Zahl der Asylanträge ist zu hoch

Jörg Hubert Meuthen26.03.2019Medien, Politik

“Wie Ihnen am Wochenende vielleicht nicht entgangen ist, hat sich nun der Chef des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge, Hans-Eckhard Sommer, zur aktuellen Asyl-Situation in Deutschland geäußert”, schreibt Jörg Meuthen auf seiner Facebookseite.

Er stellte fest, dass es seiner Überzeugung nach zu viele Asylanträge in Deutschland gibt.

Da kann man nur sagen: Der Mann hat recht. Und zwar auf ganzer Linie. Er verweist darauf, dass allein im letzten Jahr 162 000 Asylanträge (wohlgemerkt OHNE den Familiennachzug gerechnet!) in Deutschland gestellt wurden, und dass dies der Zuwanderung einer weiteren Großstadt in Deutschland entspreche.

In der Tat, diese 162 000 Asylanträge entsprechen beispielsweise ziemlich genau der Anzahl der Einwohner Heidelbergs.

Stellen Sie sich also, liebe Leser, einfach vor, sämtliche Einwohner Heidelbergs würden auf einen Schlag neu in Deutschland ankommen und müssten mit allem versorgt werden – von Wohnraum über Lebensmittel, “Taschengeld”, Sprachkurse bis hin zu Schulplätzen für die Kinder.

Genau das passiert seit Jahren in Deutschland, und zwar seit vielen Jahren, denn auch schon vor Merkels illegaler Grenzöffnung für die Masseneinwanderung des Herbstes 2015 gab es eine nicht unerhebliche illegale Einwanderung über das Asylsystem.

Jedes Jahr also 1x Heidelberg zusätzlich in Deutschland, und zwar mit Neuankömmlingen, von denen weniger als jeder Zweite gültige Ausweispapiere dabeihat. Zum Teil werden auch echte Dokumente aus anderen EU-Staaten vorgelegt, die aber nur einen ganz kleinen Nachteil haben: Sie gehören einer ganz anderen Person.

Aber wen in dieser Merkel-“Regierung” interessiert das schon noch – legal, illegal, ganz egal. Hauptsache, die neuen Fachkräfte kommen jährlich in Großstadt-Größe zu uns.

Zu uns, genauer natürlich in unser Sozialsystem. Viele der neu Hinzugekommenen werden uns aufgrund ihres vollkommen unzureichenden Qualifikationsniveaus (und zuweilen auch aufgrund ihres unzureichenden Integrationswillens) auf unabsehbare Dauer als Sofort-Rentner (und zwar ab Grenzübertritt!) auf der Tasche liegen.

Bravo, Frau Merkel! Genau so überfordert man ein ehemals geordnetes Land, und genau so ruiniert man ein früher gut funktionierendes Sozialsystem.

“Auch dass lediglich, laut Aussagen des BAMF-Präsidenten Sommer, nur 35% einen Schutzstatus erhalten, interessiert Frau Merkel offensichtlich nicht im geringsten – von “Rückführung, Rückführung und nochmals Rückführung” ist seit dem Tag der Bundestagswahl keine Rede mehr”:https://www.welt.de/politik/deutschland/article157927543/Rueckfuehrung-Rueckfuehrung-und-nochmals-Rueckfuehrung.html.

KOMMENTARE

MEIST KOMMENTIERT

Der Ausschluss von Stephan Brandner ist ein klares Signal gegen Hetze und Hass

Stephan Brandner von der AfD hat Menschen ausgegrenzt und Hass geschürt. Nun muss er seinen Posten aufgeben - die Abgeordneten des Rechtsausschusses haben ihren Vorsitzenden abgewählt. Einen vergleichbaren Fall hatte es bislang in der Geschichte des Bundestages noch nicht gegeben.

Der Erfolg der AfD liegt in der Austauschbarkeit der Altparteien

30 Jahre nach der Friedlichen Revolution wurde in Thüringen gewählt. Zum dritten Mal in diesem Jahr kann die AFD zum Entsetzen von Medien und Politik einen Wahlerfolg in „Dunkeldeutschland“ (Gauck) feiern. Die linke Mehrheit ist gebrochen, die SPD liegt bei 8,2 %, die AfD macht als zweite Kraf

Kritik am „grünen Expertentum“ gilt als Blasphemie

Kritik am „grünen Expertentum“ gilt als Blasphemie und soll also am liebsten aus den Medien verbannt werden. Zu groß scheint die Angst, als Gaukler entlarvt zu werden.

Wir müssen wieder miteinander streiten lernen

Es hat lange gedauert, aber nun haben auch die liberalen Blätter endlich erkannt, dass etwas schief gelaufen ist mit dem „Haltung zeigen“. Als ich es wagte, ein Buch mit dem Titel „Wir können nicht allen helfen“ zu veröffentlichen, begrüßte mich die Kreuzberger Grünen-Abgeordnete auf d

Wir müssen den Rechtsstaat vor seiner Opferung auf dem Altar der Hypermoral bewahren

Die Geschichte lehrt, wie man sie fälscht, ist mein Lieblingsbonmot des polnischen Satirikers Stanisław Jerzy Lec, das ein Dilemma auf den Punkt bringt. Geschichte wird immer wieder umgeschrieben, so wie es den jeweiligen Inhabern der Deutungshoheit gefällt. Wir erleben gerade in diesen Tagen wie

Nächstenliebe geht anders!

Nächstenliebe geht anders! Alle EU-Abgeordneten von CDU/CSU haben gegen eine Resolution zur Beendigung des Sterbens im Mittelmeer gestimmt. Mit Rechtspopulisten und -extremen haben sie diesen Aufruf zur Menschenrettung mit einer neuen europäischen Seenotrettung und für die Entkriminalisierung der

Mobile Sliding Menu