Berlin gleicht einem Alkoholiker

von Jennifer Nathalie Pyka31.05.2017Gesellschaft & Kultur, Medien

Wäre Berlin ein Mensch, dann gliche die Stadt am ehesten einem Alkoholiker, der sein Problem mit einer Flasche Rotwein zusätzlich zum üblichen Programm zu beheben gedenkt. Wo nur kalter Entzug helfen würde, präferiert man stattdessen die dreifache Dosis.

Berlin ist eine Stadt, die keinen Flughafen zustande bringt, wo ständig irgendwo Autos brennen und in der eine ~15%-Partei zeitgleich mit dem Ausbau von Radwegen wirbt. Berlin ist eine Stadt, die keinen Flughafen zustande bringt, wo ständig irgendwo Autos brennen und in der eine ~15%-Partei zeitgleich mit dem Ausbau von Radwegen wirbt. Berliner upgraden dieses Gesamtkunstwerk dann gerne mal zu einer “vibrierenden Metropole mit Ecken und Kanten”. Berlin ist außerdem eine Stadt, deren Einwohner daraufhin zu großen Teilen tatsächlich die Radweg-Partei, die “Freundeskreis Pyromanen”-Partei mit SED-Hintergrund oder die “soziale Gerechtigkeit”-Partei wählen, nur um sich in fünf Jahren wieder über soziale Kälte und eine dysfunktionale Verwaltung aufzuregen. Als Außenstehender fragt man sich, was genau in dieser Stadt eigentlich funktioniert. Straßen, Bürgerämter und Schulen, so hört man von Vertretern aller Parteien, können es schon mal nicht sein. Bis einem wieder einfällt, dass es ja noch Zweckentfremdungsverbote und Hausbesetzungen gibt, die immerhin ganz prächtig laufen.

Wäre Berlin ein Mensch, dann gliche die Stadt am ehesten einem Alkoholiker, der sein Problem mit einer Flasche Rotwein zusätzlich zum üblichen Programm zu beheben gedenkt. Wo nur kalter Entzug helfen würde, präferiert man stattdessen die dreifache Dosis.

Manche Leuten sagen, wer Berlin nicht mag, hätte Berlin nicht verstanden. Eventuell muss man Berlin dem (ab)geneigten Nicht-Berliner auch besser erklären, ihn gar irgendwo “abholen” oder “mitnehmen”. Alternativ könnte man aber auch bei Milton Friedman nachschlagen. Denn der hat diesen Ort ziemlich gut verstanden – und zwar ohne ihn überhaupt in seiner heutigen Form zu kennen. Et voilà:

“Most of the energy of political work is devoted to correcting the effects of mismanagement of government.”

“One of the great mistakes is to judge policies and programs by their intentions rather than their results.”

“Nothing is so permanent as a temporary government program.”

“Governments never learn. Only people learn.”

Quelle: Facebook-Seite der Autorin

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