Deutschland ist sehr viel mehr Ost- als Westeuropa. Katja Riemann

Herbert Ammon

Herbert Ammon

Herbert Ammon ist Historiker und politischer Publizist. In den 1980er Jahren engagierte er sich in der damaligen Friedensbewegung. Er ist insbesondere mit dem Buch „Die Linke und die nationale Frage“ bekannt geworden, das er zusammen mit Peter Brandt herausgab. Ammon ist Mitgründer und Mitglied im Kuratorium der Deutschen Gesellschaft e. V.. Sein Blog „Unz(w)eitgemäße Betrachtungen“ erscheint als Kolumne in „Globkult“.

Zuletzt aktualisiert am 09.06.2018

Debatte

Die Kirche und der Kampf gegen rechts

Oft genug fragt sich der Leser für welche gutgemeinte Zwecke seine Kirchensteuer dient, meint Herbert Ammon

Debatte

Die Zeit der "Volksparteien" ist vorbei

Vermutlich geht´s in Hessen weiter mit Schwarz-Grün, mit Al-Wazir unter Ministerpräsident Bouffier. Aber das ist nicht die relevante Frage. Auf lange Sicht entscheidend ist auch nicht, wie lange es noch weiter geht mit Merkel und der Großen Koalition. Bedeutsam ist vielmehr die Frage, wie es politisch weitergeht im deutschen Parteienstaat und kulturell-sozial in der deutschen Gesellschaft.

Debatte

Gaulands Ghostwriter

Na, woher stammt das denn? Historiker werfen AfD-Politiker Alexander Gauland vor, Argumentation und Duktus in seinem Gastbeitrag in der FAZ von einer Hitler-Rede übernommen zu haben. Ein Kommentar von Herbert Ammon

Debatte

Die irreversible Veränderung des deutschen Parteiensystems

Das eigentliche Thema, von der bayerischen Landtagswahl nur akzentuiert, ist der radikale Wandel des deutschen Parteiensystems und dessen Hintergründe. Warum der Eintritt der ungeliebten "rechtspopulisitischen "AfD die Arena des bundesdeutschen Parteienstaates nachhaltig verändern wird, erklärt Herbert Ammon.

Debatte

Migrantenverbände fordern "Tag der deutschen Vielfalt"

Wie der Zusammenhalt in Zukunft zusammengehalten werden soll, wissen - im Nachklang des Deutschland-Besuchs des Präsidenten Recep Erdogan - am besten jene Migrantenverbände, die am "Tag der offenen Moschee" die demokratisch innovative - und integrative - Forderung nach Umbenennung des nationalen Feiertags zum "Tag der deutschen Vielfalt" präsentierten, kritisiert Herbert Ammon.

Debatte

Wann geht Merkels Macht zu Ende?

Wir dürfen hoffen und spekulieren: Wie lange noch hält sie die Macht in ihren Händen, wann erhebt sich ein Cicero innerhalb der CDU und schleudert Merkel die Frage entgegen: ›Quo usque tandem...?‹

Debatte

Eine pluralistische Annäherung an das ungeliebte Phänomen

Die begriffliche Reduktion auf den „rechten“ Populismus – könnte sich wieder ändern, falls Sahra Wagenknecht und Oskar Lafontaine mit ihrer Bewegung „Aufstehen“ das Kunststück gelingen sollte, die zur „populistischen“ AfD abgewanderten, einst auf der Linken beheimateten „kleinen Leute“ zurückzuholen und durch ein „linkes“ Wahlbündnis die ewige Merkel-Ära zu beenden, meint Herbert Ammon

Debatte

Zahl der Personen mit Migrationshintergrund steigt

Innerhalb eines Jahres stieg der Anteil von Personen mit Migrationshintergrund in Deutschland drastisch an, von 18,4 Millionen auf 23,6 Millionen. Im Alter unter 15 Jahre haben mehr als ein Drittel hierzulande einen Migrationshintergrund – Tendenz steigend. Diese Angaben sind einem Artikel der FAZ zu entnehmen, der sich auf den soeben vorgelegten Bericht des Statistischen Bundesamtes bezieht.

Debatte

Peinliche Provokation für das gründeutsche Publikum

Obgleich sich jetzt der Sieg Assads über die hierzulande stets mit Sympathie gehandelten Rebellen, nicht zuletzt über die auf vereinzelte Stützpunkte zurückgedrängten Terrorbanden des IS, immer deutlicher abzeichnet, vermisst man in den Medien und in den Verlautbarungen unserer classe politica konzeptionelle Überlegungen zur Zukunft des Landes in Nahost, kritisiert Herbert Ammon.

Debatte

Der grüne Zeitgeist regiert

Dass die Deutschen - die Biodeutschen, die Neudeutschen, die Passdeutschen, die cosmopolitan Germans sowie selbst die Antideutschen - grün fühlen, grün denken und vor allem grün fühlen sollen, wird bei jeder TV-Nachrichtensendung ersichtlich, meint Herbert Ammon.

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