Und das ist auch schlecht so

von Lukas Hermsmeier16.02.2013Gesellschaft & Kultur

Ein 25-jähriger US-Fußballer outet sich und tritt zurück. Weil er muss. Kein Grund zur Freude also.

Wenn Großeltern das Internet entdecken, sagen sie gerne Sätze wie: „Was heutzutage alles möglich ist“. Irgendetwas zwischen Bewunderung und Befremdlichkeit, meist Ausdruck von Überforderung. Daran musste ich denken, als ich las, wie Fifa-Präsident Joseph Blatter auf das Coming-out des US-amerikanischen Fußballers Robbie Rogers reagierte. Auf Twitter schrieb der 76-jährige Blatter gestern Nachmittag: „This is 2013. Thank you.“

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