Die Leute benennen ihre Bälger immer noch, als wären sie ein Schosshündchen von Fräulein Hilton. David Baum

Greta Thunberg verbreitet nur Panik

Es ist wieder Freitag – also derjenige Tag der Woche, an dem die Schulpflicht offensichtlich nicht mehr gilt, jedenfalls wenn man den Lobeshymnen der Kanzlerdarstellerin auf die selbsternannte Schulschwänzer-Bewegung “Fridays for Future” Glauben schenkt.

Heute gehen sie also wieder auf die Straße, um das zu tun, was Klein-Greta von ihnen verlangt, nämlich “Panik” zu verbreiten (ja, genau das will diese Person nach ihren eigenen Worten!).
Erstmalig werden diese selbsternannten Weltenretter nun auch mit konkreten und zugleich völlig absurden Forderungen laut. Im Ergebnis soll Mobilität für uns Bürger so teuer werden, dass wir am liebsten alle zu Hause bleiben möchten – privat wie auch beruflich.

Konkret fordern sie nämlich, dass jede Tonne CO2 mit sage und schreibe 180 Euro besteuert werden soll.

Geht es also nach den Greta-Jüngern, dann bedeutet diese Forderung für Sie und mich umgerechnet folgendes:

Der Liter Benzin, den wir alle brauchen, um jeden Tag zur Arbeit zu kommen und wieder zurück zu unseren Familien, soll um satte 43 Cent teurer werden. Nach deutschem Steuerrecht käme hierauf ja auch noch zusätzlich die Mehrwertsteuer, sodass wir über eine Verteuerung von circa 51 Cent sprechen (beim Liter Diesel sogar 56 Cent).

Halten wir also fest: Merkels Schulschwänzer fordern, dass der Sprit um mehr als einen halben Euro pro Liter teurer wird, weil ein schwedischer Teenager mit freundlicher Unterstützung der Medien Panik verbreitet.

Ganz zu schweigen von den Mehrkosten für Flüge: Wer von Düsseldorf nach New York und zurück fliegen muss, soll unglaubliche 657 Euro mehr bezahlen. Vollends absurd wird das Klimatheater bei Flügen nach “Down under”: Wer von Frankfurt aus nach Australien oder Neuseeland und zurück fliegt, soll in Zukunft mehr als 2.000 Euro zusätzlich berappen":https://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/fridays-for-future-das-bedeuten-die-forderungen-fuer-die-verbraucher-a-1261933.html.

Man fasst sich wirklich an den Kopf. Junge, linksgrün aufgehetzte Schüler, die zu weiten Teilen noch keinen einzigen Cent selbst in ihrem Leben durch harte Arbeit verdient haben, maßen sich an, über unser aller Lebensweise bestimmen zu wollen.

Vielleicht sollten sie sich besser, anstatt heute die Schule zu schwänzen, endlich einmal mit den Fakten beschäftigen.

Beispielsweise mit der vor kurzem erfolgten Anhörung des Geologen Dr. Sebastian Lüning vor dem Umweltausschuss des Bundestages zum Thema “Bepreisung von Kohlenstoffdioxid”.

Dr. Lüning führte aus, dass das naturwissenschaftliche Fundament der Klimapolitik eben nicht so solide sei, wie viele glauben. Es gebe noch viele Unsicherheiten, insbesondere bei der erwarteten Erwärmung sowie dem menschengemachten Anteil daran. Ein Dokument, das Sie sich anschauen sollten:

Genau das sagt unsere Bürgerpartei schon lange: Der menschengemachte Anteil an Klimaveränderungen (deren Ausmaß zudem völlig unsicher ist), ist derzeit nicht seriös belegbar.
Allerdings haben sich linksgrüne Ökosozialisten noch nie sonderlich für Fakten interessiert. Ihnen geht es darum, uns alle über das Vehikel “Klimawandel” zu gängeln bis zum Gehtnichtmehr.
Dabei wandelt sich das Klima auf unserer Erde, seitdem es eben diese Erde gibt – und zwar völlig unbeeindruckt von irgendwelchen Schulschwänzer-Demos, was auch in Deutschland immer wieder zu Eiszeiten wie auch zu Warmzeiten führte.

Fazit: Klimawandel gibt es und wird es immer geben – aber welchen Anteil daran der Mensch hat, das ist im Moment völlig ungewiss, und es wird durch die Hysterie von linksgrün verhetzten Schulschwänzern keineswegs gewisser.

Lesen Sie weitere Meinungen aus dieser Debatte von: Katja Kipping, Vera Lengsfeld, Gunter Weißgerber.

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