Zwei Fragen zur Zuwanderung

Hans-Martin Esser30.07.2016Außenpolitik, Europa, Innenpolitik, Sport

Was die Zuwanderung betrifft, findet keine Ausdifferenzierung mehr statt.

Wer Fehlentscheidungen trifft, wird absteigen

Ein Fußballverein, der bei Transfers permanent Fehlentscheidungen trifft, wird mittelfristig nicht mehr in der Champions-League spielen und langfristig gar in die 2.Liga absteigen, man denke an den 1.FC Köln, Kaiserslautern, Eintracht Frankfurt oder Werder Bremen sowie den VfB Stuttgart.

Das empfindet jeder Sportsfreund als normal. So werden 18jährige Talente auch neuerdings für 35 Millionen und mehr verpflichtet, weil sie äußerst knapp sind und über die Zukunft eines Teams entscheiden.

Siehe Bayern München und Renato Sanches. Der Kampf um die Talente entscheidet über die Zukunft, die Hautfarbe ist egal, das ist selbstverständlich. Es ist unwichtig, ob ein Verein aus Prestige-Gründen einen 31jährigen Cristiano Ronaldo oder einen 29jährigen Lionel Messi kauft, wie englische Vereine dies ins Auge fassen. In 4-5 Jahren werden diese Invaliden sein, die Talente hingegen werden die nächsten 14-15 Jahre prägen.

Die Verwischung von Asylrecht und Zuwanderung

Ähnlich ist es auch mit der Zuwanderung. Auf den ersten Blick hat Deutschland da im Jahr 2015 eine Weichenstellung getätigt. Nur in welche Richtung? Die Kanzlerin hat – vorgeblich aus humanitären Gründen – weit mehr als einer Million die Tore geöffnet, in der Hoffnung, der deutschen Überalterung entgegenzuwirken und für den Wettbewerb mit China und den USA gerüstet zu sein.

Die Verwischung von Asylrecht und Zuwanderung von Hochqualifizierten erscheint in diesem Licht wie ein Angebot von Bayern München nach einem Freundschaftsspiel mit Kickers Emden, alle Spieler der Ostfriesen in der kommenden Saison in den Kader des Rekordmeisters aufzunehmen. Wird man so die Champions-League gewinnen? Was denken Sie?

Daher zwei Fragen, da nun keine Ausdifferenzierung mehr stattfindet, was die Zuwanderung angeht, inwieweit sie uns als Verstärkung diene oder nicht. Da muss man eben auf den Durchschnitt, die Normalität, abheben, wenn man nicht die Rosinen, sprich Talente, herauspickt.

Erstens

Trauen Sie, liebe Leser, dem durchschnittlichen und normalen Zuwanderer zu, Ihre Rente zu zahlen oder nicht?

Zweitens

Zweitens: Denken Sie, dass der durchschnittliche Zuwanderer grundsätzlich bereit ist, in eine autochthone Familie einzuheiraten oder zu akzeptieren, wenn ein naher Verwandter in eine deutsche Familie einheiratet.

Werden beide Fragen mit „ja“ beantwortet, kann man nur gratulieren. Wenn beide Fragen mit „nein“ beantwortet werden, wird Deutschland mittelfristig in der Weltwirtschaftselite nicht mehr zu finden sein. So einfach ist das.

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