Wenn es auf dem Weltfinanzmarkt brennt, dann muss gelöscht werden. Selbst wenn es sich um Brandstiftung handelt. Peer Steinbrück

Hans-Werner Sinn

Hans-Werner Sinn

Hans-Werner Sinn ist Präsident des ifo ­(Institut für Wirtschaftsforschung) an der Universität München. Er gilt als ­einer der wichtigsten Wirtschaftsdenker Deutschlands. 2011 wählte ihn „The Independent“ zu den 10 einflussreichsten Menschen, die die Welt verändert haben.

Zuletzt aktualisiert am 20.03.2019

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Gespräch

Debatte

Hans-Werner Sinn: Wie viel Zappelstrom verträgt das Netz?

Hans-Werner Sinn stellt die gefährlichen Irrtümer der Umweltpolitik dar. Er setzt sich kritisch mit der Energiewende auseinander und zeigt den Einfluss der aktuellen Politik auf unsere Energiepreise auf. "Wenn wir unser Klima retten wollen, muss der blinde Aktionismus gestoppt und die globale Strategie zur Beschränkung des Rohstoffangebots gefunden werden"

Debatte

Ein Brexit wäre schlimm für Europa

Ein Austritt wäre eine Katastrophe sagt Hans-Werner Sinn im Interview nicht nur im Blick auf den alten Nordirland-Konflikt.

Debatte

Ohne Eigentumsrechte haben wir eine Wild-West-Gesellschaft

Eine friedliche, liberale und offene Gesellschaft kann nur mit Zäunen existieren, sagte Hans-Werner Sinn in einem Vortrag, der nach wie vor Aktualität hat.

Debatte

Fast 1000 Milliarden Target-Forderungen der Bundesbank: Was steckt dahinter?

Der Target-Saldo der Bundesbank steigt schon zehn Jahre lang und liegt nun ungefähr bei einer Billion Euro. Zyklisch hat sich der Wert von ca. € 70 Mrd. Ende 2007 auf den Wert von € 976 Mrd. Ende Juni 2018 hinbewegt. Wie der Target-Saldo zu bewerten ist, erklärt der Ökonom Hans-Werner Sinn.

Gespräch

Debatte

Die Europäische Union hat keine Zukunft

In seinem Vortrag setzt sich Prof. Dr. Dr. Hans-Werner Sinn kritisch mit einer zentralisierten EU auseinander und erklärt warum die Europäische Union, in ihrer jetzigen Form, keine Zukunft hat. Die Europäischen Verträgen müssten neu verhandelt werden, weil sich nach dem Brexit die Mehrheiten im EU-Rat zugunsten der Schuldnerländer verschoben hat.

Debatte

Der wahre Grund für die Abschaffung des 500-Euro-Scheines

Professor Hans-Werner Sinn​ erklärt in seinem Vortrag, warum die EZB tatsächlich den 500-Euro-Schein abschaffen wird. Nicht die organisierte Kriminalität ist der wahre Grund, sondern es sind die Lagerkosten in den Safes. Damit wird es nun deutlich schwieriger, Bargeld kostengünstig aufzubewahren. Es würde ihn, so Sinn, nicht wundern, wenn demnächst auch die 200-Euro-Scheine eingezogen würden.

Gespräch

  • Wenn Hans-Werner Sinn vor die Mikrophone tritt, hören die Entscheider der Finanzmärkte genau hin. Im Exklusivinterview mit The European kritisiert Sinn die Flüchtlingspolitik, warnt vor dem Neo-Protektionismus der USA und rät Europa, die Forderungen Großbritanniens ernst zu nehmen. Er erzählt, was ihn als Student antrieb und verrät eine außergewöhnliche Anlagestrategie für unsichere Zeiten.

Debatte

Wir brauchen eine atmende Währungsunion

Schuldenschnitte wird man manchen südeuropäischen Ländern gewähren müssen, um ihnen wieder Luft zum Atmen zu geben. Aber das allein reicht nicht. Es muss auch sichergestellt sein, dass diese Länder wettbewerbsfähig werden, damit sie nach dem Schuldenschnitt nicht von Neuem auf Kredite von außen angewiesen sind und ihren Lebensstandard aus eigener Kraft halten können.

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