Christenverfolgung ist nicht zu dulden!

von Ismail Tipi4.11.2016Gesellschaft & Kultur, Innenpolitik, Medien

Wir müssen dafür sorgen, dass diejenigen, die zu uns gekommen sind, Unruhe stiften und unsere Gesetze nicht akzeptieren können oder wollen und gegen sie handeln, kein Teil unserer Gesellschaft werden, sondern unser Land verlassen. Intoleranz gegen Toleranz darf in unserem Land nicht geduldet werden.

Gott sei Dank leben wir in einem freien und demokratischen Land. Ohne Übertreibung kann ich heute sagen, dass wir alle, die wir in diesem Land leben, vom Herrgott auserwählt und auch privilegiert sind. Es ist eines der höchsten Güter, in einem freien Land wie Deutschland ohne Angst und Furcht Leben zu können. Uns geht es hier gut.

Wir haben keine Angst unsere Meinung zu sagen. Es herrscht Meinungsfreiheit. Vor dem Gesetz, der Verfassung dieses Landes und vor seinen Richtern sind alle Menschen gleich. Egal welchen kulturellen Hintergrund man hat, egal welchen Ursprung man hat, jeder ist in diesem Land gleich. Der Mensch steht im Vordergrund.

Hier in Deutschland herrscht auch Religionsfreiheit. Das bedeutet, dass jeder daran glauben kann, woran er möchte und dass er ungestört diesen Glauben ausüben kann. Niemand darf gezwungen werden, seinen Glauben aufzugeben oder einen anderen anzunehmen. In einer Gesellschaft wie der unseren sollten diese Grundsätze eigentlich klar sein.

Zahlreiche Menschen sind allerdings in den letzten Monaten zu uns gekommen, die genau das in ihrer Heimat nicht erleben konnten. Viele von ihnen sind geflohen, da sie auf Grund ihrer Religion diskriminiert und verfolgt wurden. Bei uns haben diese Menschen Zuflucht und Sicherheit gefunden, denn solche Zustände können wir uns in dieser Form hier bei uns gar nicht vorstellen. Deutschland ist ein Rechtsstaat. Das gibt den Menschen die Sicherheit, sich geborgen zu fühlen.

Christenverfolgung in Deutschland

Doch ist das wirklich so? Ein Lagebericht der Organisation „Open Doors belegt das Gegenteil! Ihren Angaben nach wurden in diesem Jahr in Deutschland 743 Übergriffe auf christliche und jesidische Flüchtlinge in Flüchtlingsunterkünften gezählt. Die meisten davon wurden von andersgläubigen Flüchtlingen mit radikalislamistischer Gesinnung begangen. Diese Zahl ist sehr hoch und die Dunkelziffer noch höher. Sie sollte uns alle aufhorchen und wachwerden lassen.

Es gab über 300 – registrierter – Todesdrohungen und über 400 Körperverletzungen. Unter uns, ja mitten in unserer Gesellschaft, in deutschen Asylunterkünften wurden Menschen auf Grund ihrer Religion angegriffen, verletzt, beleidigt oder vergewaltigt. Solche Taten dürfen wir auf keinen Fall tolerieren und zulassen. Christenverfolgung in Deutschland? Nein, so etwas darf es hier bei uns nicht geben! Diese Tatsache dürfen wir nicht tabuisieren. Die Organisation „Open Doors

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