Schöne grüne Welt

von Jennifer Nathalie Pyka21.12.2012Gesellschaft & Kultur

Je länger Klimaschutz und Umweltbewusstsein gepredigt werden, desto antidemokratischer werden die dazugehörigen Konzepte. Im grünen Utopia hat individuelle Freiheit keinen Platz mehr.

Seit Klimakonferenzen nicht nur von Politikern in Doha, sondern auch von Kindern in Grundschulen durchgeführt werden, ist eines klar: Wir alle sind gefordert! Das Klima steht kurz vor dem Kollaps, Mutter Natur hat ihre besten Zeiten bereits hinter sich, und den Eisbären ist auch schon ganz schlecht (beziehungsweise warm). Heißt es zumindest. Während aber die deutsche Regierung lediglich fleißig abschaltet und sich Stromkunden über höhere Rechnungen freuen, gibt es auch noch Menschen, für die Klimarettung nicht nur Beruf, sondern Berufung ist.

Einer von ihnen stammt ursprünglich aus Schweden, wirkt als Berufsphilatelist ebenso wie als politischer Aktivist und heißt Jakob von Uexküll. Als Stifter des „Alternativen Nobelpreises“, Initiator des „Weltzukunftsrats“ und Mitbegründer des „Alternativen Weltwirtschaftsgipfels“ dürfte er mittlerweile zu einer Art Messias unter den Weltrettern avanciert sein. Ganztägig für Mutter Natur engagiert, findet der zweifellos fleißige Mann dennoch genug Zeit, um ausgiebig über die Zukunft zu philosophieren.

Ökologische Bildungstests für jeden

So geschehen in der aktuellen Ausgabe des The-European-Printmagazins(Link)

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