Es gab und gibt nur die Musik. Die Idee des Scheiterns kam mir nie. St. Vincent

Ingo Friedrich

Ingo  Friedrich

Dr. Ingo Friedrich war von 1979-2009 Abgeordneter des Europäischen Parlaments, von 1992 bis 1999 Vorsitzender der CSU-Europagruppe im Europäischen Parlament. Seit 1996 ist er Schatzmeister der Europäischen Volkspartei (EVP), seit 2001 Präsident der Europäischen Bewegung Bayern, seit 2009 Präsident des Europäischen Wirtschaftssenats. Von 1999-2007 war Friedrich einer der 14 gewählten Vizepräsidenten des Europäischen Parlaments. 2004 erhielt er das Große Bundesverdienstkreuz. Friedrich ist Ehrenmitglied des Europäischen Parlaments und seit 2015 Präsident der Wilhelm Löhe Hochschule.

Zuletzt aktualisiert am 16.02.2018

Gespräch

Debatte

Nach einem Jahr: Ist Trump besser als gedacht?

Ein Jahr Präsidentschaft Trump und – zum Staunen der Welt – er ist immer noch im Amt! Und es ist offenbar noch nichts Schlimmes passiert! Ganz im Gegenteil. Bei Betrachtung der wirtschaftlichen Entwicklung in den USA ist festzustellen: Die amerikanische Wirtschaft boomt, die Arbeitslosigkeit sinkt und die Unternehmen jubeln über die jüngste Steuerreform.

Debatte

Europa - Geburtswehen eines neuen Imperiums

Das neue Europa, beginnend mit der Gemeinschaft für Kohle und Stahl bis zur Europäischen Union gibt immer noch Rätsel auf: ist es auf dem Weg zu einem normalen Staat, bleibt es ein staatsähnliches Gebilde »sui generis«, ein Staatenverbund oder sollte es ein loser Zusammenschluss souveräner Staaten sein.

Debatte

Es fehlt das europäische Gemeinwohl

Nach der Wahl des überzeugten Europäers Macron ist es höchste Zeit, die Frage zu beantworten, ob und wie wir genau unsere Union vertiefen wollen. Da gibt es eine Menge Klärungsbedarf.

Debatte

Von der Multikrise zur Multichance

So schlecht steht es derzeit gar nicht um Europa. Die Krise schmiedet die EU zusammen. Der Brexit macht eventuell "Great Britain" zu "Little England", die Flüchtlingskrise führt offenbar zu einer neuen schlagkräftigen europäischen Grenzpolizei mit deutlich reduzierten Flüchtlingszahlen.

Debatte

Die Welt braucht Europa

Europa muss den Mut haben, schwierige Entscheidungen zu treffen, auch wenn es »weh« tut. Dies bezieht sich gerade jetzt auf die schwierige Flüchtlingsfrage, aber auch auf alle Vorhaben, den Welthandel durch Protektionismus abzudrosseln und auf eine gemeinsame europäische Haltung zur Türkei eines unkalkulierbaren Staatspräsidenten Erdogan.

Debatte

Staatliche Kontrollmechanismen bleiben das A und O

Die Gründung der Europäischen Union erweist sich als konsequente Übernahme der historischen Erfahrungen mit intelligenten Formen der Teilung von Staatsgewalt. Die Europäische Union liegt damit ebenso in der Logik historischer Erfahrungen wie die Tatsache, dass autoritäre Führer mehr Fehler machen als Staatssysteme mit funktionierenden Kontrollmechanismen.

Debatte

Nationalisten in die Schranken weisen!

Alle vernünftigen Menschen dieser Welt wissen, dass Protektionismus und Nationalismus noch nie und nirgends Segen über die Menschen gebracht haben. Am Ende aller derartigen Perioden standen immer weniger Wohlstand und mehr Ungerechtigkeit.

Gespräch

Debatte

Wider die Protektionisten und Nationalisten

Europa muss seine Grenzen im Griff haben und die hier lebenden Menschen müssen davon ausgehen können, dass die Zuwanderung die hier über Jahrhunderte gewachsene Art zu leben nicht ändert. Einvernehmliche Weiterentwicklungen waren und sind immer möglich, aber nicht unter dem Druck eingewanderter Menschen aus anderen Kulturkreisen.

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