Backbord Bartsch

Dietmar Bartsch, Jahrgang 1958, hat in Berlin Politische Ökonomie studiert und in Moskau promoviert. Mit Lothar Bisky, Gregor Gysi und anderen hat er dafür gestritten, dass es in der Bundesrepublik Deutschland eine Partei gibt, deren Ziel der Demokratische Sozialismus ist. Seit 2015 ist Dietmar Bartsch gemeinsam mit Sahra Wagenknecht Vorsitzender der Fraktion DIE LINKE im Deutschen Bundestag. Der gebürtige Stralsunder kommt von links, seine Farbe ist rot – an dieser Stelle also.

Wir brauchen die groß...

Die wahren Herrscher der Welt walzen nieder, was ihren Kapital- und Profitinteressen entgegensteht. Wir dagegen brauchen die großen Erzählungen, die der Bibel und die des Sozialismus", meint Dietmar Bartsch.

Altes Denken blockiert...

Kriegserklärungen werden heute via Twitter in die Welt gesetzt. Doch nicht allein der politische Geisterfahrer im Weißen Haus hängt weiter am alten Denken. Neue Begriffe können das nicht kaschieren.

Wider den Kulturkampf ...

Linke sollten wissen, was sie wollen und dennoch nicht in der Attitüde der Welterklärer oder Alleswisser auftreten. Auch untereinander. Mitunter wundert es mich schon, wenn in meiner Partei einerseits deren pluralistischer Charakter gepriesen wird, andererseits großes Wehklagen ausbricht, sobald

Für einen Aufbruch de...

Die Hochleistungsschlitzmaschinen haben ihr Werk vollbracht. Nun ist sie da, die Koalition der großen Wahlverlierer. Die Konservativen von Merkel über Seehofer bis Jean-Claude Juncker sind erleichtert, die AfD feiert sich als Oppositionsführerin.

Eine Koalition des Sti...

Dieser Koalitionsvertrag der Wahlverlierer ist ungeeignet, die Spaltung zwischen Arm und Reich, Stadt und Land, Ost und West zu überwinden. Politik auf dieser Basis wird Zukunftsängste in der Bevölkerung nicht verringern, sondern Unsicherheit wachsen lassen und in Europa Konkurrenz statt Solidari

Deutschland braucht ei...

Für die bevorstehende Regierungsbildung wünsche ich, dass Fragen der Friedens- und Sicherheitspolitik viel stärker in den Blick genommen werden, als es die Große Koalition seit 2013 tat und es bei den gescheiterten bisherigen Sondierungen der Fall war.

Unser Land ist in kein...

Wie immer der Ausgang sein wird, eine große Koalition wird dieses Land nicht bekommen, denn Großes ist nach dieser Ouvertüre nicht zu erwarten. Realistisch gesehen betrieben Union und SPD bereits in der abgelaufenen Wahlperiode Etikettenschwindel. Unser Land ist in keinem guten Zustand.

Künftige Koalition mu...

Die gravierenden Unterschiede zwischen Ost und West, etwa in der Wirtschaftsleistung, bei Löhnen oder Rentenwerten, sind nicht länger hinzunehmen.

Merkel gesteht Fehler ...

Zur Bundestagswahl 2017 wurde eine Große Koalition abgewählt, die Deutschland eher schlecht als recht verwaltet hat. Unser Land ist jedoch nach rechts gerückt, Signale für einen Aufbruch sehe ich nicht.

Mit Schäuble ist Gere...

Mit Schäuble, dem Fetischisten der schwarzen Null, ist Gerechtigkeit nicht zu machen. Ein Innenminister, der dem Volk misstraut, wird Gerechtigkeit so wenig voranbringen wie ein Verkehrsminister, der mit der Schummelbranche unter einer Decke steckt.

Die Bundesregierung re...

Der Ideenreichtum von Politik und Wirtschaft bei der Inszenierung des „Jobwunders“ kennt keine Grenzen. Auch im Juli 2017 hat die Bundesregierung die Arbeitslosenzahlen schönrechnen lassen. Statt der offiziell vermeldeten 2.517.645 sind tatsächlich 3.482.000 Menschen erwerbslos, 964.364 fallen

Die Union ist weder ch...

Die Union ist drauf und dran, das Erbe Kohls zu verspielen. Ihr Programm ist weder christlich noch sozial. Merkels Politik fehle der Kompass, hatte Kohl einst angemerkt.

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Nach den linksterroristischen Ausschreitungen an Silvester war Leipzig-Connewitz in aller Munde und vor allem in den Schlagzeilen. Dabei ging nicht nur unter, dass es bundesweit Ausschreitungen mit Angriffen auf Polizei und Rettungskräfte gegeben hat, sondern dass auch die Thomaskirche in Leipzig d

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Zu Beginn des Jahres 2020 wird in der Innenpolitik heftig über das Werben von CSU-Chef Markus Söder für einen Umbau der Bundesregierung debattiert. Über die verhaltene Reaktion der CDU-Vorsitzenden Annegret Kramp-Karrenbauer. Und über die Forderung des neuen SPD-Vorsitzenden Norbert Walter-Borj

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