Der Mensch ist erst wirklich tot, wenn niemand mehr an ihn denkt. Bertolt Brecht

Kolumnen

Hans-Martin Esser

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Esser ist besser

Hans-Martin Esser, Jahrgang 1978, wurde in Arnsberg geboren. Er studierte an der Ruhr-Universität Bochum Wirtschaftswissenschaft und Politologie, außerdem folgten aus Interesse Studienaufenthalte im Bereich Filmtheorie, Rhetorik (UC Berkeley, 2007), Geschichte, Philosophie und Mediävistik (University of Cambridge, 2009). Esser organisiert Kulturveranstaltungen und berät die FDP. Derzeit schreibt er an einer Monog weiter...

4 Strategien für den FC Bayern

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Das Betriebsgeheimnis des FC Bayern ist es bis heute geblieben, Spieler zu verpflichten, die sich mit dem Verein identifizieren und als Team mögliche nuancenmäßige individuelle Defizite zu anderen Vereinen durch den Mannschaftsgeist auszugleichen vermögen. Es empfiehlt sich für den FC Bayern eine Strategie, auf vier Pfeiler zu setzen.

28.12.2018

Bildung schenken – ein Plädoyer

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Dieser Artikel wird recht kurz. Was schenkt man in einem Land, das so im Überfluss schwimmt, dass dieser bisweilen als Restmüll in den Weltmeeren landet? Eine geschmacklose Krawatte wie jedes Jahr, die 983. CD oder die 335. CD?

19.12.2018

Fake News und Populismus

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Ja, ich gehöre zu den Menschen, die sich bisweilen selbst googlen. Bei der Gelegenheit ist mir etwas übel aufgestoßen. Ein Blogger, der sich erst im Impressum, also an einer Stelle namentlich zu erkennen gibt, die ihm dies gesetzlich abverlangt, behauptet, ich lege in einem meiner Artikel nahe, „dass die großen Medien in Deutschland gleichgeschaltet und gesteuert seien“.

02.12.2018

Der Terror des Normalen in der Politik

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Normalität ist im steten Wandel und nichts in Stein Gemeißeltes, so unser Autor Hans-Martin Esser..

29.11.2018

Die Wissenschaft vom Pudding

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Bei der Politikwissenschaft herrscht eine ideologisch motivierte Monokultur vor. So gibt es unendlich viele politikwissenschaftliche Institute, die monokulturell eine bisweilen sehr linke Weltsicht jenseits ökonomischer Fakten durchdrücken – davon weiß Hans-Martin Esser zu berichten.

19.11.2018

Das Geschäft mit der Angst

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Stets wenn die Angst groß ist, stehen die Grünen bereit und verstärken diese. Es fing mit dem sauren Regen an, dem Waldsterben, der Anti-Atomkraft-Bewegung, der Friedensbewegung, dem Nato-Doppelbeschluss, es ging weiter über Tschernobyl, Fukushima, Gen-Nahrung und so weiter, meint Hans-Martin Esser.

12.11.2018

Die AfD fürchtet Friedrich Merz

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Die AfD fürchtet Friedrich Merz als Vorsitzenden sehr. Dann müssten sich ehrbare Konservative nicht mehr in die Schmuddelecke begeben, um ihren Interessen gemäße Politik umzusetzen, so glaubt es jedenfalls Hans-Martin Esser.

05.11.2018

Eine neue Form von westlichem Kulturkolonialismus

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Es bleibt die Frage, ob man bei der Auswahl der Playlist nicht einen Überhang von Mitteleuropäern und sehr weißen Amerikanern hat. Immerhin müssen alle Rundfunk-Beiträge bezahlen. Welcher Mensch mit indischer, russischer, türkischer, zentralafrikanischer, ostasiatischer, italienischer oder südamerikanischer Migrationsgeschichte fühlt sich da repräsentiert, außer im Spartenprogramm?

09.10.2018

Besser Autos bauen

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Was kann man jetzt deutschen Filmemachern raten? Wenn eine Serie so voller Klischees ist wie Babylon Berlin, dann darf ich den dafür Verantwortlichen einen nicht minder stereotypen Rat geben:
Ingenieur werden und Autos bauen. Finger weg vom Fernsehbusiness.

08.10.2018

Erklärungen sind Unsinn

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Vor ein paar Monaten rauschte der Blätterwald. Was war der Anlass? Im Anschluss an die Tellkamp/Grünbein-Debatte in Dresden, die dafür gesorgt hatte, dass sich mit Uwe Tellkamp einer der herausragenden deutschen Schriftsteller öffentlichkeitswirksam gegen die Flüchtlingspolitik der Bundeskanzlerin stellte, erschien die Gemeinsame Erklärung 2018. Was ist schlecht daran, fragt unser Kolumnist?

27.09.2018

Links ist bisweilen sehr rechts

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Damals wie heute begriff Heiko Maas nie, dass die SPD eben nicht eine durchweg linke Partei ist, sondern eine Volkspartei mit vielen Arbeitern, die oft rau und politisch wenig korrekt sind, aber in der Sozialdemokratie stets Interessenvertretung und Heimat gefunden hatten. Die SPD war ein Gefühl, das nicht durchweg links war, schreibt Hans-Martin Esser.

18.09.2018

Hamburg ist sexy, cool und reich

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Die deutsche Provinz mit ihrem Scholle- und Blut-und-Boden-Appeal war ja schon immer unsexy, auch wenn die allermeisten Talente von hier kommen. Selbst Berlin wird ausgestochen. Die Hauptstadt umweht der Hauch der Verwahrlosung. Hamburg ist gleichzeitig St.Pauli, Pirat und gediegener Segelclub, also arm, sexy und gleichzeitig reich, so Hans-Martin Esser.

26.08.2018
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