Wenn wir uns überall einmischen wollen, wo himmelschreiendes Unrecht geschieht, dann riskieren wir den dritten Weltkrieg. Helmut Schmidt

Hans-Martin Esser

Hans-Martin Esser

Hans-Martin Esser, Jahrgang 1978, wurde in Arnsberg geboren. Er studierte an der Ruhr-Universität Bochum Wirtschaftswissenschaft und Politologie, außerdem folgten aus Interesse Studienaufenthalte im Bereich Filmtheorie, Rhetorik (UC Berkeley, 2007), Geschichte, Philosophie und Mediävistik (University of Cambridge, 2009). Esser organisiert Kulturveranstaltungen und berät die FDP. Derzeit schreibt er an einer Monographie im Grenzbereich von Statistik und Philosophie.

Zuletzt aktualisiert am 06.06.2018

Kolumne

Kolumne

  • Kants Diktum, wonach Aufklärung der Ausbruch aus selbstverschuldeter Unmündigkeit sei, diene hier als Ausgangspunkt für einen Gedanken. Selbstverschuldet ist heutzutage das Verharren in Meinungsgemeinschaften. Wenn das Land ein gespaltenes ist, liegt es nicht zuletzt daran, dass die Speerspitzen der heutigen Meinungslager mit wenigen Ausnahmen eintönig argumentieren und zur Wiederholung neigen.

Kolumne

Kolumne

Kolumne

Kolumne

Kolumne

  • Feinstaubbelastung in deutschen Großstädten sind Nebelkerzen, die nicht darüber entscheiden, ob wir auch im Jahr 2035 noch gut dastehen. Das hohe Durchschnittsalter der Wähler bedingt diese kraftlose Agenda der Großkoalitionäre. Eine überalterte und damit auch weitgehend kinderlose Gesellschaft kann sich den Luxus leisten, nach dem Motto zu leben „nach mir die Sintflut“.

Kolumne

  • Wer Europa einen will, muss Grundkenntnisse ökonomischer Sachkenntnisse vorweisen, frei von Aktionismus und Idealismus. Mit Bemerkungen, wonach Geld einfach da sei, man über Finanzen nicht sprechen solle, weil Europa ja jeden Betrag wert und Anstand sowie Moral höchstes Gebot seien, verliert nicht nur Debatten, sondern auch Wahlen.

Kolumne

  • Merkels Geheimrezept ist die asymmetrische Demobilisierung. 30 Prozent wählen CDU, egal, was man ihnen vorsetzt. Man kann diesen Menschen alles erlauben, alles verbieten, solange es irgendwie unverbindlich begründet und als alternativlos verkauft wird, eine Krawatte trägt, Manieren hat, bodenständig ist und das Wort Heimat ab und zu in den Mund nimmt, auch wenn man alles für Schwachsinn hält.

Gespräch

meistgelesen / meistkommentiert