Grüne Quotenregelungen zerstören die deutsche Industrie

von Jörg Hubert Meuthen28.04.2019Gesellschaft & Kultur, Medien, Wirtschaft

Die zentrale Wurzel des deutschen Wohlstands, das ist seit langem unsere international hocherfolgreiche Automobilindustrie. Das kann, wenn es nach dem Willen der sogenannten “Grünen” geht, keinesfalls so bleiben, schreibt Jörg Meuthen auf Facebook.

Diese Partei steht für die vollkommen unbegrenzte, meist kulturfremde Einwanderung in unseren europäischen Kulturraum sowie unsere Sozialsysteme – vor allem natürlich das deutsche.

Sie will also den bei uns hart erarbeiteten Wohlstand in alle Welt verteilen – direkt und indirekt: Direkt per Sozialleistung an alle illegal eingewanderten Sofort-Rentner, die nach wie vor jedes Jahr in Großstadt-Größe zu uns kommen, sowie indirekt an deren (noch…) zu Hause gebliebene Familien, und zwar über die entsprechenden Überweisungen dieser Armutsmigranten in deren Heimat.

Die Frage ist nur, wo dieser Wohlstand bitteschön noch herkommen soll, wenn man die Axt an seine Wurzeln legt.

Die zentrale Wurzel des deutschen Wohlstands, das ist seit langem unsere international hocherfolgreiche Automobilindustrie: Menschen in aller Welt kaufen nämlich die von innovativen Ingenieuren und fleißigen Arbeitnehmern bei uns erzeugten Fahrzeuge für sehr viel Geld, weil diese zumeist besser sind als Produkte anderer Hersteller aus anderen Ländern.

Dieser Wettbewerbsvorsprung – und das bestätigen einem alle Insider – resultiert zu erheblichen Teilen aus dem Vorsprung der hiesigen Hersteller im Bereich der Antriebstechnologie. Vor allem die zahlreichen chinesischen Automobilhersteller (die hierzulande zum Glück bislang noch kaum einer kennt) haben bislang noch kein Mittel gegen die Vormachtstellung unsere großen Konzerne BMW, Daimler und Volkswagen gefunden.

Bislang.

Das kann, wenn es nach dem Willen der sogenannten “Grünen” geht, keinesfalls so bleiben.

Da man den Wissensvorsprung der einheimischen Ingenieure nicht einfach verbieten kann, wie es eine Verbotspartei gerne täte, verbietet man einfach das Ergebnis dieser Ingenieurskunst: Nämlich den bewährten, effizienten, langlebigen und im Vergleich zum Elektro-Antrieb auch vergleichsweise günstigen Verbrennungsmotor.

Lassen Sie mich dazu erneut aus dem Programm dieser Deutschland-Abschaffer zitieren:

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“Wir GRUNEN wollen den nötigen Technologiewandel vorantreiben: weg vom fossilen Verbrennungsmotor hin zu abgasfreien Antrieben.

Dafür braucht es ambitionierte europäische CO2-Grenzwerte für Neuwagen, eine Förderung der europäischen Ladeinfrastruktur und eine EU-weite Quote für abgasfreie Neuwagen. [Im Original steht an dieser Stelle ein Komma, es geht aber mit einem großen “Ab” weiter – bei der Partei der Studienabbrecher und Nach-Gehör-Schreiber schert man sich offenbar nicht um die korrekte Interpunktion.]

“Ab 2030 dürfen nur noch abgasfreie Autos neu zugelassen werden. Verbindliche Zulassungsquoten sollen sicherstellen, dass auch Lkws, Busse, Baumaschinen, sonstige Nutzfahrzeuge, Traktoren, Schiffe, Hubschrauber und Flugzeuge nach und nach auf erneuerbare Energien umgestellt werden. (Wahlprogramm, S. 26)”:https://cms.gruene.de/…/docume…/2019_Europawahl-Programm.pdf.

——–

Die Karten auf dem weltweiten Automobilmarkt sollen also, geht es nach den “Grünen”, komplett neu gemischt werden – alles auf Anfang, weg mit den Vorsprung der Deutschen.

Und da die Bürger diesen Irrweg nicht freiwillig mitgehen würden, muss eben in einer Weise nachgeholfen werden, wie bei den grünen Spinnereien eben immer nachgeholfen wird: Mit hirnverbrannten Grenzwerten sowie mit nicht weniger hirnverbrannten Verboten und Quoten.
Die oben zitierten, verbindlichen Quotenregelungen sind übrigens nichts anderes als indirekte Vorbote – jedoch hört sich “Quote” in den Ohren mancher weniger gut informierten Bürger (und welcher gut informierte Bürger wählt denn die “Grünen”?) viel harmloser an.

Man darf sehr gespannt sein, was genau diese Bürger dann sagen werden, wenn sie vor dem Jahr 2030 noch einen normalen, bewährten Benziner oder Diesel zulassen wollen und man ihnen dann sagt, dass die Quote für dieses Jahr leider schon erreicht ist.

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