Die Ideologen Deutschlands sind die Grünen

Jörg Hubert Meuthen16.08.2019Gesellschaft & Kultur, Medien, Politik

Heute – am Schulschwänzer-Freitag – ist wieder ein solcher Tag. Zu Wort kommen soll nun ausführlich Rainer Werner, ein ehemaliger Lehrer aus Berlin. Herr Werner hat in der “Welt” einen Gastbeitrag veröffentlicht, der ein erschreckendes Licht auf die heutige, zu nicht unerheblichen Teilen linksgrün verhetzte Schülergeneration wirft.

Lassen Sie mich noch voranstellen, dass Herr Werner vermutlich nicht zu den glühenden Unterstützern unserer Bürgerpartei gehört, denn in seinem Beitrag spricht er auch von “rechtspopulistischen Parteien” – ein Kampfbegriff, der regelmäßig gegen unsere Partei der Vernunft und des gesunden Menschenverstandes verwendet wird.

Doch nun zu den Erfahrungen des ehemaligen Lehrers aus Berlin mit Schülern, die von Fakten nichts mehr wissen wollen, sondern sich mit linksgrüner Verblendung ausreichend gerüstet sehen für die Herausforderungen ihres Lebens; ich empfehle Ihnen übrigens den gesamten, noch deutlich umfangreicheren Artikel zu Ihrer Lektüre, damit Sie eine Vorahnung davon bekommen, was auf unsere Gesellschaft in den nächsten Jahren allein von dieser Seite her zukommt:

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“In den letzten Jahren ist es mühsamer geworden, mit Schülern der gymnasialen Oberstufe rational über gesellschaftspolitische Themen zu diskutieren. In fast jedem Politik-Kurs gibt es Schüler, die mit Inbrunst Fakten anzweifeln und unverdrossen eigene „Erkenntnisse“ dagegenstellen.

[…]

Schwierig ist auch die Vermittlung einfachster Steuertatsachen: Der deutsche Spitzensteuersatz beginnt heute schon beim 1,3-Fachen des Durchschnittseinkommens. In den 60er-Jahren musste man noch das 15-Fache verdienen, damit der höchste Steuersatz greift. Auf Unglauben stößt auch die Tatsache, dass die reichsten zehn Prozent der Deutschen 50 Prozent des gesamten Aufkommens der Einkommensteuer generieren.

Ich habe erlebt, wie ein Schüler den exponentiellen Kurvenverlauf der Einkommensteuer anzweifelte, weil er in den sozialen Netzwerken mit der kruden Botschaft gefüttert worden war: Die Reichen sind stinkreich und geben nichts ab. Basta.

Über Klimafragen kann man mit politisch aktiven Schülern kaum noch rational diskutieren, weil einem allein das Beharren auf Fakten den Vorwurf einbringen kann, man gehöre zum Klub der „Klimaleugner“.

Schuld an dieser konfrontativen Diskussionskultur ist die moralische Überhöhung der Politik. Wer für sich moralische Untadeligkeit in Anspruch nimmt, ist schnell bei der Hand, den Diskussionspartner, der das eigene Weltbild nicht teilt, als Ignoranten oder Freund der Auto-Lobby abzukanzeln.

Aus eigener Jugenderfahrung weiß ich, wohin es führt, wenn man Tatsachen zum Zwecke einer höheren Moral und einer verheißungsvollen Utopie ignoriert. Aus der kreativen antiautoritären Rebellion der Studenten und Oberschüler im Jahre 1968 wurde in den frühen 70er-Jahren eine dogmatische kommunistische Bewegung, die sich von der intellektuellen Redlichkeit verabschiedete und zu abstrusen Welterklärungstheorien Zuflucht nahm. Am Ende dieser Entwicklung standen die Anbetung einer Diktatur (Maoisten) und die Ausübung brutaler Gewalt (RAF).

Ich würde mir wünschen, dass die klimabewegten Oberschüler sich nicht gänzlich von der Maxime verabschieden, dass man die Wahrheit immer in den Tatsachen suchen muss. […] Man möchte ihnen nicht wünschen, dass sie sich in der Rolle des Don Quijote wiederfinden, der seinem Diener Sancho Pansa sein närrisches Credo verkündet: ‘Tatsachen, mein Lieber, sind die Feinde der Wahrheit.'”

https://www.welt.de/debatte/kommentare/plus196991791/Fridays-for-Future-Wahrheit-basiert-noch-immer-auf-Tatsachen.html
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Wenn Tatsachen aber zu den Feinden der Wahrheit (!) werden, dann kann es sich definitionsgemäß nicht mehr um die objektive Wahrheit handeln, welche eine Gesellschaft nach vorne bringen kann, sondern nur um das, was von verbohrten Ideologen zwar als Wahrheit verkündet wird, was aber in Wirklichkeit nur eine Rechtfertigung ihrer kruden Weltsicht ist – und was aufgrund der Negierung der echten Tatsachen für jede Gesellschaft über kurz oder lang zu einem existenziellen Problem wird.

Diese Ideologen, das sind in Deutschland die sogenannten “Grünen”. Sie haben es mittlerweile geschafft, zentrale Schalthebel unseres Vaterlands mit ihresgleichen zu belegen – sei es in den Schulen, sei es in den Medien, sei es an zahlreichen weiteren wichtigen Stellen.

Sie sind es, die für sich – wie Herr Werner es formulierte – “moralische Untadeligkeit” in Anspruch nehmen und damit ihre Politik vom hohen moralischen Ross betreiben – stets bereit, die weniger “untadeligen” Mitbürger mit Verboten und Vorschriften zu gängeln und zu drangsalieren.

Es sind genau diese grünen Ideologen, die in all ihren Funktionen unserem Land durch ihren Einwanderungs-, Klima- und Verbotswahn massiv schaden. Die einzige Chance für uns Bürger, dem für uns alle fatalen, linksgrünen Irrweg zu entkommen, besteht in der baldigen Abwahl dieser Ideologen.

Quelle: Facebook: Jörg Hubert Meuthen

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