Solange wir im Gazastreifen eine Enklave des militanten Islam haben, wird es keine Ruhe geben. Benjamin Netanjahu

Behindertenwitze auf Kosten der Gebührenzahler

Kennen sie Oliver Welke? Ein teiggesichtiger Mann mit Bauchansatz, der in der Schule immer als letzter in die Fußballmannschaft gewählt wurde und jetzt, ganz folgerichtig, ab und zu im öffentlich-rechtlichen Fernsehen bei Länderspielen Fußballern und Trainern Fragen stellen darf, die er für pfiffig hält. Weil er ja soviel von Sport versteht.

Nebenher hat sich der Herr mit der schnittigen comb-over Frisur beim ZDF als Moderator für eine sog. „Satire-Sendung“ qualifiziert, die sich „heute-show“ nennt. Der Name lehnt sich an eine sog. „Nachrichten“-Sendung dieser Anstalt an, in der überwiegend Pressemitteilungen der Bundesregierung verlesen werden. Wie schon beim Sport bringt Welke auch hier die idealen Voraussetzungen mit. Als aalglatter Opportunist, der rückgratlos in der Mehrheitsmeinung mitschlängelt.

Am 29. Januar tagte der Hauptausschuß des Deutschen Bundestages unter dem Vorsitz von Dr. Wolfgang Schäuble u.a. zu der Frage der Verlängerung der Aussetzung des Familiennachzugs zu subsidiär Schutzberechtigten. Der Sachverständige Dieter Amann, von der AfD-Bundestagsfraktion benannt, stellt sich zu Beginn seiner Ausführungen so vor:

„Guten Tag, ich möchte mal etwas vorausschicken. Ich bin hier neu, bin nicht gewohnt zu reden vor großer Runde. Und ich stottere. Das möchte ich vorausschicken, damit sich niemand wundert.“

Und jetzt schauen sie selbst, wie menschenverachtend Welke und seine ebenfalls von Gebührengeldern finanzierten „Gagschreiber“ sich über einen Menschen mit Sprachbehinderung lustig machen. Und natürlich, ohne über die Sprechstörung aufzuklären oder die einleitenden Worte von Herrn Amann zu erwähnen.

Welke und seine Helfershelfer sind moralisch derart degeneriert, dass sich selbst ein Straßenköter zu fein ist, an ihnen noch sein Bein zu heben.

Update: Am Abend des 5.2.2018 hat sich die “heute-show” dann bei Facebook gemeldet. Der Druck wurde wohl zu groß. “Das hätte nicht passieren dürfen” erklärt man.

Quelle: Joachim Nikolaus Steinhöfel 2018

Lesen Sie weitere Meinungen aus dieser Debatte von: Dokumentation - Texte im Original, Alexander Kissler, Sebastian Esser.

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