Die "Volksparteien" werden niedergehen

von Jörg Hubert Meuthen17.06.2019Medien

Die Merkel-Union befindet sich im freien Fall. In einer veröffentlichten INSA-Umfrage kommt sie gerade einmal noch auf 24%. Das ist der schlechteste, jemals für die Union bei INSA gemessene Wert.

Und dennoch scheint diese Partei nicht willens (und zunehmend auch nicht mehr intellektuell in der Lage) zu sein, die richtigen Schlüsse aus der bei der Bevölkerung schon seit Jahren dramatisch schwindenden Zustimmung zu ziehen.

Ein dramatischer Schwund, der sich unter der Parteiführung von Merkels kleiner Kopie Kramp-Karrenbauer keineswegs verlangsamt hat. Wer glaubt, dass AKK tatsächlich “Kanzler kann”, der glaubt auch, dass ein Zitronenfalter Zitronen faltet.

Das aber hindert einen der wichtigsten Männer der Union, nämlich den Bundestags-Fraktionschef Brinkhaus, nicht daran, nun zu verkünden: Annegret Kramp-Karrenbauer werde die nächste Kanzlerkandidatin der Union. Er sagte tatsächlich und allen Ernstes wörtlich:

„Und sie wird auch unsere nächste Kanzlerkandidatin sein.“

Nicht “sie könnte” – nein, sie wird. Herr Brinkhaus hat es offenbar so entschieden.

Man darf sehr gespannt sein, was die einfachen Parteimitglieder dieses bislang so devoten Kanzlerwahlvereins zu dieser undemokratischen Vorgabe des Herrn Brinkhaus sagen werden. Das Echo jedenfalls, was Herr Brinkhaus parteiintern damit auslöste, dürfte mit “verheerend” noch sehr unzutreffend umschrieben sein.

Friedrich Merz, der von Merkel und AKK ausgebootete Kandidat für den Parteivorsitz, fachte das Feuer gleich ordentlich an – er nannte diese Diskussion nämlich “völlig irre”.

Auch unabhängig von der pseudokonservativen Blendgranate Merz scheint man an einigen Stellen dieser Partei, insbesondere im verbliebenen restkonservativen Teil namens “Werteunion”, noch zu spüren, dass ein “weiter so” mit einem farb- und orientierungslosen Merkel-Klon die Partei innerhalb weniger Jahre pulverisieren wird.

Momentan profitieren fraglos vor allem die sogenannten “Grünen” vom Niedergang der Merkel-Partei. Das ist aus unserer Sicht hochbedauerlich, denn augenscheinlich ist vielen Wählern, die in den aktuellen Wochen erstmals ihre Präferenz für diese grüne Panik-Partei äußern, nicht klar, was sie sich damit als Regierung für vier lange Jahre ins Haus holen würden.

Sie erliegen derzeit offenbar noch der medialen Blendung, die seit Monaten in geradezu durchorchestrierter Weise über das Land verbreitet wird. Diese Blendung wird aber nicht auf Dauer anhalten, was auch immer Marionetta & Co. in die Wohnzimmer senden werden.

Ein im Grunde seines Herzens konservatives Industrieland wie Deutschland kann nämlich niemals erfolgreich von linksgrünen Deutschland-Hassern (“Ich wusste mit Deutschland nichts anzufangen und weiß es bis heute nicht”, Zitat Robert Habeck) regiert werden – genau das werden die Bürger früher oder später spüren. Und zwar drastisch, sowohl am eigenen Geldbeutel wie auch an ihrer dann von Verboten und Einschränkungen geprägten Lebensweise, vom drastischen Anstieg der von den “Grünen” favorisierten Armutsmigration ganz zu schweigen.

Spätestens dann werden sich viele dieser Menschen – in Anbetracht eines heute noch nicht vorstellbaren Niedergangs ihrer Heimat – in Richtung unserer konservativen, freiheitlichen und patriotischen Bürgerpartei begeben.

Laut der eingangs erwähnten, gestern veröffentlichten Umfrage haben wir übrigens die SPD mittlerweile als drittstärkste Kraft überholt und stehen bundesweit bei 13,5%.

Das ist für die nächsten Jahre noch lange nicht das Ende der Fahnenstange. Wir werden wachsen, und die ehemaligen “Volksparteien” werden niedergehen. Am Ende dieser Entwicklung werden sich – als die beiden Hauptwidersacher – wir vernunftgeleiteten Blauen und die tieflinken, ökosozialistischen “Grünen” gegenüberstehen.

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