Es gibt würdigere als mich. Barack Obama

Kolumnen

Dietmar Bartsch

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Backbord Bartsch

Dietmar Bartsch, Jahrgang 1958, hat in Berlin Politische Ökonomie studiert und in Moskau promoviert. Mit Lothar Bisky, Gregor Gysi und anderen hat er dafür gestritten, dass es in der Bundesrepublik Deutschland eine Partei gibt, deren Ziel der Demokratische Sozialismus ist. Seit 2015 ist Dietmar Bartsch gemeinsam mit Sahra Wagenknecht Vorsitzender der Fraktion DIE LINKE im Deutschen Bunde weiter...

Wir brauchen die großen Erzählungen wieder!

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Die wahren Herrscher der Welt walzen nieder, was ihren Kapital- und Profitinteressen entgegensteht. Wir dagegen brauchen die großen Erzählungen, die der Bibel und die des Sozialismus", meint Dietmar Bartsch.

06.06.2018

Altes Denken blockiert zukunftsfähige Politik

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Kriegserklärungen werden heute via Twitter in die Welt gesetzt. Doch nicht allein der politische Geisterfahrer im Weißen Haus hängt weiter am alten Denken. Neue Begriffe können das nicht kaschieren.

08.05.2018

Wider den Kulturkampf von rechts

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Linke sollten wissen, was sie wollen und dennoch nicht in der Attitüde der Welterklärer oder Alleswisser auftreten. Auch untereinander. Mitunter wundert es mich schon, wenn in meiner Partei einerseits deren pluralistischer Charakter gepriesen wird, andererseits großes Wehklagen ausbricht, sobald unterschiedliche Meinungen sichtbar werden.

07.04.2018

Für einen Aufbruch der Linken gegen den Kulturkampf von rechts

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Die Hochleistungsschlitzmaschinen haben ihr Werk vollbracht. Nun ist sie da, die Koalition der großen Wahlverlierer. Die Konservativen von Merkel über Seehofer bis Jean-Claude Juncker sind erleichtert, die AfD feiert sich als Oppositionsführerin.

09.03.2018

Eine Koalition des Stillstandes

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Dieser Koalitionsvertrag der Wahlverlierer ist ungeeignet, die Spaltung zwischen Arm und Reich, Stadt und Land, Ost und West zu überwinden. Politik auf dieser Basis wird Zukunftsängste in der Bevölkerung nicht verringern, sondern Unsicherheit wachsen lassen und in Europa Konkurrenz statt Solidarität stärken.

09.02.2018

Deutschland braucht eine andere Sicherheitspolitik

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Für die bevorstehende Regierungsbildung wünsche ich, dass Fragen der Friedens- und Sicherheitspolitik viel stärker in den Blick genommen werden, als es die Große Koalition seit 2013 tat und es bei den gescheiterten bisherigen Sondierungen der Fall war.

08.01.2018

Unser Land ist in keinem guten Zustand

Medium_cf5ce52563 Wie immer der Ausgang sein wird, eine große Koalition wird dieses Land nicht bekommen, denn Großes ist nach dieser Ouvertüre nicht zu erwarten. Realistisch gesehen betrieben Union und SPD bereits in der abgelaufenen Wahlperiode Etikettenschwindel. Unser Land ist in keinem guten Zustand.
12.12.2017

Künftige Koalition muss Mauern überwinden

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Die gravierenden Unterschiede zwischen Ost und West, etwa in der Wirtschaftsleistung, bei Löhnen oder Rentenwerten, sind nicht länger hinzunehmen.

13.11.2017

Merkel gesteht Fehler nicht ein

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Zur Bundestagswahl 2017 wurde eine Große Koalition abgewählt, die Deutschland eher schlecht als recht verwaltet hat. Unser Land ist jedoch nach rechts gerückt, Signale für einen Aufbruch sehe ich nicht.

10.10.2017

Mit Schäuble ist Gerechtigkeit nicht zu machen!

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Mit Schäuble, dem Fetischisten der schwarzen Null, ist Gerechtigkeit nicht zu machen. Ein Innenminister, der dem Volk misstraut, wird Gerechtigkeit so wenig voranbringen wie ein Verkehrsminister, der mit der Schummelbranche unter einer Decke steckt.

09.09.2017

Die Bundesregierung rechnet die Arbeitslosenzahlen schön

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Der Ideenreichtum von Politik und Wirtschaft bei der Inszenierung des „Jobwunders“ kennt keine Grenzen. Auch im Juli 2017 hat die Bundesregierung die Arbeitslosenzahlen schönrechnen lassen. Statt der offiziell vermeldeten 2.517.645 sind tatsächlich 3.482.000 Menschen erwerbslos, 964.364 fallen unter den Tisch.

11.08.2017

Die Union ist weder christlich noch sozial

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Die Union ist drauf und dran, das Erbe Kohls zu verspielen. Ihr Programm ist weder christlich noch sozial. Merkels Politik fehle der Kompass, hatte Kohl einst angemerkt.

10.07.2017
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