Keine links-grüne Bevormundung mehr

Jörg Hubert Meuthen20.12.2019Gesellschaft & Kultur, Medien, Politik

Wer meint, Deutschland würde derzeit nur von Union und SPD regiert (sofern man diese erbärmliche Mischung aus Gewürge, Nichtstun, Ignorieren, Aussitzen und große Töne Spucken als “Regieren” bezeichnen möchte), der täuscht sich leider, und zwar gewaltig.

Die kleine Nischenpartei der linksradikalen Ökosozialisten, besser bekannt unter dem irreführenden Namen “Grüne”, regiert nämlich gewaltig mit, obwohl sie bei der letzten Bundestagswahl mit gerade einmal 8,9% auf den LETZTEN Platz der in den Bundestag eingezogen Parteien kam. Sie schafft dieses Kunststück über ihre zahlreichen Beteiligungen an Landesregierungen und damit über ihren Einfluss auf den Bundesrat, aber auch über die Dominanz linksgrünen Gedankengutes im Umweltbundesamt.

Dieses Umweltbundesamt hat nun ein Papier erarbeitet und an das Umweltministerium weitergeleitet, das enormen Sprengstoff für uns Bürger in Deutschland enthält: Es ist nämlich eine einzige Steuererhöhungs– und Bevormundungsorgie.

Unsere Mobilität war den Ökosozialisten ja schon immer ein Dorn im Auge, jedenfalls dann, wenn sie sich individuell mit dem eigenen Auto vollzieht und nicht in randvollen Zügen (sofern diese überhaupt fahren). Daher bedient man sich nun dieses “Gutachtens” aus dem Umweltbundesamt, um die nächste Attacke auf unsere Mobilität vorzubereiten.

Es geht vordergründig natürlich um etwas anderes, nämlich darum, dass sich die Deutschen (mit ihren gerade einmal 2% CO2-Ausstoß weltweit!) als Retter des Weltklimas aufspielen sollen – sofern dieses Weltklima überhaupt gerettet werden müsste und könnte, aber das ist heute nicht mein Thema.

So fordert nun das Umweltbundesamt, alle so wörtlich, “Privilegien” etwa für Dienstwagen und Dieselkraftstoffe müssten wegfallen, auch die Pendlerpauschale solle abgeschafft werden.

Ein erstaunliches Verständnis hat man da in diesem Bundesamt zum Thema Privilegien: Als ich vor kurzem Diesel in mein Auto getankt habe, musste ich dafür pro Liter den stolzen Preis von ungefähr 1,30 Euro berappen. Ein wahrlich beeindruckendes “Privileg”, insbesondere dann, wenn man berücksichtigt, dass dies in D-Mark über 2,50 DM sind.

Ein Dieselpreis von 2,50 DM hätte früher einen Sturm der Entrüstung ausgelöst – jetzt ist es angeblich ein Privileg, so “wenig” zu bezahlen.

Geht es nämlich nach diesem linksgrünen Gutachten, dann soll der Liter Diesel um ca. 0,70 Euro teurer werden, was dann ungefähr einem Literpreis von 2 Euro oder eben knapp 4 DM entspricht. Absoluter Wahnsinn.

Zudem hat man als Dieselfahrer bekanntlich das “Privileg”, eine deutlich höhere Kfz-Steuer zu bezahlen als der Fahrer eines Benzinfahrzeugs – davon, dass dieses “Privileg” dann gestrichen werden soll, ist natürlich keine Rede in diesem Gutachten.

Und glauben Sie nicht, liebe Leser, wenn sie einen Benziner fahren, dass Sie dann ungeschoren davonkommen, denn hier wird eine Verteuerung um knapp 0,50 Euro gefordert, also ca. auf 1,90 Euro pro Liter.

Das war’s aber noch lange nicht mit der Erhöhungsorgie, geht es nach dem Umweltbundesamt: Auch die Lkw-Maut müsste stark steigen, was sich natürlich sofort in deutlich höheren Preisen für uns alle zum Beispiel im Supermarkt niederschlagen würde, denn die Zeche zahlt immer am Ende der Verbraucher – wer auch sonst?

Um sich das alles leisten zu können, soll der deutsche Arbeitnehmer aber erstmal entschleunigen: Obwohl unsere Autobahnen zu den sichersten Straßen weltweit gehören und auf den unbegrenzten Abschnitten seit Jahrzehnten selbstregulierend sind (wenn viel los ist, gibt es de facto ein Tempolimit, und wenn wenig los ist, kann man die Geschwindigkeit so wählen, wie man möchte – eine der letzten echten Freiheiten in Deutschland!), fordert diese grüne Vorfeldbehörde natürlich erneut eine generelle Begrenzung der Geschwindigkeit auch auf unseren deutschen Autobahnen.

Und es geht immer noch weiter: Beim Autokauf soll es ein “Bonus-Malus-System” geben, was nichts anderes heißt, als dass Käufer von normalen Verbrennungsfahrzeugen neben dem eigentlichen, hohen Neupreis zusätzlich eine Strafzahlung zu leisten haben, die dann in die Taschen von E-Auto-Käufern fließt.

Da aber selbst das möglicherweise nicht ausreicht, um die hirnverbrannten, hochfliegenden Pläne für das unausgegorene Elektroauto umzusetzen, soll dann noch zusätzlich eine verpflichtende (!) E-Auto-Quote folgen.

Unglaublich – das werden dann Zustände wie in einer neu aufgelegten DDR. Kommt dann nämlich ein potentieller Käufer ins Autohaus und will seine Unterschrift unter den Vertrag eines Verbrennungsautos setzen, heißt es möglicherweise: “Ist für Sie nicht mehr bestellbar. Sie müssen ein Elektroauto bestellen.” Wie soll es sonst gehen bei einer Pflicht-Quote?

All diese Vorschläge linksgrüner Phantasten sind ein Schlag ins Gesicht eines jeden, der in Deutschland sein Einkommen mühsam durch seine Arbeit verdient. Möglicherweise glauben die Leute im Umweltbundesamt und bei den “grünen” Ökosozialisten auch, dass die Leute den lieben langen Tag zum Spaß durch die Gegend fahren und dies nichts mit ihrer Arbeit zu tun hat – daher dann auch der geforderte Wegfall der Pendlerpauschale.

Am besten für das Weltklima wäre es doch bestimmt, wir arbeiten alle gar nichts mehr und warten kollektiv auf die Grundrente, denn die wird dann ganz bestimmt so sicher aus dem Automaten kommen, wie der Strom ja immer aus der Steckdose kommt – nicht wahr, Ihr “grünen” Studienabbrecher, Kobold-Experten, Deutschlandhasser und Bürgerbevormunder?

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