Mit Superlativen sollten wir zurückhaltender umgehen. Klaus Töpfer

Herbert Ammon

Herbert Ammon

Herbert Ammon ist Historiker und politischer Publizist. In den 1980er Jahren engagierte er sich in der damaligen Friedensbewegung. Er ist insbesondere mit dem Buch „Die Linke und die nationale Frage“ bekannt geworden, das er zusammen mit Peter Brandt herausgab. Ammon ist Mitgründer und Mitglied im Kuratorium der Deutschen Gesellschaft e. V.. Sein Blog „Unz(w)eitgemäße Betrachtungen“ erscheint als Kolumne in „Globkult“.

Zuletzt aktualisiert am 09.06.2018

Debatte

Eine pluralistische Annäherung an das ungeliebte Phänomen

Die begriffliche Reduktion auf den „rechten“ Populismus – könnte sich wieder ändern, falls Sahra Wagenknecht und Oskar Lafontaine mit ihrer Bewegung „Aufstehen“ das Kunststück gelingen sollte, die zur „populistischen“ AfD abgewanderten, einst auf der Linken beheimateten „kleinen Leute“ zurückzuholen und durch ein „linkes“ Wahlbündnis die ewige Merkel-Ära zu beenden, meint Herbert Ammon

Debatte

Zahl der Personen mit Migrationshintergrund steigt

Innerhalb eines Jahres stieg der Anteil von Personen mit Migrationshintergrund in Deutschland drastisch an, von 18,4 Millionen auf 23,6 Millionen. Im Alter unter 15 Jahre haben mehr als ein Drittel hierzulande einen Migrationshintergrund – Tendenz steigend. Diese Angaben sind einem Artikel der FAZ zu entnehmen, der sich auf den soeben vorgelegten Bericht des Statistischen Bundesamtes bezieht.

Debatte

Peinliche Provokation für das gründeutsche Publikum

Obgleich sich jetzt der Sieg Assads über die hierzulande stets mit Sympathie gehandelten Rebellen, nicht zuletzt über die auf vereinzelte Stützpunkte zurückgedrängten Terrorbanden des IS, immer deutlicher abzeichnet, vermisst man in den Medien und in den Verlautbarungen unserer classe politica konzeptionelle Überlegungen zur Zukunft des Landes in Nahost, kritisiert Herbert Ammon.

Debatte

Der grüne Zeitgeist regiert

Dass die Deutschen - die Biodeutschen, die Neudeutschen, die Passdeutschen, die cosmopolitan Germans sowie selbst die Antideutschen - grün fühlen, grün denken und vor allem grün fühlen sollen, wird bei jeder TV-Nachrichtensendung ersichtlich, meint Herbert Ammon.

Debatte

Umstrittene Geschichtssymbole und Deutungsklischees der Berliner Republik

Nach Mauerfall und Wiedervereinigung, nach Klärung der ›umstrittenen‹ Hauptstadtfrage zugunsten Berlins, stürzte sich die westdeutsch dominierte, mehrheitlich postnational bzw. links-grün orientierte Intelligenzija – im Bündnis mit politisch wendefähigen DDR-Nostalgikern – in einen neuen Kampf um die ›richtige‹ Gedenkkultur samt den ›richtigen‹ Geschichtssymbolen für die Berliner Republik.

Debatte

Historische Grundbegriffe und Zukunftsaussichten anno 2018

Wie intellektuell ist eigentlich die FAZ noch, fragt unser Autor Herbert Ammon?

Debatte

Die Pattex-Kanzlerin hätte längst zurücktreten müssen

Das Fußballspektakel, glaubt Merkel, lenkt das Volk für ein paar Wochen von seinem Unmut über die ewige "Flüchtlingskrise" ab, meint Herbert Ammon. Die Pattex-Kanzlerin hätte längst zurücktreten müssen, schreibt der britische Historiker Niall Ferguson. Mehr Regierung gegen das eigene, ungeliebte Volk war nie.

Debatte

Ein europäisches Asylrecht zu schaffen, bleibt eine Leerformel

Diejenigen, die sich am lautesten als Protagonisten (vermeintlich) humanitärer Flüchtlingspolitik hervortun, verschlimmern den Teufelskreis, indem sie vorgeben, ihn zu durchbrechen.

Debatte

Optimismus als Prophylaktikum gegen politisches Unwohlsein

"Optimismus ist gut für Körper und Seele – ein Rezept, das mancher Arzt auch dann noch verordnet, wenn er weiß, dass derlei dem Patienten nicht mehr lange helfen wird. Um das Wohlbefinden des Körpers der ›gelebten Demokratie‹ kümmern sich hierzulande von Selbstzweifeln freie Politiker", meint Herbert Ammon.

Debatte

Achtundsechziger für alles Unheil der Gegenwart verantwortlich?

"In den Augen ihrer Gegner sind die Achtundsechziger für alles Unheil der Gegenwart - Multikulti, Masseneinwanderung, Auflösung aller "Werte" usw. - verantwortlich. Die triviale, ironische historische Wahrheit bleibt bei derlei Ideologiegefechten auf der Strecke", meint Herbert Ammon in einem Debattenkommentar

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