Die Methode Holzhammer

von Margaret Heckel17.08.2012Außenpolitik, Innenpolitik, Wirtschaft

Die Hartz-IV-Reformen waren gut und notwendig. Nach zehn Jahren bestünde trotzdem Korrekturbedarf – wäre da nicht eine Entwicklung, die Nachbesserungen unnötig macht.

Na mal sehen, was passiert, wenn ich mich hier als Befürworterin der Hartz-IV-Reformen oute. Wird mein Mailfach wieder mit Beschimpfungen überquellen? Zu den Zeiten der Montagsdemonstrationen war das so. Wer damals Hartz IV verteidigte, galt als übler Neoliberaler ohne jegliches Herz. Auch heute, zehn Jahre nach ihrer Präsentation, sind die Hartz-Reformen in Deutschland keineswegs beliebt. Doch dass sie den Arbeitsmarkt soweit flexibilisiert haben, dass heute Reformer aus der ganzen Welt zum Anschauungsunterricht nach Deutschland

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