Merkel in Brüssel wäre die Höchststrafe

Jörg Hubert Meuthen13.05.2019Europa, Politik

Millionen und Abermillionen von Bürgern Deutschlands und Europas ertragen sie keinen Tag länger und sehnen das Ende der Amtszeit dieser Frau geradezu herbei. Eine Fortsetzung ihres Kurses auf europäischer Ebene, das wäre wirklich die Höchststrafe für alle klar und vernünftig Denkenden, schreibt Jörg Meuthen.

Merkel hatte bekanntlich in einem Interview von sich gegeben, dass sie eine “nochmals gesteigerte Verantwortung” für Europa empfinde. Wörtlich sagte sie:

„Viele machen sich Sorgen um Europa, auch ich. Daraus entsteht bei mir ein noch einmal gesteigertes Gefühl der Verantwortung, mich gemeinsam mit anderen um das Schicksal dieses Europas zu kümmern.“

Diese Äußerung kann man durchaus als Drohung für alle vernünftig regierten Staaten in der EU und letztlich auch für den gesamten Kontinent Europa ansehen – sie wurde nämlich von nicht wenigen Beobachtern als Ankündigung verstanden, schon bald, im Zweifel also nach einer verpatzten Europawahl, nach Brüssel zu wechseln.

Das Ziel dieser Frau dürfte sein, auf europäischer Ebene den gleichen Schaden anzurichten, den sie in und für Deutschland bereits verursacht hat. In ihrer Entrücktheit scheint ihr immer noch nicht bewusst zu sein, wie tief genau sie mit ihrer Politik die EU-Staaten gespalten hat.

Beispielsweise war sie es, die mit ihrer vollkommen wahnwitzigen, verantwortungslosen und zugleich grundgesetzwidrigen Grenzöffnung für Millionen Armutsmigranten anderen Ländern das denkbar negativste Beispiel gegeben hat – der Brexit ist eine direkte Folge dieser schlimmsten von allen Fehlentscheidungen jener Kanzlerdarstellerin.

Entsprechend war das Echo auf dieses Interview keineswegs so euphorisch, wie von dieser Frau sicherlich erhofft. Die Euphorie blieb allerdings nicht deshalb aus, weil die Menschen diese Frau noch länger im Kanzleramt sehen wollen, sondern ganz im Gegenteil: Millionen und Abermillionen von Bürgern Deutschlands und Europas ertragen sie keinen Tag länger und sehnen das Ende der Amtszeit dieser Frau geradezu herbei. Eine Fortsetzung ihres Kurses auf europäischer Ebene, das wäre wirklich die Höchststrafe für alle klar und vernünftig Denkenden.

Dieses Echo dürfte der stets ganz hart am Medienwind segelnden ehemaligen FDJ-Sekretärin für Agitation und Propaganda nicht entgangen sein. Folglich bemühte sie sich am gestrigen Tage gleich um Schadensbegrenzung. Angeblich, so ihre Aussage, strebe Sie kein weiteres politisches Amt an.

Die Glaubwürdigkeit dieser Aussage dürfte ähnlich hoch sein wie das, was sie vor ihrer Wahl zur Kanzlerin der deutschen Öffentlichkeit als Beruhigungspille in Sachen Migrationspolitik verabreichte:
“Bevor wir über neue Zuwanderung reden, müssen wir erst einmal die Integration der bei uns lebenden ausländischen Kinder verbessern.” (Merkel 2002)

„Da muss man natürlich darüber sprechen, dass es den Missbrauch des Asylrechts gibt. Da muss man natürlich sagen, die Folge kann nur sein, Steuerung und Begrenzung von Zuwanderung. Alles andere wird keine Akzeptanz in der Bevölkerung finden.“ (Merkel 2003)

“Manche unserer Gegner können es sich nicht verkneifen, uns in der Zuwanderungsdiskussion in die rechtsextreme Ecke zu rücken, nur weil wir im Zusammenhang mit der Zuwanderung auf die Gefahr von Parallelgesellschaften aufmerksam machen.“ (Merkel 2003)

Es muss ganz klar sein: Diese Frau muss nach der Europawahl ausgemerkelt haben. Und zwar vollständig. Das Wahlergebnis für die Merkel-Union muss derart desaströs ausfallen, dass diese Frau politisch untragbar geworden ist, im Inland wie im Ausland.

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