Siggi zeigt, wie’s geht!

von Jennifer Nathalie Pyka17.03.2012Außenpolitik, Innenpolitik, Medien

Sigmar Gabriels Apartheid-Äußerung sorgte vorige Woche für Wirbel. Dumm nur, dass der sogenannte Ausrutscher des SPD-Chefs die Grenze zwischen Israelkritik und Antisemitismus überschreitet und damit Letzteres salonfähig gemacht wird.

Wenn jemand eine Reise tut, so kann er was erzählen. Das gilt insbesondere für Sigmar Gabriel, der in den vergangenen Tagen auf Friedensmission durch Israel tourte. Voll bepackt mit weisen Ratschlägen besuchte er auch die Stadt Hebron in der Westbank, wo er eine ganz und gar erstaunliche Entdeckung machte. Dort will er nämlich Apartheid – also nach internationaler Definition ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit, in Siggis Welt freilich von den Israelis an den Palästinensern ausgeübt – erkannt haben. Eine Erkenntnis, die er natürlich umgehend seiner Facebook-Gemeinde übermitteln musste:

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