Wenn ich träumen will, gehe ich schlafen. Sahra Wagenknecht

Die sozialistische Umgestaltung der Bundesrepublik hinkt

Die Bundesregierung muss sich dringend um mehr Ehrlichkeit in der Debatte bemühen. Das große Ziel der sozialistischen Umgestaltung gemäß der wahren Lehren von Marx, Lenin, Honecker, Hofreiter, Roth und KGE ist mit der jetzigen teilweise an marktwirtschaftliche Planlosigkeit erinnernden halbherzigen Regierungskultur nicht auf gesellschaftswissenschaftlich strukturierter Politik zu erreichen!

Die sozialistische Umgestaltung der Bundesrepublik hinkt. Eine staatliche Plankommission muss her!

Lenin hatte seinen GOELRO-Plan, Ulbricht und Honecker legten schön gebastelte Fünf-Jahres-Pläne vor und was machen die große sozialistische Bundesregierung und deren Prätorianer Grüne und Linksaußen? Sie wurschelten sich irgendwie durch!

Wir brauchen mehr Ehrlichkeit und Zehn-Jahrespläne, die durch eine Staatliche Plankommission in das Vertrauensgremium „Bundesregierung plus Prätorianer“ einzubringen sind. Damit die Regierung endlich eine auf der Arbeit der rotgrünen Klassiker beruhende „AGENDA 2089“ bekommt. Das Jahr 2089 ist dabei bewusst gewählt. Einhundert Jahre nach der ersten und letzten großen Niederlage des Sozialismus kann und muss dessen immerwährende Auferstehung am 9. Oktober dieses Jahres gebührend abgerechnet werden. Kein Opfer darf auf diesem Wege dabei zu viel sein. Wir sind es den Klassikern und unseren Experimentalspinnereien schuldig!

Projekt I: Die Angleichung von Okzident und Orient

Ziel: Multikulturelle Homogenität zum Zwecke des Wegfalls ökologisch unsinniger Urlaubsreisen eingedenk der Tatsache: Wenn es überall gleich aussieht, wenn es überall gleich bunt ist, bleiben die Menschen zu Hause.

Sie kennen alles, weil sie alles in ihrer engeren Heimat vorfinden. Wer will da noch reisen und fremde Länder und Kulturen kennenlernen? Es ist nichts mehr fremd und interessant als zu Hause ist es auch nicht.

Ergebnis: Airlines und ökologisch unsinnige Privat-Kraftfahrzeuge wird es nicht mehr geben. Der Multikulturelle Sozialismus braucht gemäß den Klassikern Ulbricht und Honecker Solar-Busse, Solar-Straßenbahnen und Gärtnereien.

Die Menschen werden also weiterhin beschäftigt und ökologisch abgelenkt.

Projekt II: Die Revolutionierung der sich justament abzeichnenden Mangelwirtschaft

Ziel: Deutschland muss seine Vorreiterrolle in der endgültigen Schließung der Kraftfahrzeugschmieden deutlicher wahrnehmen. Die jetzigen Hoffnungszeichen, Porsche kann bis September nicht mehr liefern und Volkswagen dient uns mit verlängerten Wartezeiten, müssen planvoll verstetigt werden. Das Endziel „autofreies Deutschland“ ist unbedingt Jahrzehnte vor 2089 zu erreichen!
Die bisher in diesem Bereich tätigen unökologischen Lohnsklaven finden in den im Projekt I zu schaffenden Gärtnereien öffentlich geförderte Beschäftigung. Deutschland muss mit Blumen schöner werden. Auch lässt sich die Ernährung der bunten Bevölkerung mittels Rot- und Weißkohl bestens sicherstellen. Hier helfen die historisch bedeutsamen Rot- und Weißkohlerfahrungen der leider verblichenen größten DDR der Welt. Wir sind nicht dumm! Wir sehen nur so aus.

Ergebnis: Siehe Ergebnis in Projekt I.

Projekt III: Wohnraummangel als Mittel zur verbesserten Intim-Kommunikation auf dem Wege zu einer neuen Generation multikulturell-fehlerfreien Bundesbürger.

Ziel: Die bisherige Politik der Bundesregierung zeigt erste Erfolge, der Begriff Wohnraummangel ist kein Fremdwort mehr. Darauf gilt es planvoll aufzubauen. Wo Wohnraummangel herrscht, müssen sich die Menschen näherkommen. Menschen, die sich näherkommen, neigen gehäufter zu Vermehrung. Und geschieht das über Religions- und Kulturgrenzen hinweg, verschwinden diese künstlichen Grenzen zwischen den vielen Adams und Evas in Deutschland. Ein neuer Mensch mit neuem Bewusstsein wird entstehen. Auf dieses Ziel muss die Bundesregierung hinarbeiten! Denn: Die neue sozialistisch-ökologische Welt kann nur von neuen Menschen verstanden und gelebt werden.

Ergebnis: Eine homogene Gesellschaft in homogenen Regionen.

Die neuen bewussten Menschen verstehen Pläne und Ziele der großen sozialistischen Bundesregierung und bedürfen aus dieser Einsicht in die Notwendigkeit fürderhin keiner freien Wahlen mehr. Auch wird infolge dessen das Netzwerkdurchsetzungsgesetz seine Existenzberechtigung auf quasi natürliche Weise verlieren. Die neuen Menschen kontrollieren sich selbst, es wird in ihre Gene übergehen.

Homogenität ist zwangsläufig bar jeglicher Alternativen. Die gute alte Nationale Front der guten alten DDR entsprach dieser Erkenntnis. Nur gab es diesen verflixten neuen Menschen noch nicht. Das wird ja jetzt besser.

Daraus folgen Projekt und Ziel IV „Die zukünftigen Wahlen mit der Liste der multinationalen Front zum neuen Fortschritts-Bundestag der sozialistischen BRD.

Ergebnis: Schöne neue Welt. Oder mit KGE’s Worten: „Deutschland verändert sich.“ Juchhu!

Anders als die großen Klassiker Lenin, Stalin, Mao und Pol Pot darf die Bundesregierung auf den friedlichen Übergang vom unbewussten Menschen zum bewussten Übermenschen setzen. Die Liquidation von Menschengruppen als Klassen war ein nicht notwendiger Fehler. Wir haben daraus gelernt. Für eine glanzvolle Zukunft!

Ach, würde das noch Orwell erleben dürfen! Seine Visionen werden übertroffen. Was gäbe das Stoff für ein großartigeres „1984“

Quelle: Weißgerber – Freiheit":www.weissgerber-freiheit.de

Lesen Sie weitere Meinungen aus dieser Debatte von: Jörg Hubert Meuthen, Sarna Röser , Robert Habeck.

Leserbriefe

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Mehr zum Thema: Ddr, Marxismus-leninismus, Stalin

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