Mord, Totschlag, Vergewaltigungen und sexuelle Übergriffe haben zugenommen

von Jörg Hubert Meuthen27.04.2018Gesellschaft & Kultur, Innenpolitik, Medien

“Die Gesamtkriminalität ist zwar niedriger als im Vorjahr, aber immer noch deutlich höher als in den Jahren 2013 bis 2015, also vor dem „Willkommensputsch“ der Grenzöffnung.

Liebe Leser, jetzt können wir ja alle beruhigt sein: Seit einigen Tagen bejubeln die Medien einen Rückgang der Kriminalität, welcher sich aus der polizeilichen Kriminalstatistik für 2017 ableiten lasse.
Sie jubeln nur leider zu Unrecht.

Zwar fällt die Zahl der angezeigten Straftaten nicht ganz so hoch aus wie im Vorjahr, aber das gilt in dieser Pauschalität nur für die Gesamtzahl, also alle Delikte zusammengenommen.

Zurückgegangen sind hierbei nämlich vor allem die angezeigten Eigentumsdelikte. Da die Statistik nur die Zahlen, keine Gründe ausweist, kann über selbige nur spekuliert werden.

So ist zum einen zu vermuten, dass die polizeilichen Maßnahmen den Druck vor allem auf Einbrecherbanden erhöht haben – das ist erfreulich. Zum anderen aber, dass Diebstähle, die eher im Bereich der Kleinkriminalität zu verorten sind, zunehmend weniger von frustrierten Bürgern angezeigt werden, da die Aussichten zur Aufklärung verschwindend gering sind – das ist sehr unerfreulich.

Jeder Diebstahl ist fraglos ein schlimmer Eingriff in das eigene Leben. Wird ein Mitmensch dagegen Opfer massiver körperlicher Gewalt, so wirken die Folgen häufig ein Leben lang nach – und je nach Schwere der Gewalttat ist das Leben dann leider gar nicht mehr so lang.

Von allen Verbrechen sind Gewalttaten gleich welcher Art daher die verabscheuungswürdigsten und zugleich für die Bürger die bedrohlichsten.

Und genau diese Taten, die für die Bürger die schlimmsten sind, haben so gut wie gar nicht abgenommen. Bei Morden war sogar ein Zuwachs von 3,2% zu verzeichnen!

In Anbetracht dieser Zahlen sollten die Medien ihre Jubelarien sofort einstellen, sie sind schlicht fehl am Platze.

Stattdessen sei gerade den größten Jublern die hervorragende Analyse von Michael Paulwitz ans Herz gelegt, aus der ich für den Bereich der schweren Gewaltkriminalität zitieren möchte :

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“Die Gesamtkriminalität ist zwar niedriger als im Vorjahr, aber immer noch deutlich höher als in den Jahren 2013 bis 2015, also vor dem „Willkommensputsch“ der Grenzöffnung. Das gilt auch für die Gewaltdelikte: Die mögen an Zahlen leicht abgenommen haben, dafür ist die Intensität und Brutalität erschreckend gestiegen.

Mord, Totschlag, Vergewaltigungen und sexuelle Übergriffe haben gegenüber 2014 deutlich zugenommen. Der Anteil nichtdeutscher Tatverdächtiger ist alarmierend hoch, bei Tötungsdelikten sind die absoluten Zahlen von Nicht-Deutschen und Deutschen annähernd gleich, obwohl letztere einen siebenmal höheren Bevölkerungsanteil haben.”

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Lassen Sie mich ergänzen: Auch sonst ist der Anteil der ausländischen Tatverdächtigen erschreckend hoch, denn 736.265 der 2,11 Millionen Betroffenen waren Ausländer, das sind ca. 35%. Bei einem Bevölkerungsanteil von ca. 12% sind Ausländer damit deutlich öfter einer Straftat verdächtig als Deutsche.

Nun sind Ermittlungen zwar noch keine Verurteilungen, allerdings darf in Anbetracht der signifikant unterschiedlichen Werte getrost davon ausgegangen werden, dass sich auch nach Abschluss der Strafverfahren keine wesentlich anderen Anteile von Deutschen und Ausländern ergeben.

Die Wahrheit ist also: Ausländer sind in Summe deutlich öfter kriminell als Deutsche, insbesondere bei den schweren Gewaltdelikten.

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