Der Rotstift der politisch Korrekten: Jetzt geht es den Kinderliedern an den Kragen | The European

Rassistische Kinderlieder von ZDF entlarvt

Julian Marius Plutz25.01.2022Medien, Politik

Das ZDF ist einer heissen Geschichte auf der Spur. Lieder wie „Drei Chinesen mit dem Kontrabass“ oder „Wer hat die Kokosnuss“ sollen rassistisch sein. Von Julian Marius Plutz.

Mainzelmännchen im ZDF, Quelle: Shutterstock

Eigentlich müssten wir alle Nazis sein, so wie wir aufgewachsen sind. Tim und Struppi, die Drei ???, Pipi Langstrumpf und vieles mehr. Alles durchzecht mit rassistischen Chiffren und Ressentiments. Und so ist es ein veritables Rätsel, dass trotz dieser indoktrinierten Erziehung der dritte Weg nicht bei 49% in den Wahlen liegt, sondern im Nirwana der politischen Bedeutungslosigkeit versunken ist. Exakt da, wo die Partei herkam und hingehört.

Nun sind alerte ZDF Journalisten einer ganz großen Sache auf der Spur, wie die Rechercheplattform Schandmale des Internets entdeckte. Im Visier die nur scheinbar harmlosen Werkzeuge deutscher Erziehung: Kinderlieder. In einer schier kaum auszuhaltenden rassistischen Gewalt wurden und werden Kinder zu waschechten Neonazis erzogen. Diesen himmelschreienden Skandal veröffentlichten die Kollegen auch folgerichtig in dem investigativem Qualitätsmedium Instagram.

Islamfeindlichkeit durch „Aramsamsam“

So stellen die Journalisten, freilich suggestiv, die Frage: „Rassismus im Kinderzimmer?“ Und warten dann mit verschiedenen Beweisen auf.

Zum Beispiel das Lied „Aramsamsam“, Liebling vieler Kindergartenkinder, zumindest ging es dem Autor so. Dieser Klassiker frühpädagogischen Nonsens ist laut dem ZDF rassistisch, weil es als „Verballhornung der arabischen Sprache“ gilt. Ebenso wird die „gebetsähnliche Verbeugung“ im Lied“ als Abwertung gegenüber dem Islam bewertet.

Nun kann man über die Sinnhaftigkeit des Liedes trefflich streiten. Es ist jedoch nicht abwertend, wenn man treffende Riten, wie das auf Knien Verbeugen, wie es beim islamischen Gebet der Fall ist, einen Raum zu geben. Im Gegenteil: Es macht muslimische Riten sichtbar, was Islamverbände doch immer fordern.

„Wer hat die Kokosnuss geklaut“ ist Rassismus pur

Auch das wunderschöne Lied „Drei Chinesen mit dem Kontrabass“ darf nicht mehr gesungen werden, weil auch das rassistische Ressentiments genauer antiasiatische Ressentiments. Begründung: Die im Lied beschriebene Polizeikontrolle sei „Racial Profiling“ und würde „Polizeiwillkür“ verherrliche. Kein Scherz! Wir erinnern und: Der Text lautet „Drei Chinesen mit dem Kontrabass (…) da kam die Polizei und fragt „was ist denn das“, Drei Chinesen mit dem Kontrabass“. Hier Rassismus zu finden ist eine intellektuelle Leistung, die niemanden weiterbringt. Manchmal ist eine Liedzeile einfach nur eine Liedzeile,

Der Höhepunkt dieser geistigen Akrobatik ist jedoch die Kritik am Lied „Wer hat die Kokosnuss geklaut“. Hier werden kolonialistische Stereotypen von BiPoc (Black, Indigenous, and People of Color) reproduziert. Weiter heißt es, das „kolonialistische Klischee vom kriminellen und triebgesteuerten Affen“ stehe dabei „besonders im Fokus“.

Der Rotstift der politisch Korrekten

Zum einen bleibt es einigermaßen rätselhaft, wie ein Tier überhaupt kriminell werden kann. Doch viel wichtiger ist der eigene Rassismus der Autoren, die hier zu Tage kommt. Allen ernstes vergleichen sie Affen mit BiPoC Menschen. Das ist wirklich unterste Schublade und tatsächlicher, handfester Rassismus. Spannend, dass das den Herrschaften beim ZDF gar nicht aufgefallen ist.

Und so wird wieder einmal der große Rotstift der politisch Korrekten ausgepackt. „Aramsamsam“, „drei Chinesen“ und „Wer hat die Kokosnuss geklaut“ darf leider nicht mehr gesungen werden, da diese Lieder, laut Mitarbeiter des Öffentlichen Funks, Rassismen verbreiten. Schade. Erzieher und Eltern müssen in Zukunft genau darauf achten, was sie mit ihren Kleinsten singen. Ansonsten drohen die Gesinnungswächter mit gesellschaftlicher Ächtung. Das ZDF hat es vorgemacht.

Quelle: Neomarius

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