuel Neuer ins bajuwarische Tor zu holen. Der eigene Anhang (zumindest der Teil, der im Stimmungsgrab Allianz Arena gelegentlich Laute von sich gibt) ist entsetzt und protestiert. Und so verwurstet Hoeneß, der Aufsichtsratsvorsitzende “„des reichsten Familienbetriebs der Welt“(Link)”:http://www.sueddeutsche.de/sport/fc-bayern-van-gaals-entlassung-besiegt-vom-bauchgefuehl-1.1083513, den Fußball-Lehrer von Gaal eben schnell zu einer Portion Gehacktem. What a happy family! Dabei hat der Coach mit Neutorwart Thomas Kraft eine bessere Punktebilanz (1,9 Punkte pro Spiel bei 1,25 Gegentoren) als mit dessen Vorgänger Hans-Jörg Butt (1,7 bei 1,18) aufzuweisen. Egal, denn es geht ja um den “Spaß beim FC Bayern(Link)”:http://www.spiegel.de/sport/fussball/0,1518,756101,00.html. Aber vor allem um eindeutige Entscheidungen, Konstanz und Konsistenz. All diese Aspekte kann politische von sportlicher, aber mehr noch von “wirtschaftlicher Führung(Link)”:http://www.amazon.de/F%C3%BChrung-Politik-Wirtschaft-Instrumente-Techniken/dp/3531152467 lernen. Deshalb wäre Uli Hoeneß genau der Richtige, um Angela Merkel unter seine Fittiche zu nehmen.

Uli, mach den Beckenbauer!

Aber gäbe es da nicht eine noch vielversprechendere Alternative? Sicher. Hoeneß macht den Beckenbauer und übernimmt gleich selbst das Traineramt des FC Deutschland in Personalunion mit dem Aufsichtsratsvorsitz. Dann hätten wir wieder mehr Spaß, mehr Effektivität und mehr Effizienz. Gleichzeitig wüssten wir immer genau, wo es langgeht. Und weil der Manager Hoeneß immer schon ein Auge für die größten Talente hatte, bestückt er das Kabinett einfach mit seinen ehemaligen Trainern: Davon gab es in den letzten sieben Jahren ja genügend beim FC Bayern. So macht denn Gesundheitsminister Felix Magath die Medizinball-Therapie zum kassenärztlich verschriebenen Pflichtprogramm (Vorbeugung muss sein!), während uns der Diplomat Ottmar Hitzfeld durch die Revolutionen dieser Welt manövriert – bis zum Endspiel um einen ständigen Sitz im UN-Sicherheitsrat. Jürgen Klinsmann fördert als Brüderle-Nachfolger die Innovationsfähigkeit der deutschen Wirtschaft durch die Subvention von betriebsinternen Buddha-Figuren, Jupp Heynckes löst als Innenminister sämtliche Integrationsprobleme durch die Einführung eines gesamtgesellschaftlichen Spielerrates, und der gehackte Louis van Gaal kümmert sich als Verbraucherminister um selbiges Rindfleisch. Doch, was natürlich viel wichtiger ist: Ein Kanzler Uli Hoeneß würde uns dank seiner einzigartigen Kompetenz endlich eine klare Linie vorgeben. So wie er es beim FC Bayern getan hat, mit dem sechsten Trainer in knapp sieben Jahren. Angela Merkel kann in Bezug auf Führung wahrlich noch einiges vom guten Uli lernen …

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