Frauen können alles – außer witzig

Horst Schroth22.03.2010Gesellschaft & Kultur, Medien

Frauen sind nicht komisch. Sie sind sinnlich, schön, klug, wundervoll, nur komisch sind sie nicht.

“Wie viele Frauen braucht man, um eine Glühbirne reinzuschrauben? Eine! Und das ist überhaupt nicht witzig!” Stimmt! Frauen sind nicht komisch, und sie müssen auch gar nicht komisch sein. Aber warum ist das so? Oder andersrum gefragt, warum sind Männer so viel witziger als Frauen? Den Schlüssel zur Antwort gibt uns die Evolutionstheorie, Unterabteilung Sex. Wie wir schon bei Fred Feuerstein und seiner Wilma sehen, sind Frauen unbestreitbar das weitaus schönere Geschlecht. Sie genießen bereits per se die ungeteilte Aufmerksamkeit von uns Männern. Die Frauen wissen das natürlich und müssen jetzt nur noch abwarten. Wir Männer laufen voll in der Spur unseres genetischen Programms und das heißt: “Der Mann ist scharf auf die Frau!” So läuft das, da müssen die Frauen doch nicht auch noch witzig sein.

Männer? Na ja, Männer eben

Und die Männer – was hat die Evolution da hervorgebracht? Das Ergebnis lässt sich frühmorgens auf jedem Flughafen besichtigen. Männer? Na ja, Männer eben. Eine traurige Ansammlung von hässlichen Typen mit müden Augen und schlecht sitzenden Boss-Anzügen. Und wenn die sich dann bei der Sicherheitskontrolle von einem noch schlechter gekleideten Geschlechtsgenossen abgrabbeln lassen müssen, dann können wir an beider Gesichtsausdruck ablesen, dass dies der einzige Sex sein wird, den diese zwei in dieser Woche haben werden. Und da Männer eben so hässlich sind, wie sie nun mal sind, gibt es für sie zum begehrten Sex nur einen Weg. Sie müssen anregend sein, geistreich, witzig und komisch. Sie müssen die Frauen zum Lachen bringen, zum begeisterten, lösenden, atemlosen und berauschenden Lachen. Dieses Lachen eben, bei dem die Frauen gar nicht mehr anders können, als den Männern ihre Herzen und ihre Arme zu öffnen. Wenn also damals zu Lysistratas Zeiten die athenischen Männer, statt immer nur diese idiotischen Peloponnesischen Kriege zu führen, ihren Frauen mal ein paar Superwitze erzählt hätten, hätten sie nicht jahrelang darauf warten müssen, wieder mal ins Schlafzimmer eingelassen zu werden. Denn Lysistrata kannte alles Mögliche, aber keinen Spaß.

Männliche Regeln der Komik

Und bis heute noch sind Frauen einfach nicht komisch. Und bitte komme mir jetzt niemand mit diesen berühmten Gegenbeispielen wie Liesl Karlstadt, Evelyn Hamann und Anke Engelke. Ich sage ja nicht, dass es keine weiblichen Komiker gäbe, ich sage auch nicht, dass sie auf der Bühne schlecht seien, aber die wenigen, die es gibt, sind angesichts ihrer unzähligen männlichen Kollegen leuchtende Ausnahmen. Außerdem agieren die meisten dieser Damen auf der Bühne nach den männlichen Regeln der Komik, und außerdem lassen sich viele von ihnen ihre Texte von männlichen Autoren auf ihren weiblichen Leib schneidern. Also, sehr verehrte Damen, für uns Männer seid ihr vieles. Ihr seid schön, verführerisch, attraktiv, anmutig, liebreizend, sexy, sensibel, geheimnisvoll, zärtlich, sinnlich, wunderbar und hinreißend. Außerdem seid ihr auch noch intelligent, gebildet, schlagfertig, scharfsinnig und von hoher emotionaler und sozialer Kompetenz. Und mit jeder einzelnen dieser Eigenschaften steckt ihr jeden Mann doch sowieso schon in die Tasche. Ich denke, das reicht. Da müsst ihr nun wirklich nicht auch noch komisch sein.

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