Wir verkörpern eine Botschaft, die nicht jedem gefällt: Niemand steht über dem Gesetz. Hans-Peter Kaul

Herbert Ammon

Herbert Ammon

Herbert Ammon ist Historiker und politischer Publizist. In den 1980er Jahren engagierte er sich in der damaligen Friedensbewegung. Er ist insbesondere mit dem Buch „Die Linke und die nationale Frage“ bekannt geworden, das er zusammen mit Peter Brandt herausgab. Ammon ist Mitgründer und Mitglied im Kuratorium der Deutschen Gesellschaft e. V.. Sein Blog „Unz(w)eitgemäße Betrachtungen“ erscheint als Kolumne in „Globkult“.

Zuletzt aktualisiert am 20.05.2019

Debatte

Ein europäisches Asylrecht zu schaffen, bleibt eine Leerformel

Diejenigen, die sich am lautesten als Protagonisten (vermeintlich) humanitärer Flüchtlingspolitik hervortun, verschlimmern den Teufelskreis, indem sie vorgeben, ihn zu durchbrechen.

Debatte

Optimismus als Prophylaktikum gegen politisches Unwohlsein

"Optimismus ist gut für Körper und Seele – ein Rezept, das mancher Arzt auch dann noch verordnet, wenn er weiß, dass derlei dem Patienten nicht mehr lange helfen wird. Um das Wohlbefinden des Körpers der ›gelebten Demokratie‹ kümmern sich hierzulande von Selbstzweifeln freie Politiker", meint Herbert Ammon.

Debatte

Achtundsechziger für alles Unheil der Gegenwart verantwortlich?

"In den Augen ihrer Gegner sind die Achtundsechziger für alles Unheil der Gegenwart - Multikulti, Masseneinwanderung, Auflösung aller "Werte" usw. - verantwortlich. Die triviale, ironische historische Wahrheit bleibt bei derlei Ideologiegefechten auf der Strecke", meint Herbert Ammon in einem Debattenkommentar

Debatte

Freiheit des Bürgers und demokratieverträgliches Internet

Im Internet kursiert ein im Berliner "Tagesspiegel" veröffentlichter Artikel von Monika Grütters, Vorsitzende der CDU Berlin und Staatsministerin für Kultur und Medien über digitale Medien. Der auch im Titel verwendete Kernsatz der Ministerin lautet: "Offensichtlich ermöglicht das Internet derzeit mehr Freiraum, als die Demokratie vertragen kann."

Debatte

Die ›Migrationspolitik‹ kostet Menschenleben

Die ›Migrationspolitik‹ kostet Menschenleben. Sie gefährdet die Würde und Integrität von Frauen, gefährdet die Zukunft unserer Kinder. Die politisch-mediale Klasse der Bundesrepublik setzt sich über die aus der Bevölkerung kommende Ablehnung ihrer destruktiven Politik hinweg.

Debatte

Die Sanktionen haben dem Land gutgetan

Dass Russland, in den 1990er Jahren im Chaos versunken, unter Wladimir Putin wieder in seine Rolle als Großmacht, genauer: als mit allerlei dirty tricks operierender global player zurückgekehrt ist, steht außer Zweifel.

Debatte

Merkels Grenzöffnung war das Gegenteil verantwortungvollen Handelns

Politische Entscheidungen – oder Nicht-Entscheidungen – entspringen inmitten eines komplexen Zusammenhangs von voraussehbaren oder eben nicht vorhergesehenen Handlungssituationen, die notwendig eine Komplexitätsreduktion bedingen. Sie bergen mithin stets – horribile dictu – ein Element des Dezisionismus, ein Aspekt, der auch in Max Webers Definition von Verantwortungsethik aufscheint.

Debatte

Hat Orbán einen Wertetumor?

Während der neue deutsche Innen- und Heimatminister Seehofer sich über Orbáns Wahlsieg freut, äußern die deutschen Qualitätsmedien Missfallen über das Wahlergebnis.

Debatte

Die Komplexität des Politischen I

Im Hinblick auf die anhaltende Immigration aus islamischen Ländern sowie aus Afrika stellt sich in absehbarer Zeit die innergesellschaftliche Entwicklung (West-)Europas als womöglich unlösbarer Problemkomplex dar – auch wenn die Eliten dies mehrheitlich nicht so sehen wollen.

Debatte

Ein Brite betrauert die Selbstaufgabe Europas

Die Reflexionen Murrays treffen den Nerv des zeitgenössischen Liberalismus. Es geht um das Dahinschwinden der jüdisch-christlichen Grundlagen der europäischen Kultur. Selbstverständlich wird hier als Einwand der Verweis auf die philosophisch-wissenschaftlichen Wurzeln Europas in der Antike erhoben werden. Verfängt das?

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