Sozialausgaben erreichen Eine-Billionen-Euro-Marke

von Hanno Vollenweider9.08.2017Innenpolitik, Wirtschaft

Der Sozialstaat in Deutschland ist unnötig aufgebläht. Trotz guter Wirtschaftszahlen und einem satten Überschuss bei den Steuereinnahmen werden die Bürger nicht entlastet. Erwerbsarmut und niedrige Renten treiben immer mehr Menschen in eine staatliche Abhängigkeit und sorgen damit für eine schrittweise Entmündigung, so Hanno Vollenweider.

Diese Zahl ist wirklich besorgniserregend: Im Jahr 2016 übertraf das Wachstum der Sozialausgaben das der deutschen Wirtschaft. Auf 918 Milliarden Euro stiegen die Kosten für Gesundheit, Rente, Pflege und weitere Sozialausgaben wie Kindergeld etc. Für das Jahr 2015 auf 2016 bedeutet dies ein Plus von knapp vier Prozent, also insgesamt 32,6 Milliarden. Zum Vergleich: 1991 hatten die Ausgaben noch rund umgerechnet 400 Milliarden und im Jahr 2000 rund 600 Milliarden Euro betragen.

Bei den Renten stiegen die Ausgaben zwischen 2000 und 2016 von 217 auf 293 Milliarden Euro, berichtete das Handelsblatt

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