Eine politisch engagierte Frau passt nicht ins Rollenbild der CSU. Gabriele Pauli

Herbert Ammon

Herbert Ammon

Herbert Ammon ist Historiker und politischer Publizist. In den 1980er Jahren engagierte er sich in der damaligen Friedensbewegung. Er ist insbesondere mit dem Buch „Die Linke und die nationale Frage“ bekannt geworden, das er zusammen mit Peter Brandt herausgab. Ammon ist Mitgründer und Mitglied im Kuratorium der Deutschen Gesellschaft e. V.. Sein Blog „Unz(w)eitgemäße Betrachtungen“ erscheint als Kolumne in „Globkult“.

Zuletzt aktualisiert am 09.06.2018

Debatte

Mediale Wachsamkeit im Kampf gegen Rechts

Rein moralisch betrachtet, sei das aus dem Rahmen demokratischer Kampfmittel gefallene Kantholz gegen den Kopf des AfD-Bundestagsabgeordneten Frank Magnitz zu verurteilen, befand der politische Autor der Frankfurter Rundschau. So gehe das nicht, zudem gebe es „auch einen politischen Aspekt: Diese Tat wird niemandem mehr nutzen als der Partei des Opfers, der AfD.“

Debatte

Warum die Methode Merkel nicht mehr in unsere Zeit passt

Der Merkelismus ist ein als ›alternativlos‹ dargestelltes, moralisch drapiertes System politischer Beliebigkeit zum Zwecke bloßen Machterhalts, meint Herbert Ammon in seiner Rezension des Buches von Ferdinand Knauß.

Debatte

Wie viel DDR steckt in Berlin?

Ein neuer Feiertag in Berlin: Aber was wird da gefeiert und in welche Tradition stellt sich diese Stadt, fragt Herbert Ammon.

Debatte

Das Lob des Ex-Generalsekretärs Ban Ki-moon

Nüchtern betrachtet, geht es bei dem "Pakt für sichere, geordnete und reguläre Migration" - die Unklarheiten beginnnen bereits mit der Übersetzung - um den alten Widerstreit von (Hyper-)Moral und der Kunst, Notwendigkeit und Grenzen des Möglichen. Wer die Weisheit - und die behauptete Moral - des "Paktes" in Zweifel zieht, gehört in diesem Lande selbstverständlich zu den "Rechten".

Debatte

Die verantwortungsfreie Konzeptionslosigkeit der CDU

Was längst not tut, wäre die Abkehr von der "unpolitischen Politik" (Ferdinand Knauss) des Merkelismus. Dessen verantwortungsfreie Konzeptionslosigkeit ist parteiübergreifend.

Debatte

Europas rettender Ausweg aus der Krise

Das Gedenken an den 11. November 1918, an dem der Waffenstillstand im Walde von Compiègne das Gemetzel des Großen Krieges beendete und doch nur eine Zwischenkriegsphase einleitete, ist erneut Anlass zum Nachdenken über Europa. Die Nachricht, dass Europa sich wieder in einer Krise befindet, könnte man gelangweilt ad acta legen, wären da nicht so viele Zeichen, die ernstzunehmen sind.

Debatte

Die Kirche und der Kampf gegen rechts

Oft genug fragt sich der Leser für welche gutgemeinte Zwecke seine Kirchensteuer dient, meint Herbert Ammon

Debatte

Die Zeit der "Volksparteien" ist vorbei

Vermutlich geht´s in Hessen weiter mit Schwarz-Grün, mit Al-Wazir unter Ministerpräsident Bouffier. Aber das ist nicht die relevante Frage. Auf lange Sicht entscheidend ist auch nicht, wie lange es noch weiter geht mit Merkel und der Großen Koalition. Bedeutsam ist vielmehr die Frage, wie es politisch weitergeht im deutschen Parteienstaat und kulturell-sozial in der deutschen Gesellschaft.

Debatte

Gaulands Ghostwriter

Na, woher stammt das denn? Historiker werfen AfD-Politiker Alexander Gauland vor, Argumentation und Duktus in seinem Gastbeitrag in der FAZ von einer Hitler-Rede übernommen zu haben. Ein Kommentar von Herbert Ammon

Debatte

Die irreversible Veränderung des deutschen Parteiensystems

Das eigentliche Thema, von der bayerischen Landtagswahl nur akzentuiert, ist der radikale Wandel des deutschen Parteiensystems und dessen Hintergründe. Warum der Eintritt der ungeliebten "rechtspopulisitischen "AfD die Arena des bundesdeutschen Parteienstaates nachhaltig verändern wird, erklärt Herbert Ammon.

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