Alle Parteimitglieder werden SPD-Vorsitzende?

Gunter Weißgerber22.08.2019Gesellschaft & Kultur, Medien, Politik

Vielleicht wagt der Parteitag dann sogar den ganz großen Schritt nach vorn: Alle Parteimitglieder werden SPD-Vorsitzende? Was heute noch 426 000 Vorsitzende wären, können nächstes schon 200 000 und 2021 noch 100 000 sein?

Der Spiegel vermeldet es. Olaf Scholz ist bereit zur hälftigen Kandidatur um den SPD-Vorsitz. Es fehlt nur noch eine weiblich erscheinende Tandempartnerin.

Nichts leichter als das in Zeiten des grassierenden Genderns!

Olaf Scholzens Personalreservoir schöpft sich sage und schreibe aus 426 000 Sozialdemokrat*innen (Wikipedia Stand Juli 2019). Gut gegendert kann jedes dieser Mit- und ohne Glied*innen mit Olaf kandidieren.

Soviel Auswahl war noch nie. Scholz kann selbst mit Ralf Stegner, falls dieser seine zweifelsfrei vorhandene feminine Seite als Flintenweib entdeckt, auf Werbetour gehen.

Und dass, obwohl die Doppelspitze in der SPD noch gar nicht beschlossen wurde. Das muss der Parteitag nämlich erst beschließen.
Vielleicht wagt der Parteitag dann sogar den ganz großen Schritt nach vorn: Alle Parteimitglieder werden SPD-Vorsitzende? Was heute noch 426 000 Vorsitzende wären, können nächstes schon 200 000 und 2021  noch 100 000 sein?

Die mögliche Vorsitzendenzahl besäße vor dem Hintergrund der aktuellen SPD-Loslösung vom Bevölkerungswillen durchaus das Potential zu größerer Übersichtlichkeit. Und das GENDERN bietet die Werkzeuge, die SPD unsicht- und damit für jedes Vorsitzendengremium führbar zu machen.

Glück auf Genoss*innen!

KOMMENTARE

MEIST KOMMENTIERT

Deutschland ist über Nacht zu einer offenen Gesinnungsdiktatur geworden

Man wird in der Geschichte wohl kein Beispiel finden, welches veranschaulicht, wie in einer Demokratie von Politik und Medien so offen ein urdemokratischer Prozess dämonisiert und ein gewählter Ministerpräsident einer solchen Hasskampagne von Politikern und Medien ausgesetzt wurde, dass er und se

Der Rundfunkbeitrag ist einfach nicht mehr zeitgemäß

Die konservative Basisbewegung innerhalb der CDU/CSU fordert die Landesregierungen auf, die Stimmung in der Bevölkerung ernst zu nehmen und umgehend Kostenschnitte für die öffentlich-rechtlichen Medienanstalten zu beschließen.

Wir dürfen uns von der AfD nicht die Demokratie zerstören lassen

Es gibt sie noch, die besonnenen Köpfe in der Politik. Wohltuend unaufgeregt das Interview mit Thüringens früherem Ministerpräsidenten Bernhard Vogel (CDU), Solche besonnenen Stimmen, die die Dinge vom Ende her durchdenken und nicht nur flotte Parolen oder moralische Dauerempörung im Programm h

Mit der verbrecherischen US-Oligarchie gibt es keinen Frieden und keinen „Klimaschutz“

Mit der verbrecherischen US-Oligarchie gibt es keinen Frieden und keinen „Klimaschutz“. Wenn die Grünen wirklich Frieden und Klimaschutz wollen, dann müssen sie der skrupellosen US-Oligarchie, die die halbe Welt terrorisiert, die kalte Schulter zeigen. Europa muss sich aus der Bevormundung der

Regierungsbildung in Thüringen: Dies ist ein bitterer Tag für die Demokratie

Dieses Ergebnis ist ein Dammbruch. Die Wahl des Thüringer Ministerpräsidenten hat gezeigt, dass CDU und FDP den Wählerauftrag nicht verstanden haben. Gemeinsam mit Stimmen der AfD haben sie die Wiederwahl Bodo Ramelows verhindert. FDP und CDU werden damit zum Steigbügelhalter der rechtsextremen

Sich mit der AfD wählen zu lassen, ist ein inakzeptabler Dammbruch

Es ist ein inakzeptabler Dammbruch, sich mit dem Stimmen der AfD und Herrn Höckes wählen lassen, so Ministerpräsident Bayerns Markus Söder.

Mobile Sliding Menu