Fussballvereine dürfen bald ihre Kunstrasenplätze nicht mehr nutzen

Jörg Hubert Meuthen30.07.2019Medien, Politik

Der nächste Fußballplatz, auf dem der örtliche Fußballverein seinem Sport nachgeht, ist aber garantiert nicht weit weg. Tausende dieser Fußballplätze sind in den letzten Jahren erfreulicherweise von unschönen (und zum Teil auch mit Schadstoffen belasteten) Aschenplätzen auf Kunstrasenplätze umgerüstet worden. Ein finanzieller Kraftakt für die beteiligten Kommunen oder Vereine, der sich aus Sicht der Bürger aber gelohnt hat. Das einzige Problem ist: Schon bald müssen diese schönen, neuen (und teuren) Kunstrasenplätze geschlossen werden und dürfen von niemandem mehr genutzt werden.

Viele Bürger sind mit der Realitätsferne des Brüsseler Bürokraten-Molochs höchst unzufrieden – und haben dennoch bei den zurückliegenden Europawahlen den Kartellparteien die Stimme gegeben, die allesamt für ein “weiter so” stehen.

Dies ist bedauerlich, denn die nächste Chance zur Veränderung auf europäischer Ebene wird sich erst wieder in knapp fünf Jahren ergeben. Bis dahin werden unzählige weitere Idiotien beschlossen worden sein, die unser Land gängeln und seine Bürger drangsalieren werden.

Und die Einschläge in das tägliche Leben der Bürger kommen näher. So hat beispielsweise die grün-schwarze Landesregierung von Baden-Württemberg nun für Stuttgart auch Fahrverbote für Euro 5-Diesel für vier zentrale Ein- und Ausfallstraßen beschlossen – zehntausende Autofahrer werden also ab 1. Januar 2020 nicht mehr wie gewohnt in die Stadt hineinfahren dürfen und damit de facto zu erheblichen Teilen enteignet.

https://www.swr.de/…/Diskussion-um-Fahrverbote-Vier-Strecke…

Und warum das Ganze? Weil die EU einen vollkommen hirnverbrannten, auf Gaga-Gasherd-Studien basierenden Grenzwert beschlossen hat, der von Merkel und ihren grünen Freunden nun angebetet wird wie das goldene Kalb – Bereitschaft zur Änderung dieser Idiotie: Exakt gleich null.

Nun mag mancher Leser anmerken, Stuttgart und die Gängelung seiner Autofahrer sei für ihn weit weg.

Der nächste Fußballplatz, auf dem der örtliche Fußballverein seinem Sport nachgeht, ist aber garantiert nicht weit weg.

Tausende dieser Fußballplätze sind in den letzten Jahren erfreulicherweise von unschönen (und zum Teil auch mit Schadstoffen belasteten) Aschenplätzen auf Kunstrasenplätze umgerüstet worden. Ein finanzieller Kraftakt für die beteiligten Kommunen oder Vereine, der sich aus Sicht der Bürger aber gelohnt hat.

Das einzige Problem ist: Schon bald müssen diese schönen, neuen (und teuren) Kunstrasenplätze geschlossen werden und dürfen von niemandem mehr genutzt werden.

Der Grund: Weil es die EU so plant und die deutsche “Regierung” bislang nichts Wirksames dagegen unternommen hat.

Derzeit wird nämlich von den Eurokraten in Brüssel eine Richtlinie ersonnen, die rund 5.000 (!) Fußballplätze in Deutschland bedroht. Nach dieser Richtlinie soll ab 2022 das Gummi-Granulat verboten sein, das auf Kunstrasenplätzen verwendet wird. Die nächste EUdiotie.

Das Granulat wird verantwortlich gemacht für Umweltbelastungen durch Mikroplastik. Auf welchem Wege allerdings fertige Kunstrasenplätze ihre Umgebung mit Mikroplastik verschmutzen, hat bisher noch niemand schlüssig dargelegt.

Wie so oft in dieser EU wird mit vollkommen maßlosen Kanonen auf harmlose Spatzen geschossen – bislang vollkommen nachrangige Probleme werden mit einer kostenintensiven EU-Verbotsorgie zum echten Problem für die Betroffenen.

Und betroffen wären in Deutschland unzählige Amateurfußballer. Der DFB warnt nun, dass der Spielbetrieb nicht mehr aufrechterhalten werden kann, wenn das Verbot kommt.

Die Plätze erneut umzurüsten, würde durchschnittlich nämlich 500.000 Euro kosten – Unsummen, die die Vereine nicht aufbringen können.

Auf den Punkt bringt es der ehemalige Fußball-Profi Mike Rietpietsch, der sich heute stark in der Nachwuchsförderung engagiert: „Wenn es wirklich darauf hinauslaufen sollte, dass es bald keine Kunstrasenplätze mehr gibt, wäre das für viele Vereine sicher der Genickbruch.“

Um diesen Genickbruch ein wenig hinauszuzögern, will sich nun Herr Seehofer für eine “sechsjährige Übergangsfrist” starkmachen. Warum macht er sich mitsamt seiner Regierung nicht dafür stark, den ganzen Unsinn zu unterlassen – oder zumindest bestehende Anlagen mit Bestandsschutz zu versehen?

Die Antwort lautet: Weil diese linksgrüne Merkel-Regierung grundsätzlich nichts gegen EUdiotien unternimmt.

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