Wovon man nicht sprechen kann, darüber muss man schweigen. Ludwig Wittgenstein

Die CSU zerstört ihre eigene Identität

Die Gemeinsamkeiten zwischen CSU und gewaltaffiner, ultralinker Antifa sind wichtiger.

Die CSU zerstört ihre eigene Identität: In Passau hat sie an der Gründungsversammlung des „Runden Tischs gegen Rechts“ teilgenommen und macht ab sofort mit allen dort versammelten linksgerichteten Kräften gemeinsame Sache – aber nicht etwa gegen „Rechts“, sondern gegen unsere konservative, freiheitliche und patriotische Bürgerpartei.

Ich zitiere aus dem Facebook-Posting dieser illustren Versammlung:

„Besonders erfreulich ist es, dass alle Beteiligten von der CSU bis zur Antifa ihre altbekannten Probleme miteinander hintanstellten und sich im gemeinsamen Kampf gegen die Gefahr von Rechtsaußen, die unsere parlamentarische Demokratie bedroht zusammenstellten. In den Grußworten wurde das Trennende z.T. klar formuliert, aber ebenso klar stehen gelassen, weil die Gemeinsamkeiten wichtiger und größer sind.“

Man glaubt zu träumen: Weil die Gemeinsamkeiten zwischen CSU und gewaltaffiner, ultralinker Antifa wichtiger und größer sind. Es ist einfach unfassbar – wer es nicht glauben mag, dass all dieses mit Unterstützung des teilnehmenden örtlichen CSU-Vorsitzenden Putzke genau so stattgefunden hat

Halten wir also fest: Die Gemeinsamkeiten von CSU und einer linksradikalen Truppe sind größer als die der CSU mit unserer konservativen, strikt rechtstreuen und natürlich gewaltfreien Rechtsstaatspartei.

Es ist zum Fremdschämen – und das sehen übrigens nicht nur wir so, sondern zunehmend auch die ganz normalen Mitglieder der CSU-Basis. Hinter vorgehaltener Hand signalisieren sie uns, dass sie ihre eigene Parteiführung nicht mehr verstehen und letztlich ihre Partei nicht mehr wiedererkennen.

Noch ist bei vielen zwar die Angst zu groß, das CSU-Parteibuch zurückzugeben und zu uns zu kommen – aber in der Wahlkabine ist bekanntlich jeder ganz allein und unbeobachtet.

Lesen Sie weitere Meinungen aus dieser Debatte von: Alexander Dobrindt, Andreas Plöger, Horst Seehofer.

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