Mit Europa und den USA endet die Welt nicht. Wladimir Putin

Keine Windräder in den Reinhardswald!

Seit einigen Jahren kämpfen Bürgerinnen und Bürger um den Erhalt des nordhessischen Reinhardswaldes, der jüngst mit dem Prädikat Naturpark ausgezeichnet wurde. Dass gerade Windräder diesen zerstören sollen und somit den Klimaschutz bedrohen, halten Jan Eric und Annette Müller-Zitzke für eine furchtbare Entwicklung und eine Gefahr für die Natur.

Wir kämpfen – seit Jahren – verzweifelt um das Märchenland.

Wir – das sind die Menschen vor Ort, einfache Bürgerinnen und Bürger der Region, die ehrenamtlich, neben dem ganz normalen alltäglichen Wahnsinn, Initiativen gründen, Aktivitäten bündeln, sich immer wieder neu und in der Tiefe fachkundig machen, die Bevölkerung auf Marktständen und Parkplätzen, in Kundgebungen und auf Bürgerfesten, in Dorfgemeinschaftshäusern und Ratsversammlungen informieren, Demos organisieren, Planungstreffen abhalten, unzählige Telefonate und Gespräche führen, oder spätabends schließlich am PC sitzen und Zeilen schreiben, so wie jetzt gerade.

Es ist ein energisches Kämpfen um Fakten und Inhalte, um Vernunft und hoffentlich (!) um ein Einsehen der Entscheider in der hessischen Landespolitik, ein zähes Ringen um den Erhalt des nordhessischen Reinhardswaldes, jüngst erst mit dem Prädikat Naturpark ausgezeichnet: der Reinhardswald ist Hessens größtes zusammenhängendes Waldgebiet auf 23.000 Hektar, mit 18 Naturschutzräumen, mit großer Artenvielfalt in elf geschützten Flora-Fauna-Habitaten und archäologisch einzigartiger Geschichte in Deutschland; es ist ein verzweifeltes Streiten um einen Wald, der wegen seines Artenreichtums auch Schatzhaus der europäischen Wälder genannt wird; es ist ein besorgtes Beschützen-Wollen hochsensiblen und – bis jetzt – weitgehend unzerschnittenen Lebensraumes, so wie es ihn in der Republik kaum mehr gibt.

Dabei könnte alles so wunderbar entspannt zugehen in unserer Heimat, dieser noch weitgehend unberührten Natur des Oberwesertales. Denn hier zu leben, das ist für Naturliebhaber und Ruhesuchende ein Traum, ein Märchen… die Gebrüder Grimm, die hier einst durchs Land zogen, scheinen nirgends weit weg zu sein. Die stille Naturlandschaft war wohl schon immer da, mit dem Urwald, mit Europas ältestem Tierpark und der Sababurg, auch bekannt als Dornröschenschloss. Das ganze Areal ist ein jahrhundertealtes Traumland, besonders im Augenblick, wenn unter blauem Himmel die Bäume ihre jungen frischgrünen Blätter ausgetrieben haben und die majestätischen Rotmilane in elegantem Flug lautlos über frische Äcker und blühende Wiesen entlang der Waldränder streichen; aber auch im Herbst, wenn die Buchen sich flammend-golden färben, knorrige Eichen Farbtupfer in warmem Braun dagegen setzen und morgens sanfter Nebel aufsteigt, wird jeder, der das noch sehen und empfinden kann, von der Schönheit dieser Landschaft verzaubert…

Ansonsten… haben wir hier nicht viel, in den strukturschwachen Tälern der Nordspitze Nordhessens: ein wenig Infrastruktur, Straßen, die bei Reparatur zu weiten Umwegen zwingen; vereinzelt einen Bahnhof; einige Schulen und Kindergärten, Ärzte, die gern hier arbeiten und leben; etwas Handel und ein wenig Wirtschaft, vor allem – natürlich – Land- und Forst-. Allerdings, funktionierende Dorfgemeinschaften kann man hier noch finden und zunehmend Besucher, die die Angebote des sanften Tourismus zu schätzen wissen: idyllische Campingplätze entlang des Flusses, vielbesucht von Ruderern und Kanuten; der berühmte Weserradweg; die vielen, verwunschenen Wanderwege, auf denen man über Kilometer noch allein sein und nur dem Wald zuhören kann, um danach die vielseitige Gastronomie zu genießen und schließlich ganz zur Ruhe zu kommen in den charmanten, ruhig gelegenen Hotels, oft noch als Familienbetrieb geführt.

Ja, wir lieben unsere wunderschöne Heimat mit dem Fluss, mit den Bachläufen links und rechts der Weser, die aus den angrenzenden Wiesentälern kommen und an denen man entlangspazieren und in die Höhenzüge der weiten, alten Laubwälder vordringen kann.

Nun aber droht dieser Traum zu platzen, zu einem Alptraum zu werden! Denn: Windkraft – ein Thema, das die ganze Republik erfasst hat, senkt sich wie ein schwarzer Schatten hernieder auf unsere Region, auf unser ganzes Oberwesertal.

Mitten hinein, in dieses stille Naturerbe, sollen nach Plan und Willen der Hessischen Landesregierung, im Bunde mit Investoren und sonstigen Profiteuren, durchgewinkt per „Dienst nach Vorschrift“ von Behörden und begutachtenden Fachleuten, nun Hunderttausende Quadratmeter Waldflächen zerstört und vierzig große Windkraftwerke in den Boden gerammt werden.

Ausgerechnet die gigantischen Schwachwindanlagen müssen es hier sein – die neuesten, höchsten, um noch jedes Lüftchen mitzunehmen, denn die prognostizierten Windgeschwindigkeiten liegen an der unteren Grenze sinnvoller Windnutzung: Jede Anlage soll eine Höhe von 245 (in Worten: zweihundertundfünfundvierzig) Metern haben!

Diese Wind-Großkraftwerke vernichten das malerische, sanfthügelige Landschaftsbild, denn keiner kann mehr darüber hinwegsehen. Von der nahen Oberweser aus betrachtet ergeben sich Gebäudehöhen aus der Klasse der höchsten Wolkenkratzer der Erde – gleich vierzigmal und mehr.
Ihr Rotordurchmesser kann bis zu 150 Metern betragen. Man stelle sich einfach einen der Türme des Kölner Doms vor – so einer würde sich in seiner gesamten Höhe vor Ihnen im Kreis drehen. Was das für uns und unseren stillen Wald bedeutet? Es wäre reiner Horror.

Wo vorher ruhiges Waldleben war, jetzt Kahlschlag – unfassbar riesige, aufgerissene, gerodete Flächen, Industriewüste in einer Größe von insgesamt mehr als 60 Fußballfeldern – gigantische Baustellen. Wo vorher Stille war, jetzt Schwerlasttransporte ohne Ende – 6.000 Fahrten insgesamt, täglich ein und aus, ein und aus, ein und aus… durch den Wald, aber auch durch viele unserer kleinen, umliegenden Orte, über Monate und Monate. Der Lärm: unerträglich – dazu irreparable Bodenverdichtungen auf eigens dafür in die wehrlose Natur hinein geschlagenen, über 10 Meter breiten Pisten. Doch das ist nur der Anfang… jedes Windrad, das sind: bis zu 40 Betonpfeiler, die, falls für die Statik nötig, gnadenlos 15 Meter hinein in die uralten, weichen Sandsteinformationen und die wertvollen, trinkwasserführenden Schichten hineingetrieben werden; dann ein mindestens 5 Meter tiefes, 20 Meter breites Fundament, hergestellt jeweils aus 3.400 Tonnen Schotter und Stahlbeton; darauf der Turm, 170 Meter hoch, weitere 3.000 Tonnen schwer. Und hoch oben der dreiflügelige Rotor…

Die Windflügel jeder einzelnen Anlage überstreichen eine Fläche, so groß wie die Arena eines Bundesligastadions. Wenn vierzig solcher Anlagen in dieser Höhe quasi den Luftraum des Waldareals sperren, werden sie zu einer tödlichen Gefahr für alles, was fliegt. Denn Wildvögel kennen keine Flugverbote. Und hier fliegt viel – vor allem das, was als besonders schützenswert gilt – wie etwa der Rotmilan, Deutschlands heimlicher Wappenvogel, und der seltene Schwarzstorch. Auch Falke, Bussard, Schwarzer Milan und viele Arten mehr sind hier im Märchenland zuhause; nicht zu vergessen Hunderte von Kranichen, die in ihren typischen Formationen über den Weserhängen den Beginn und das Ende jeden Winters anzeigen; steht demnächst auf Zughöhe eine Kette kreisender Großwindanlagen im Weg, dann ist der Vogelschlag vorprogrammiert. Auch die geschützten Fledermausarten im Reinhardswald sind betroffen: denn ganz ohne direkte Berührung töten deutsche Windenergieanlagen Hunderttausende von Fledermäusen jedes Jahr – lassen deren kleine Lungen im Unterdruck platzen.

Und wie wird es für uns sein, wenn die gigantischen Rotorblätter für jene lautlosen Schwingungen sorgen, die durch Mark und Bein gehen? Wellenförmige, unhörbare Emissionen, deren Stärke – und gesundheitlich gefährdendes Potenzial – nach neuesten Untersuchungen bisher wohl weit unterschätzt worden sind: aufgrund ihrer extremen Ausgangshöhe werden diese Erschütterungen über Kilometer hinweg bis weit in alle Seitentäler hinein dringen. Dieser sogenannte Infraschall wird, wie Studien bisher zeigen, bei etwa einem Drittel der ortsansässigen Bevölkerung zu gesundheitlichen Belastungen führen, deren Tragweite eben erst international (u.a. USA, Dänemark) vertieft erforscht wird. Die ersten, bereits bekannt gewordenen Ergebnisse gleich mehrerer großer Studien sind alarmierend und stellen u.a. klare Kausalbezüge zu schweren Herz-Kreislauf-Erkrankungen her (nähere Informationen dazu halten die deutschen „Ärzte für Immissionsschutz – kurz: AEFIS – bereit, denen neuerdings immerhin verstärkte mediale Aufmerksamkeit geschenkt wird).

Ach ja – dann ist da ja auch noch der hörbare Lärm – je nach Windrichtung mehr oder weniger ausgeprägt. Betroffene in Windparkzonen beschreiben ihn wie „einen Hubschrauber, der einfach nicht wegfliegt“, stunden-, tagelang, auch nachts. Wann immer der Wind weht.

Dieses völlig absurde, katastrophale Vorhaben mitten in einem der schönsten Naturwaldgebiete Deutschlands – es wird nachdrücklich erwünscht und vorangetrieben von der hessischen, schwarz-grünen Landesregierung, konkret vertreten durch den Ministerpräsidenten Volker Bouffier (CDU), den Wirtschaftsminister Tarek Al Wazir (Grüne) und die Umwelt(!)-Ministerin Prisca Hinz (ebenfalls Grüne). Immer noch teilweise flankiert von lauter Medienpropaganda und zahlreichen Willenlosen, die ihr Fähnchen stets in den Wind halten, stärken die Wiesbadener Politstrategen hier vor Ort den Windkraftfunktionären den Rücken, auf dass sie den heillosen Waldzerstörungsplan in die Tat umsetzen möchten, immer überzogen von jener jedes Hinterfragen unterbindenden, allgegenwärtigen Begriffsoberfläche, die da heißt „Energiewende“ , die nun missbraucht wird, um alles Hinterfragen und allen Protest mühelos mit Totschlag-Argumenten zu neutralisieren und auch noch die fragwürdigsten Anschläge auf unsere Umwelt zu sanktionieren – selbst eine solche Zerstörung.

Diese exekutiv voranzutreiben ist den politisch Verantwortlichen ein Leichtes. Denn während das Kasseler Regierungspräsidium als verlängerter Arm der Staatskanzlei den Weg für den Teilregionalplan Energie Nordhessen freigemacht hat, gehört der Reinhardswald, wie so viele Waldgebiete in Hessen, dem Land selbst, ist Staatswald! Wie praktisch: die hohen fünfstelligen Pachteinnahmen pro Windanlage und Jahr fließen über die dem Umweltministerium unterstellte Hessenforst damit direkt dem Land zu, während sich das Vorhaben gleichzeitig jedem Gemeinderatsbeschluss, jedem Bürgerbegehren entzieht. Wir stellen fest: Hier fehlt eine gesunde „Gewaltenteilung“.

Mancher mag sich an die Schilder auf den Waldwanderparkplätzen erinnern, auf denen geschrieben stand: „Bitte beunruhigen Sie das Wild nicht – bleiben Sie auf den Wegen!“ Und jetzt das? Wir fragen: was ist den Deutschen ihr Wald noch wert, wenn er als wertvoller CO²-Speicher demnächst angeblich für den Klimaschutz im Sinne eines nachweislich bereits jetzt gescheiterten Planes zur Klimarettung geschreddert, zerschnitten und zerstört wird? Denn es gilt festzuhalten: Der deutsche CO²-Ausstoß stagniert schon jahrelang bei ca. 900 Millionen Tonnen – trotz der inzwischen fast 30.000 WEAs in der Republik!

Dagegen fordert GREENPEACE inzwischen eine Waldwende – und berechnet detailliert in der aktuellen Broschüre „Wenn Wälder wieder wachsen – Eine Waldvision für Klima, Mensch und Natur“, wie außerordentlich bedeutsam der Wert des Waldes in Deutschland für den Klimaschutz ist und wie dieser durch ökologische Bewirtschaftung sogar noch vermehrt und für das Erreichen der deutschen Klimaziele zu einem wesentlichen Baustein werden kann. Prof. Dr. Ernst Ulrich von Weizsäcker bezieht im Vorwort zu dieser bemerkenswerten Schrift wie folgt Stellung: „Durch eine ökologische Waldbewirtschaftung könnten die Wälder in Deutschland allein in ihrer lebenden Biomasse fast dreimal mehr Kohlenstoff binden als bei konventioneller Forstwirtschaft. Dabei könnten die Wälder gleichzeitig wieder naturnäher werden, eine bedeutsame Voraussetzung für den Erhalt der natürlichen Artenvielfalt und die Umsetzung internationaler Abkommen. Dies setzt natürlich einen weitaus verantwortungsvolleren Umgang mit der Ressource Holz sowie eine erhöhte Ressourcenproduktivität voraus. Die Waldvision Deutschland zeigt für den Bereich der Forstwirtschaft in Deutschland, „was wir ändern müssen, wenn wir bleiben wollen“. (…) Ein Neuanfang auch bei der Bewirtschaftung unserer Wälder ist nicht nur nötig, sondern auch möglich – in diesem Sinne: Packen wir es an!“

Oder umgekehrt: Lassen wir die Windkraft im Wald endlich sein – denn im Gegensatz zu sinnvoller, ökologischer Waldwirtschaft lehnen nach einer Umfrage der Deutschen Wildtierstiftung 80 Prozent der Deutschen Windkraft im Wald ab. Politikerinnen und Politiker: Hört, was die Menschen Euch sagen, und das nicht erst seit gestern!

Was uns übrigens in diesem Zusammenhang neben allem anderen wirklich ärgert, das ist, dass sich keiner der etablierten Bundes- oder Landespolitiker hier auch nur ein einziges Mal zu ernsthafter Auseinandersetzung vor Ort hat blicken lassen, um sich mit dem massiven Widerstand auseinander zu setzen (und 32.000 Stellungnahmen aus Nordhessen zum Teilregionalplan Energie, davon 15.000 allein aus dem Oberwesertal gegen die Windkraftflächen im Reinhardswald – das kann man wohl Widerstand nennen)!

Doch hat uns nicht der hessische Ministerpräsident Volker Bouffier in einem Brief vom 10. August 2017 ausdrücklich versichert: „Die Hessische Landesregierung ist sich bewusst, dass insbesondere der Ausbau der Windkraft teilweise auch Befürchtungen auslöst. Diese Sorgen nehmen wir sehr ernst und bieten mit dem Bürgerforum Energieland Hessen konkrete, auf die individuelle Situation zugeschnittene professionelle Informations- und Mediationsangebote an“ ?

Na, das ist doch mal was: Informationen benötigen wir hier wohl weniger – aber Ihr Angebot zu konkreter, individueller, professioneller und – nur so entspricht es ihrem Wesen – ergebnisoffener Mediation – das ist ein Wort! Und so, lieber Herr Ministerpräsident, teilen wir Ihnen auf diesem Wege schon einmal mit, dass wir Ihr Angebot gern annehmen!

Konkreter: aus unserer Sicht spricht alles dafür, dass hier, am Ende einer Vermittlungsrunde, die endgültige Entscheidung über den Bau der Windräder basisdemokratisch gefasst werden könnte… und den Ausgang eines solchen Referendums könnten wir wohl vorhersagen: er wäre eine klare Absage an diese nach Gutsherrenart über Umweltressourcen verfügende schwarz-grüne „Umwelt“- Politik in Hessen, gegen die wir, wie deutlich geworden sein dürfte, mit so vielen Anderen schon so lange Jahre erbittert ankämpfen.

Die Hessenwahl 2018 rückt näher. Der landesweite Protest gegen die Bebauung von Waldgebieten mit Windkraftwerken findet mittlerweile Eingang in Wahlprogramme, denn auch anderswo hat man erkannt: all die windkraftkritischen Bürgerinitiativen in Hessen (ebenso wie über 1.000 Initiativen bundesweit) sind nur die Spitze des Eisberges – sie repräsentieren sehr viele Menschen – und damit auch sehr viele Wähler und Wählerinnen, deren massiver Protest bisher noch viel zu wenig zur Kenntnis genommen wurde.

Vielleicht liegt das auch daran, dass die Energiewende erzeugungstechnisch vor allem auf dem Land stattfindet (ähnlich äußerte sich Grünen-Chef Robert Habeck vor einigen Monaten in einer Talkshow!) – und damit auch außer Sichtweite energiehungriger Städte®…

Wen wundert es also, dass sich viele „Landeier“ angesichts erlebter Arroganz und Ignoranz ihrer berechtigten Interessen am Erhalt ihrer Lebensgrundlagen von den etablierten Parteien und ihren VertreterInnen im Stich gelassen fühlen – und in ihrer Enttäuschung den Protestparteien zustreben? Wir können nur warnen und sehen darin eine immense Gefahr!

Die einzige Lösung: Hören Sie in den politischen Entscheidergremien im fernen Wiesbaden den Menschen hier am Reinhardswald (wie auch anderswo auf dem Land) endlich zu – und zwar ganz genau! Sonst kann die kommende Landtagswahl leicht zur Abrechnung werden für das, was in Puncto Energiepolitik so alles schief lief und läuft im Hessenlande.

Derart weitreichende, unüberlegte und zudem unnötige Zerstörungen sind aus unserer Sicht, auch im Sinne der Klimaziele, weder klug noch zielführend, sondern schlicht unverantwortlich.

Wir fordern einen besonderen, ausdrücklichen Schutz der besonderen Waldräume, für die der Reinhardswald ein gutes Beispiel ist, verankert in einem novellierten hessischen Waldgesetz, das Windräder in alten Staatswäldern verbietet, ähnlich der jetzigen Gesetzeslage im Saarland!

Auch wenn wir manchmal am Rande unserer Kräfte sind: Wir werden weiter kämpfen für den Erhalt unserer wunderschönen Naturlandschaft, damit auch für andere schützenswerte Waldregionen in ganz Hessen; wir werden weiter kämpfen für echten Klimaschutz und für umfassenden Artenschutz.

Solange wir können, werden wir kämpfen für den Erhalt einer lebenswerten Umwelt.

Denn: tun wir das nicht, verlieren wir alle in diesem Land mit unseren letzten, weitgehend unberührten Naturräumen weit mehr, als ein paar Megawattstunden vermeintlich „grüner“ Strom je wettmachen könnten.

Lesen Sie weitere Meinungen aus dieser Debatte von: Florian A. Hartjen, David Wojick, Edgar Ludwig Gärtner .

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