Politisches Buch

„Wo, wenn nicht in der Politik dürfen wir Wunder erwarten?“ Der Satz von Hannah Arendt ist aktueller denn je. Politische Bücher sind Wunderkerzen: Sie denken vor und nach, beschreiben neue Wege und machen Mut auf Veränderung. Das Lesen soll sich lohnen. Der Primat der Politik ist zurück.

Mythen und Fakten zu E...

Warum die Ehe kein Auslaufmodell ist und der Feminismus nicht glücklich macht. Der Soziologe Rüdiger Peuckert hat einen lesenswerten Band zu den Mythen der Ehe verfasst.

Ein Kampf um das Inter...

Wer sitzt am Ruder der Informationsgesellschaft? Bisher sind das Unternehmen. Die Politik muss internetfähig werden, um die Gesellschaft zu erhalten, schreibt Peter Schaar in seinem neuen Buch. Nur wie?

Städte müssen smarte...

Willi Kaczorowski zeigt in seinem Buch: Die deutschen Städte verschlafen den digitalen Wandel.

Ein bisschen Feminismu...

Die frühere McKinsey-Managerin und Feministin Anke Domscheit-Berg hat ein Buch darüber geschrieben, warum es mit der Gleichberechtigung von Mann und Frau nicht vorangeht. Wirklich Neues bringt sie dabei nicht zu Tage.

Vati ist überfordert...

Kinder, Liebe und Karriere? Geht alles gar nicht, behaupten zwei „Zeit“-Autoren in ihrem aktuellen Buch. Aber sind Väter tatsächlich die kulturellen Modernisierungsverlierer?

Die Hundertjährigen, ...

Selbstgefällig, lethargisch, alt: So wird Deutschland in wenigen Jahren aussehen, prognostiziert Olaf Gersemann in seinem neuen Buch. Doch er nimmt sich die falschen Feinde vor.

Was Deutschland blüht...

Der Standort Deutschland gefangen zwischen Arbeitskosten und Unbeweglichkeit: Prognosen für die Arbeitswelt von morgen von Deutschlands bekanntestem Personalvorstand im „Unruhestand“.

Vertagte Zukunft, beta...

Nichts Neues von Peer Steinbrück: Sein jüngst erschienenes Buch ist eine altbekannte Gesellschaftsanalyse und -kritik, innovationslos, rhetorisch gut verpackt.

Mehr Führung wagen!...

Mit ihrer Rolle als „Zahlmeister“ haben sich die Deutschen bislang arrangiert. Sie waren Zahlmeister, um keine Zuchtmeister sein zu müssen. Damit ist nun Schluss, lautet die zentrale Botschaft des Historikers Herfried Münkler.

Feminismus von heute m...

Anne Wizoreks Manifest für einen neuen Feminismus ist gut geschrieben, dennoch wirkt es auf eine merkwürdige Weise unpersönlich, abstrakt und ängstlich.

Was wir vom mächtigst...

Drei ranghohe Springer-Journalisten fliegen in die Hochburg der Digitalisierung nach Silicon Valley. Christoph Keese ist einer von ihnen und beschreibt in seinem Buch, wie wir uns an den Amerikanern ein Beispiel nehmen sollten.

„Die Eurosklerose“...

Werner Weidenfelds neues Buch „Europa. Eine Strategie“ ist ein Plädoyer für politische Erneuerungen der EU. Die Bürger sollen wieder für das europäische Integrationsprojekt begeistert werden – aber begeistert auch sein Buch?

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Dann mach doch die Bluse zu!

Frauen bestehen auf ihrem Recht, sexy zu sein – ganz für sich selbst, natürlich. Darauf reagieren darf Mann nämlich nicht, sonst folgt gleich der nächste #Aufschrei.

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Rette sich, wer kann

Peter Singer glaubt, im Namen der Ethik die Grenzen des Menschseins neu definieren zu können. Er irrt gewaltig. Wer Grundrechte für Affen fordert und gleichzeitig die Tötung von Neugeborenen verteidigt, ist vor allem eins: verwirrt.

Männer, die auf Busen starren

Wer Sexismus noch nie erlebt hat, kann ihn auch nicht verstehen. Weiße Hetero-Kerle haben leicht reden.

Der Jude war’s

In Berlin wird ein Rabbiner brutal verprügelt, weil er Jude ist. Indes werfen Experten schon die Frage nach dem Warum? auf, die zielsicher zum Juden anstatt zum Antisemiten führt.

Amerika und die deutsche Seelenhygiene

Deutschland kämpft gerne für Toleranz und gegen Hass. Es sei denn, es geht um Amerika. Da macht jeder zweite Deutsche eine Ausnahme und suhlt sich in Amiphobie.

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