Wenn es auf dem Weltfinanzmarkt brennt, dann muss gelöscht werden. Selbst wenn es sich um Brandstiftung handelt. Peer Steinbrück

Gunter Weißgerber

Gunter  Weißgerber

Gunter Weißgerber trat 1989 in das Neue Forum ein und war Gründungsmitglied der Leipziger SDP. Er war von 1990-2009 Bundestagsabgeordneter und in dieser Zeit 15 Jahre Vorsitzender der sächsischen Landesgruppe der SPD-Bundestagsfraktion (1990 bis 2005). Er ist studierter Ingenieur für Tiefbohr-Technologie. Er ist derzeit Unternehmensberater und Publizist. Bücher

Zuletzt aktualisiert am 12.04.2019

Debatte

In der Merkel-Bashing-Falle

Glauben wir wirklich an die Kopfsteuerung der Bevölkerung durch die AfD? Anders herum ist es doch richtig. Die AfD ist momentan zwischen 10 und 15 Prozent relativ stark. Aber nicht, weil sie die Bevölkerung auf die Bäume jagt, sondern weil sie Nutzen aus der tatsächlich vorhandenen Unzufriedenheit im Lande zu ziehen vermag.

Debatte

Zum 25.Todestag von Willy Brandt

Manchmal stelle auch ich mir die Frage, wie würde Willy Brandt heute entscheiden oder Entscheidungen reifen lassen? Hätte er, wie Frau Merkel es 2015 tat, die Dublin-Regelungen eigenmächtig, ohne den Bundestag, außer Kraft gesetzt?

Debatte

Die AfD - ein Danaergeschenk aus den alten Bundesländern

Was, wenn die AfD im Osten am 24. September 2017 über Wert belohnt und im Westen unter Wert geschlagen wurde? Was wäre, wenn die offene Richterskala für die AfD im Westen erst noch auf uns zukommt?

Debatte

Die Bundesrepublik ist näher an Rosa Luxemburg

Der Eindruck, dass die Bundesrepublik inzwischen näher an Rosa Luxemburgs‘ enger Sicht, die die Freiheit Andersdenkender nur innerhalb ihres politischen Milieus einforderte und mitnichten die allgemeine Freiheit aller unterschiedlich Denkenden meinte, ist seit geraumer Zeit beklemmend. Die Wahlergebnisse für die AfD haben auch damit zu tun. Machen wir uns nichts vor.

Debatte

Die SPD und die Zwangsläufigkeit ihrer Wahlniederlage

Am 2. Dezember 1990, am Abend nach der ersten Bundestagswahl im wiedervereinigten Deutschland, verfasste Gunter Weißgerber einen Text zu einer herben Niederlage der SPD. Knapp 27 Jahre später ist er immer noch aktuell. Martin Schulz war es diesmal, der faktisch keine Chance hatte. Denn die SPD hatte ihre Strategie längst in einer Corporate Identity mit Linksaußen und Grünen festgezurrt.

Debatte

Jetzt übertreibt Juncker aber

Monsieur Juncker fordert einen EU-Staat nach seinem Gusto. Jean-Claude allmächtig oder so. Mir scheint, der Mann wird tüdelig.

Debatte

Der Chauvinismus Berlins und Brüssels

Hätte der SPD-Kanzlerkandidat 2017 die Themen „EU-Sicherheit“ und „Hauptstädte statt Zentralgewalt Brüssel“ ganz oben auf die Tagesordnung gesetzt, die SPD könnte sich eine Woche vor den Wahlen vor Prozenten in Umfragen nicht retten!

Debatte

8 Anstalts-Regeln für das Feuilleton

Menschen generell und damit natürlich auch Politiker werden nicht entsorgt!

Debatte

Union und SPD überlassen hasenfüßig das Sicherheitsthema der AfD

Hatte tatsächlich irgendjemand mehr erwartet? Martin Schulz startete im Frühjar mit einer SPD mit sagenhaften 100 Prozent, innerparteilich, und landete alsbald im Schachmatt.

Debatte

„96 % der Muslime hier fühlen sich unserem Land verbunden“

Laut Bertelsmann-Stiftung sind Muslime hierzulande integriert, kaum arbeitslos und Deutschland „verbunden“. Problematisch sei allein die fehlende Akzeptanz in der Aufnahmegesellschaft. Warum diese Aussage Unsinn ist.

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