Greta Thunberg ist eine grüne Koboldexpertin

Jörg Hubert Meuthen15.09.2019Gesellschaft & Kultur, Medien, Wissenschaft

Tag für Tag verkünden uns Marionetta & Co. mit ernster Miene, dass das Ende der Welt bevorsteht, wenn nicht endlich, endlich, endlich die Forderungen einer schwedischen Schulschwänzerin und einer grünen Koboldexpertin eins zu eins in die Tat umgesetzt werden – sprich: Wenn unser aller Leben nicht sofort durch dessen erhebliche Verteuerung sowie durch drastische Verbote ökosozialistischer Weltenretter massiv zum Schlechteren verändert wird.

Dabei berufen sie sich gerne auf einen vermeintlichen “Konsens” der Klimagläubigen in Gesellschaft, Medien und Wissenschaft – alle sind einer (nicht mehr der Kritik zugänglichen!) Einheitsmeinung, und wer es dennoch wagt, dagegen in geradezu ketzerischer Weise aufzubegehren, gilt heutzutage als “Klimaleugner”.

Ein Gebaren, das eher ans Mittelalter erinnert, als dass es so recht zur vermeintlich aufgeklärten Neuzeit heutiger Tage passen will, in der doch alles und jedes angezweifelt wird und auch werden darf – nur natürlich nicht der “menschgemachte Klimawandel”.

Der vermeintliche Konsens, welcher bislang jeden Zweifel verbietet, basiert letztlich auf einer 1999 erschienenen Veröffentlichung des US-amerikanischen Klimatologen Prof. Michael Mann. Herzstück dieser Veröffentlichung war eine Grafik, die unter dem Namen “Hockeyschläger-Diagramm” zweifelhafte Berühmtheit erlangte.

In diesem Diagramm wird zunächst die langjährige Temperaturentwicklung auf der Welt mit ihren üblichen Schwankungen dargestellt, und ganz am Ende steigt das Diagramm auf einmal in dramatischer Weise steil nach oben an – wie ein Hockeyschläger, daher der Name.

Dieses Diagramm war der Beginn der gesamten linksgrünen Erderwärmungs- und CO2-Hysterie, wie wir sie heute kennen, denn der sogenannte Weltklimarat IPCC (übrigens ein Gremium, das NICHT von Naturwissenschaftlern geführt wird!) übernahm dieses Ergebnis – und schien in der Folgezeit auch keinerlei kritische Diskussion dazu mehr führen zu wollen. Was Michael Mann sagte, war Gesetz. Punkt.

Dumm nur, dass sich nicht alle Wissenschaftler mundtot machen ließen, wie beispielsweise Dr. Timothy Ball, emeritierter Professor der Universität von Winnipeg.

Dieser äußerte sich vor einigen Jahren – nachdem E-Mails führender Klimaforscher gehackt worden waren, in welchen erstaunliche Absprachen zwischen ihnen zur Aufrechterhaltung ihrer “Forschungsergebnisse” und zur Vermeidung einer kritischen Diskussion über eben diese zu Tage traten – sehr kritisch über den vermeintlichen Klimapapst Michael Mann.

Das wollte jener Gescholtene nicht auf sich sitzen lassen und verklagte seinen Kollegen Ball auf enormen Schadenersatz in Höhe von mehreren Millionen Dollar.

Dieser Prozess ging nun vor dem Obersten Gerichtshof von British Columbia zu Ende – und zwar mit einer Niederlage für den KLÄGER, also für Michael Mann.

http://www.ccfsh.org/climate/climate-change-hoax-collapses-as-michael-manns-bogus-hockey-stick-graph-defamation-lawsuit-dismissed-by-the-supreme-court-of-british-columbia/

Er weigerte sich nämlich, die Kritik an seiner Person ganz einfach dadurch zu entkräften, indem er seine rohen Klimamessdaten sowie seine Forschungsmethodik komplett öffentlich macht, so dass man beurteilen kann, ob er seriös vorgegangen ist – oder eben nicht.

All das verweigerte Herr Mann, so dass nun nicht der von ihm verklagte Dr. Ball Millionen bezahlen muss, sondern er selbst.

Dieser Umstand war selbstverständlich auch dem Gericht klar, und es ermahnte Herrn Mann mehrfach, endlich seine Daten offenzulegen. Welchen Grund sollte es nämlich geben, dass jemand, der Millionen beansprucht, seine Anspruchsgrundlage nicht offenlegt, und dies sogar vor dem Hintergrund drohender EIGENER Millionenzahlungen bis zum Schluss verweigert?

Für das Gericht gab es offensichtlich keinen sinnvollen Grund für dieses Verhalten – außer, dass die geforderten Daten nicht der Veröffentlichung des dramatischen “Hockeyschlägers” entsprechen. Es urteilte daher gegen Herrn Mann und für Dr. Ball.

Dieses Urteil ist wirklich bemerkenswert. Bislang kam Michael Mann mit seinen Thesen stets ungeschoren durch, weil weder Medien noch weite Teile der wissenschaftlichen Gemeinschaft es wagten, gegen diesen vermeintlichen Klima-Papst Zweifel zu erheben.

Erneut zeigt sich damit, wie wichtig Zweifel in der Wissenschaft sind. Das Ziel der Wissenschaft besteht eben nicht im vermeintlichen Konsens, bei dem sich alle gegenseitig auf die Schulter klopfen, sondern in der Gewinnung neuer Erkenntnisse, die nicht selten in Zweifeln an bisherigem Wissen ihren Ursprung haben.

Dieses Urteil hat damit das Potenzial, der gesamten linksgrünen Klimareligion den Boden unter den Füßen wegzuziehen. Gut so!

Fraglos werden sich aber die unzähligen Sympathisanten der “Grünen” in den Redaktionsstuben mit Händen und Füßen dagegen wehren, dass dieses Urteil eine besondere Reichweite erlangt. Das müssen schon wir Bürger selbst in die Hand nehmen!

Quelle: Facebook

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