Don’t Cry For Me Bettina

von Jennifer Nathalie Pyka14.09.2012Außenpolitik, Gesellschaft & Kultur, Innenpolitik, Medien

Bettina Wulff beklagt sich in ihrem Buch über zu viel Stress und das fehlende Gehalt während ihrer sogenannten Amtszeit. Dass Privilegien auch mit Verpflichtungen verbunden sind, scheint hier keine Rolle zu spielen.

Auf dieser Welt existieren unzählige Anlässe, Dinge und Themen, die Bücher füllen könnten. Das Dasein als „First Lady“ zählt dabei eigentlich zu den interessanteren Aufhängern. Selbst dann, wenn Rotlicht-Anekdoten fehlen, wie es im Werk der nun hauptberuflichen Nicht-Escort-Dame Bettina Wulff der Fall ist. Die allerdings hält es jetzt ganz anders. Statt auf Politik setzt Bettina Wulff in ihrem Buch offenbar verstärkt auf ihre Leiden als First Lady. Auf Tränen, Magenschmerzen und gerötete Haut. Der Leser erfährt unter anderem, dass das Amt der Frau des Bundespräsidenten zu diesem Zeitpunkt absolut untauglich für Mütter mit kleineren Kindern

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