Zu viele Länder folgen immer noch der alten Logik des Kalten Kriegs. Kumi Naidoo

Gunter Weißgerber

Gunter  Weißgerber

Gunter Weißgerber trat 1989 in das Neue Forum ein und war Gründungsmitglied der Leipziger SDP. Er war von 1990-2009 Bundestagsabgeordneter und in dieser Zeit 15 Jahre Vorsitzender der sächsischen Landesgruppe der SPD-Bundestagsfraktion (1990 bis 2005). Er ist studierter Ingenieur für Tiefbohr-Technologie. Er ist derzeit Unternehmensberater und Publizist. Bücher

Zuletzt aktualisiert am 09.06.2018

Debatte

Auch Götter können irren

Mit Rudolf Augstein habe ich mich noch nie groß beschäftigt. Er war eine wichtige Person der Zeitgeschichte und ohne seinen Spiegel, der in der DDR zur gleichsam begehrten wie gefährlichen Konterbande gehörte, wäre auch mein politisches Leben ärmer gewesen, meint Gunter Weißgerber.

Debatte

UN-Migrationspakt ante portas

Eine unbedachte Einladung von 2015 muss reichen, meinen die Österreicher und lehnen die nächste Groß-und Dauer-Einladung ab. Anders als eine Einladung kann der UN-Migrationspakt in den Zuwanderer-Entsendeländern schwerlich verstanden und kommuniziert werden, so Gunter Weißgerber.

Debatte

Petra Köpping: "Integriert doch erst mal uns!"

Für Köpping gab es die DDR mit ihrer system-immanenten Inkompetenz in der Wirtschafts- und Sozialpolitik nicht. Sie beschreibt eine Art DDR-Fortsetzungsgeschichte ohne deren ersten Teil zu erwähnen. Der wirtschaftliche Zusammenbruch erfolgte bei Köpping nach der Deutschen Einheit infolge bundesdeutscher Politik, kritisiert Gunter Weißgerber das Buch von Petra Köpping.

Debatte

Kein Vertrauen in die Institutionen dieser Republik

Der „Global Compact for Migration“ steht vor der Tür und weder Bundestag noch Öffentlichkeit diskutieren über das Abkommen. Das Kabinett Merkel IV scheint willens und mit Unterstützung der faktisch nichtvorhandenen Opposition aus Grünen, Linkspartei und FDP in der Lage, wie 2015 die Deutschen zu überrumpeln, befindet Gunter Weißgerber.

Debatte

Alles kam wie erwartet

Die CSU wurde vor dem Hintergrund der unaufhörlich auf uns einprasselnden demoskopischen Kassandrarufe doch noch klarer Wahlsieger. Mit einem Merkel-Kurs hätte es den gestrigen Wahlsieger Söder mit Sicherheit nicht gegeben, befindet Gunter Weißgerber.

Debatte

Zwei Geschichts-Chirurgen: Karsten Krampitz und Björn Höcke

Wie sie sich doch immer wieder treffen, die Verharmloser, die Leugner. Heuer sind es Karsten Krampitz/Linksaußen und Björn Höcke/Rechtsaußen. Beider Botschaft ist ein und dasselbe Lied: „Es war nicht alles schlecht in…“. Karsten Krampitz bemühte sich am 3. Oktober 2018 im Deutschlandfunk mit „DDR neu erzählen“, Björn Höcke mutete uns seinen Dresdner Vortrag am 19.01.2017 zu.

Debatte

Die AfD ist nicht die Ursache der Probleme

Chemnitz wird uns noch lange beschäftigen. Ob die Vorkommnisse nun wirklich die Bezeichnungen, die ihnen zugedacht worden sind, verdienen, ob also die Ausschreitungen so groß waren wie berichtet, spielt dabei keine Rolle. Die Autoren Ernst Eichengrün, Ulrich Schödlbauer und Gunter Weißgerber sind sich einig: Oft reichen ja selbst die kleinen Anlässe, um eine große Krise loszutreten.

Debatte

Frauenquote im Bundestag?

Zwei von drei Abgeordnete sind männlich. Das sei "beschämend", sagt die Bundesjustizministerin Katharina Barley. Sie möchte die anstehende Reform des Wahlrechtes dazu nutzen, mehr Frauen ins Parlament zu bringen. Damit legt Barley die Axt an eines der höchsten Güter der Demokratie, befindet Gunter Weißgerber.

Debatte

Allen Unkenrufen zum Trotz: Die FDJ-Singe-Bewegung lebt weiter, Campino ist adoptiert

Hartmut König kann stolz sein. „Sag‘ mir, wo Du stehst“ bleibt ein Gassenhauer, den „Toten Hosen“ und „Freie Sahne Fischfilet“ sei Dank. Die Anerkennung der Hinterbliebenen der „Kulturkommission beim Politbüro des Zentralkomitees der SED“ ist den Künstlern gewiss. Womöglich wird Campino nun sogar des „Karl-Marx-Ordens“ der verblichenen „größten DDR der Welt“ für würdig befunden?

Debatte

„Im Kampf gegen rechts braucht die SPD auch die Antifa“

MfS und Antifa sind zwei Seiten einer Medaille zur Zersetzung, Verfolgung, Verleumdung, Einschüchterung, Rufmord und Mord. Mord war Teil des MfS-Werkzeugkastens und war Kernelement des Antifa-Familienmitgliedes RAF.

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