Die Hinterzimmer dürfen bei der Europawahl nicht entscheiden

Manfred Weber4.07.2019Europa, Gesellschaft & Kultur, Medien

Im Kontrovers-Interview hat der im Rennen um das EU-Kommissionspräsidentenamt gescheiterte CSU-Politiker Manfred Weber Reformen eingefordert: “Ich möchte, dass die Menschen entscheiden, wie es in Europa weitergeht und nicht eben die Hinterzimmer, die jetzt in den letzten Stunden obsiegt haben.” Weber kritisierte vor allem die Regierungschefs Frankreichs und Ungarns. “Ich bin tief enttäuscht, dass bei den Postendebatten so ein Ergebnis herauskommt”. Victor Orban hat sich klar gegen die Demokratisierungsidee gestellt, gegen das Konzept, das man den Menschen vor der Wahl sagt, wer endlich Kommissionspräsident wird. Auch der französische Präsident Emmanuel Macron hat diese Idee abgelehnt, so Weber. “Es ist ein trauriger Tag für die Demokratie und für das Amt des Spitzenkandidatenmodells”.

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