Die meisten Amerikaner hören Arabisch nur, wenn im Fernsehen ein wütender Mann mit Gewehr herumzetert. Omar Offendum

Hans-Martin Esser

Hans-Martin Esser

Hans-Martin Esser, Jahrgang 1978, wurde in Arnsberg geboren. Er studierte an der Ruhr-Universität Bochum Wirtschaftswissenschaft und Politologie, außerdem folgten aus Interesse Studienaufenthalte im Bereich Filmtheorie, Rhetorik (UC Berkeley, 2007), Geschichte, Philosophie und Mediävistik (University of Cambridge, 2009). Esser organisiert Kulturveranstaltungen und berät die FDP. Derzeit schreibt er an einer Monographie im Grenzbereich von Statistik und Philosophie.

Zuletzt aktualisiert am 06.06.2018

Kolumne

  • Stets wenn die Angst groß ist, stehen die Grünen bereit und verstärken diese. Es fing mit dem sauren Regen an, dem Waldsterben, der Anti-Atomkraft-Bewegung, der Friedensbewegung, dem Nato-Doppelbeschluss, es ging weiter über Tschernobyl, Fukushima, Gen-Nahrung und so weiter, meint Hans-Martin Esser.

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  • Es bleibt die Frage, ob man bei der Auswahl der Playlist nicht einen Überhang von Mitteleuropäern und sehr weißen Amerikanern hat. Immerhin müssen alle Rundfunk-Beiträge bezahlen. Welcher Mensch mit indischer, russischer, türkischer, zentralafrikanischer, ostasiatischer, italienischer oder südamerikanischer Migrationsgeschichte fühlt sich da repräsentiert, außer im Spartenprogramm?

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  • Was kann man jetzt deutschen Filmemachern raten? Wenn eine Serie so voller Klischees ist wie Babylon Berlin, dann darf ich den dafür Verantwortlichen einen nicht minder stereotypen Rat geben:
    Ingenieur werden und Autos bauen. Finger weg vom Fernsehbusiness.

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  • Vor ein paar Monaten rauschte der Blätterwald. Was war der Anlass? Im Anschluss an die Tellkamp/Grünbein-Debatte in Dresden, die dafür gesorgt hatte, dass sich mit Uwe Tellkamp einer der herausragenden deutschen Schriftsteller öffentlichkeitswirksam gegen die Flüchtlingspolitik der Bundeskanzlerin stellte, erschien die Gemeinsame Erklärung 2018. Was ist schlecht daran, fragt unser Kolumnist?

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  • Damals wie heute begriff Heiko Maas nie, dass die SPD eben nicht eine durchweg linke Partei ist, sondern eine Volkspartei mit vielen Arbeitern, die oft rau und politisch wenig korrekt sind, aber in der Sozialdemokratie stets Interessenvertretung und Heimat gefunden hatten. Die SPD war ein Gefühl, das nicht durchweg links war, schreibt Hans-Martin Esser.

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  • Die deutsche Provinz mit ihrem Scholle- und Blut-und-Boden-Appeal war ja schon immer unsexy, auch wenn die allermeisten Talente von hier kommen. Selbst Berlin wird ausgestochen. Die Hauptstadt umweht der Hauch der Verwahrlosung. Hamburg ist gleichzeitig St.Pauli, Pirat und gediegener Segelclub, also arm, sexy und gleichzeitig reich, so Hans-Martin Esser.

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  • Transferleistungen bestimmen den Fußball. Deutschlands Fußballer sind nur Durchlauferhitzer für ambitionierte Teams in England, Spanien, Italien und Frankreich. Die Folge: die Liga wird unattraktiver. Warum sollte man dann noch 50 Euro monatlich für Live-Übertragungen berappen, wenn der FC Bayern mit einer schwächer werdenden Mannschaft dennoch mit 20 Punkten Vorsprung die Saison abschließt?

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