Die Diskriminierung durch Body Shaming

von Jeannette Y.29.12.2018Gesellschaft & Kultur, Innenpolitik, Medien

Als Frauen sind uns Probleme bezüglich der eigenen Körperwahrnehmung nur allzu bekannt. Wir leben in einer Kultur, in der uns das Gefühl, nicht gut genug zu sein, einfach nicht loslässt. Laut einer Studie haben 90 % aller amerikanischen Teilnehmerinnen bereits Erfahrungen mit Bloßstellung aufgrund ihres Aussehens gemacht.

BODY-SHAMING IM RAHMEN ZWISCHENMENSCHLICHER BEZIEHUNGEN IN EUROPA – MYTHOS ODER WEITVERBREITETES PHÄNOMEN?

Als Frauen sind uns Probleme bezüglich der eigenen Körperwahrnehmung nur allzu bekannt. Wir leben in einer Kultur, in der uns das Gefühl, nicht gut genug zu sein, einfach nicht loslässt. Laut einer Studie haben 90 % aller amerikanischen Teilnehmerinnen bereits Erfahrungen mit Bloßstellung aufgrund ihres Aussehens gemacht. Unter den „Vorwürfen“ befinden sich dabei nicht nur Fat-Shaming und Skinny-Shaming, sondern Angriffe auf jeglichen denkbaren Teil des weiblichen Körpers.

Doch wie sieht die Situation in Europa aus? Leben wir tatsächlich in einer von europäischen Werten geprägten Gesellschaft in Hinblick auf Gleichheit, Menschenwürde und Rechte? Betrachtet man die Welt der sozialen Medien mit ihren anonymen Hass- und Trolling-Kommentaren, so könnte die Antwort auf diese Fragen in gewissem Maße durchaus „Ja“ lauten. In Europa werden diese Probleme regelmäßig in den Mittelpunkt gestellt und in abertausenden Artikeln und Veröffentlichungen abgehandelt, doch darum geht es mir in diesem Artikel nicht. Ich möchte den Fokus auf eine andere Art des Body-Shamings richten, und zwar speziell auf das, was hinter verschlossenen Türen stattfindet, außerhalb des Blickfeldes der Befürworter all jener EU-Werte, -Konventionen und -Kampagnen gegen häusliche Gewalt: tiefgehende verbale Attacken, die uns im Innersten verletzen. Hierfür gibt es kein eindringlicheres Beispiel als das Body-Shaming zwischen Partnern – ein Phänomen, das laut einer weiteren Umfrage in Ländern wie Frankreich, Deutschland und Belgien oft gang und gäbe ist.

Ich werde nicht auf die umstrittene These eingehen oder gar darauf beharren, die einzig bedeutende Meinung zum Körperbild sei die eigene, denn ich habe die Erfahrung machen müssen, dass all das zum Fenster rausfliegt, sobald ein Liebhaber involviert ist. Der Wunsch und Drang, für den Partner attraktiv zu wirken, ist wesentlicher Bestandteil unserer Natur. Nur logisch ist es, dass Body-Shaming deshalb schwerwiegenden und oftmals irreparablen emotionalen Schaden hinterlässt. Beleidigende, gar missbräuchliche verbale Attacken sind noch einschneidender, wenn sie von einem Liebespartner stammen, und haben Folgen, die noch Jahre später spürbar sind. In diesem Artikel werde ich die wesentliche Beschaffenheit dieses Verhaltensmusters von psychologischer Seite erklären und neben der aktuellen Gesetzeslage auch auf die daraus resultierenden Konsequenzen eingehen.

Sommerzeit in Berlin. Bekannt für Offenheit und Toleranz, gilt die deutsche Hauptstadt zu einer der lebhaftesten Städte Europas. Zwischen anti-homophobischen und anti-rassistischen Graffitis bewerben Plakate die Gleichstellung der Geschlechter – die Message ist allgegenwärtig, und Menschen aus aller Welt genießen hier Freimut, Akzeptanz und Unbefangenheit. Nur ich nicht. Der Grund dafür? Er mag ganz einfach erscheinen, und doch strotzt er vor Komplexität. Die Kurzfassung: Vor einem halben Jahr kam ich nach Berlin, um einen Liebhaber zu besuchen. Klingt eigentlich ganz gut so weit, oder? Ich hatte zu diesem Zeitpunkt sehr viel Gewicht verloren. Grund dafür war eine fortdauernde Krankheit, von der ich mich noch nicht ganz erholt hatte, und die meinen Körper kurvenlos hinterließ.

Gewichtszunahme war aufgrund meines zierlichen Körperbaus schon immer ein Problem, und selbst ein paar Kilos weniger machen bei mir einen immensen optischen Unterschied. Man sollte meinen können, dass das ja an sich nichts Schlimmes ist. Wir sind alle Menschen, und sowas kann schließlich jedem passieren. Kilos kommen und gehen, nicht weiter tragisch … es sei denn, es wird zum Auslöser eines ganz anderen Problems … Body-Shaming! Gemeine Bemerkungen, ignorantes Verhalten und eine generell gehässige Attitüde geben sich unter Abwesenheit jeglicher Empathie und Mitgefühl gegenseitig die Klinke in die Hand. Und das direkt von meinem Partner, von dem ich glaubte, ihm vertrauen zu können. Als Leser fragt man sich an dieser Stelle wohl, wo das Problem liegt? Die Lösung ist doch simpel: Entferne die Person aus deinem Leben und widme dich deinem Genesungsprozess. Stimmt. Das habe ich auch gemacht, oder zumindest versucht. Einen Monat später, nachdem ich zurück zu Hause in Osteuropa war, war ich schlichtweg am Ende. Ich konnte mir nicht länger vormachen, das alles hätte mir nicht zugesetzt, und musste eingestehen, dass ich innerlich sehr damit zu schaffen hatte. Ich bekam die ganzen hässlichen Kommentare über meinen abscheulich dünnen Körper und das damit einhergehende Gefühl von Unattraktivität einfach nicht aus meinem Kopf, und das machte mich langsam, aber sicher kaputt. Ich fing an, mich zwanghaft mit Gewichtszunahme zu beschäftigen. Ich erlebte zum ersten Mal in meinem Leben Panikattacken, und wurde letztendlich mit einer schwerwiegenden depressiven Störung diagnostiziert – vergleichbar mit Anorexie, nur mit der Gewichtszunahme im Mittelpunkt. Nun hörte es auch da nicht auf. In meiner Manie, zunehmen zu müssen, begann ich ein intensives Muskelaufbautraining, welches zu schwerwiegenden Verletzungen meiner Knie und Wirbelsäule führte, und woraufhin ich mich 3 Monate lang in intensive ärztliche Behandlung und Physiotherapie begeben musste. Bis heute kann ich nicht richtig laufen oder mich frei bewegen …

Aber genug jetzt! Der Sinn dieses Artikels besteht nicht darin, die Opferrolle zu spielen, jemanden anzuprangern oder einen Schuldigen zu finden. Ich habe mir das alles eine teure Lehre sein lassen. Dieser Artikel soll dazu dienen, eine rationale Erklärung für die Gründe dieses Phänomens zu finden, und zu ermitteln, warum es auch in den demokratischsten und offensten Staaten und Ländern derart verbreitet ist.

1. Psychologie
Was bringt einen Body-Shamer WIRKLICH dazu, seinen Partner, den er sich doch aus vermeintlich freien Stücken ausgesucht hat, zu beleidigen und zu verletzen? Es liegt wohl auf der Hand, dass Mangel an Respekt für die eigene Entscheidung ein Zeichen mangelnder Selbstachtung ist.

Eine Beleidigung verfolgt den Zweck, mit dem Finger auf jemanden zu zeigen, ist letztendlich jedoch nichts weiter als ein Angriff auf sich selbst. Was er mit Vorwürfen wie „Du bist zu dünn, zu fett, unattraktiv, nicht sexy genug“ im Wesentlichen kommuniziert, ist „Du passt nicht in mein Schönheitsbild“. Doch das ist keinesfalls als universelle Wahrheit aufzufassen, denn universelle Kriterien gibt es keine. Folglich ist diese Denkweise nur auf eben diese Person beschränkt. Sie ist im Grunde nichts weiter als ein Ausdruck der eigenen Unsicherheit und Angst, das eigene Kriterium nicht zu erfüllen, und zeugt von dem Druck, den diese Person auf sich selbst ausübt. Es zeigt sich klar, dass wir es hier mit Minderwertigkeitskomplexen in Bezug auf den eigenen Körper zu tun haben, denn Männern, ob man es glaubt oder nicht, geht es hier genau wie Frauen, und sie sind von diesen Problemen alles andere als ausgeschlossen. Die häufigsten Gründe für solche Komplexe bei Männern sind Gewicht, Größe, Penislänge und (das wohl heikelste Thema!) erektile Leistung.

Aber warum nehmen wir diese Dinge so persönlich und lassen sie so nah an uns ran?

Die Antwort auf diese Frage ist nicht gerade aufbauend: Unser Ego ist schlichtweg zu groß! Wenn uns Vorwürfe oder gemeine Worte zusetzen, dann identifiziert uns das als Egozentriker. Anstatt Beleidigungen lediglich als Ausdruck der Unsicherheit unseres Gegenübers zu sehen, betrachten wir sie fälschlicherweise als Spiegelbild von uns selbst. Aus irgendeinem unerklärlichen Grund glauben viele unter uns, die Worte aus dem Mund anderer Leute entsprächen einer universellen Wahrheit, der wir uns bis zu diesem Moment nur nicht bewusst waren. Also nehmen wir diese Worte persönlich und verinnerlichen sie. Das Schlimmste hierbei ist jedoch, dass uns unser neu gewonnenes Spiegelbild auch dann nicht loslässt, wenn wir Distanz zwischen dem Täter und uns aufbauen. Ein Zyklus von immer wieder selbst zugefügtem Schmerz, dicht gefolgt von Erklärungen und Rechtfertigungen vor uns selbst.

Wieso passiert das alles? Anderen Leuten würden diese Worte nichts ausmachen – warum aber mir? Die Antworten auf diese Fragen sind vielfältig. Menschen haben unterschiedliche Auslöser, Dinge, die ihnen am Herzen liegen, oder denen generell im Leben anderweitig Wichtigkeit zugeschrieben wird. In diesem Fall geht es der Frau darum, in den Augen des Partners attraktiv zu wirken.

Es kommt oft vor, dass Menschen mit einem niedrigen EQ behaupten, ihre verletzenden Worte seien nicht als Angriff, sondern eher als eine Art Feedback gemeint. Doch wer eine gesunde Portion Selbstwahrnehmung besitzt und sich der zugrunde liegenden Psychologie bewusst ist, dem wird schnell klar, dass das alles andere als Feedback ist. Es handelt sich lediglich um eine projizierte Meinung, die im Grunde sehr wenig mit einem selbst zu tun hat, und es liegt an uns, uns selbst klarzumachen, dass diese Person Müll redet. Man kann es als Gefallen sehen, der einem getan wird, da es den eigentlichen Ursprung des eigenen Leidens aufzeigt: ein gebetsmühlenartiges Selbstgespräch.

Aber was tun? Fitnessstudio, zunehmen, abnehmen, sich unter’s Messer legen – all das ist keine Lösung. Du musst damit aufhören, dich konstant in schlechtem Licht zu sehen oder schuldig zu fühlen, und damit beginnen, herauszufinden, was genau diese Vorwürfe ausmacht. Denn sobald du dir bewusst bist, woher diese Attacken kommen, bist du nicht mehr angreifbar!

Schlussfolgernd lässt sich also sagen, dass uns als Frau Selbstachtung und -liebe ein Leichtes ist, wenn wir uns gesund, schön, stark, und erfolgreich fühlen, und das auferlegte, angestrebte Erscheinungsbild erfüllen. Doch was passiert in Momenten von Schwäche? Wenn Krankheit dazu führt, dass wir uns und unser zu lieben gelerntes Erscheinungsbild kaum wiedererkennen? Wieso fällt es so schwer, unsere Selbstachtung und Akzeptanz an persönlichen Tiefpunkten zu erhalten? Paradoxerweise sind diese Momente genau die, die uns das Höchstmaß an Selbstliebe und Unterstützung abverlangen, denn Gleich und Gleich gesellt sich gern – die Projektion der eigenen Mentalität (zu dünn, zu dick, unattraktiv und ungenügend) führt dazu, dass man Menschen mit ähnlich geistiger Haltung anzieht, und zusätzlich Öl in’s Feuer gegossen wird.

Die Gesellschaft stellt enorme Erwartungen an Frauen, und dazu speziell im Kontext der zwischenmenschlichen Beziehung. Medienkanäle wie Instagram propagieren die Objektivierung des weiblichen Körpers entsprechend sich ständig ändernder Trends, doch der weibliche Körper ist kein Kleidungsstück, das man wechseln kann, sobald sich die Mode ändert.

In Zeiten von persönlicher Belastung ist es wichtig, zu lernen, nachsichtig mit sich selbst zu sein. Wir sind keine Roboter, sondern Menschen. Im Laufe unseres Lebens sind wir diversen schwierigen Phasen wie Krankheit, Arbeitsstress, Lernstress oder Geburt ausgeliefert, und das lässt sich der Körper ansehen. Das ist vollkommen normal, und gehört nun mal zum Leben dazu! Man muss realisieren und lernen, nicht so hart mit sich selbst in’s Gericht zu gehen. So zieht man weniger Idioten an, die ihre eigenen Unsicherheiten auf einen zu projizieren versuchen. Denn nicht vergessen: Ein Wolf beißt zu, wenn er Blut riecht …

2. Gesetzeslage

Da wir uns nun Klarheit über die Ursprünge von Body-Shaming verschafft haben, ist es an der Zeit, den Rechtsrahmen und das Thema gesetzlichen Schutz unter die Lupe zu nehmen. Im Kontext der zwischenmenschlichen Beziehung ist Body-Shaming ein ebenso schwerwiegendes moralisches Verbrechen wie körperliche Misshandlung, so viel wurde bereits bewiesen. Daher stellt sich die Frage, wie sich Behörden und die EU-Gesetzgebung mit dieser Angelegenheit auseinandersetzen. Ich denke, es ist an der Zeit, diese Thematik in den Mittelpunkt eines offenen Diskurses zu stellen, und zu überlegen, welche rechtlichen Schritte in solchen Fällen angemessen wären. Für einen Kontinent, der die Sozialmodelle anderer Länder nur zu gerne kritisiert, leistet Europa selbst schlechte Arbeit, was die Machtverteilung der Geschlechter angeht. Es wird viel über Geschlechtergleichstellung und Frauenrechte gesprochen (was im Endeffekt dafür getan wird, ist eine ganz andere Frage), dennoch bin ich der Meinung, dass es sich hierbei um eine Menschenrechtsverletzung allgemeinerer Art handelt: nämlich um eine Verletzung des Rechts auf Menschenwürde, auf Respektierung der körperlichen und geistigen Integrität, und auf Gleichstellung, die es ungeachtet jeglicher genetischer Eigenschaften eines Menschen zu erhalten gilt. Lasst uns einen Blick auf die wichtigsten gesetzgebenden Dokumente werfen:

1) Charta der Grundrechte der Europäischen Union

Artikel 1

Würde des Menschen

Die Würde des Menschen ist unantastbar. Sie ist zu achten und zu schützen.

Artikel 3

Recht auf Unversehrtheit

(1) Jeder Mensch hat das Recht auf körperliche und geistige Unversehrtheit.

2) Allgemeine Erklärung der Menschenrechte

Artikel 1 – Freiheit, Gleichheit, Solidarität

Alle Menschen sind frei und gleich an Würde und Rechten geboren. Sie sind mit Vernunft und Gewissen begabt und sollen einander im Geiste der Brüderlichkeit begegnen.

3) Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland

I. Die Grundrechte

Artikel 1

(1) Die Würde des Menschen ist unantastbar. Sie zu achten und zu schützen ist Verpflichtung aller staatlichen Gewalt.

(2) Das Deutsche Volk bekennt sich darum zu unverletzlichen und unveräußerlichen Menschenrechten als Grundlage jeder menschlichen Gemeinschaft, des Friedens und der Gerechtigkeit in der Welt.

(3) Die nachfolgenden Grundrechte binden Gesetzgebung, vollziehende Gewalt und Rechtsprechung als unmittelbar geltendes Recht.

Artikel 2

(1) Jeder hat das Recht auf die freie Entfaltung seiner Persönlichkeit, soweit er nicht die Rechte anderer verletzt und nicht gegen die verfassungsmäßige Ordnung oder das Sittengesetz verstößt.
(2) Jeder hat das Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit. Die Freiheit der Person ist unverletzlich. In diese Rechte darf nur auf Grund eines Gesetzes eingegriffen werden.

Mit dem unantastbaren Recht auf Menschenwürde einer jeden Person an der Spitze der Menschenrechtshierarchie darf das Recht auf Meinungsfreiheit nicht als Rechtfertigung für Verstöße gegen die Menschenwürde benutzt werden.

Die Frage, die sich hier unausweichlich stellt, ist, wie die Bürger der Kernländer Europas die Einhaltung dieser Werte überwachen. Sollte es nicht an der Zeit sein, als Gesellschaft entsprechende Maßnahmen zu ergreifen und solche Tendenzen auszumerzen? Ich glaube fest daran, dass wir ein Recht auf eine Welt haben, in der Frauen gemeinschaftlich Respekt und Unterstützung fordern können, anstatt sich dem Schönheitsbild anderer hingeben zu müssen, sei es dem eines Liebhabers, Freundes oder Ehemanns. Was meinst du?

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