Feinstaubbelastung ist eine Nebelkerze

von Hans-Martin Esser22.03.2018Gesellschaft & Kultur, Innenpolitik, Medien, Wirtschaft

Feinstaubbelastung in deutschen Großstädten sind Nebelkerzen, die nicht darüber entscheiden, ob wir auch im Jahr 2035 noch gut dastehen. Das hohe Durchschnittsalter der Wähler bedingt diese kraftlose Agenda der Großkoalitionäre. Eine überalterte und damit auch weitgehend kinderlose Gesellschaft kann sich den Luxus leisten, nach dem Motto zu leben „nach mir die Sintflut“.

Demographie

Neulich feierte ich meinen 40.Geburtstag. Damit bin ich eigentlich ein Mann mittleren Alters. Nicht so in Deutschland. Hier geht man auch noch mit 50 als Junger durch. Unsere Normalität hat sich in den letzten Jahrzehnten geändert. In Ländern wie denen Afrikas ist die Bevölkerung im Durchschnitt wesentlich jünger. Rollatoren sowie Werbeblöcke voller Arthrose- und Prostata-Medikamente sind in jungen Kulturkreisen unüblich, hierzulande inzwischen jedoch schon. Bis zum sogenannten Pillenknick war es üblich, dass eine Familie auch in Mitteleuropa zwei bis drei Kinder zur Welt brachte. Das Durchschnittsalter lag bei Ende 20 bis Mitte 30, heute ist der Median-Deutsche Ende 40 und von Zipperlein geplagt.

Nehmen Altersbeschwerden überhand, wird man in Rente gehen müssen. Nur was, wenn zu wenig junge Leute da sind,

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