Eine Insel mit zwei Bergen

von Gunnar Sohn8.04.2014Wirtschaft

Im „Internet der Dinge“ herrscht babylonisches Sprachgewirr. Den deutschen Ingenieuren scheint das egal zu sein. Ein fataler Fehler.

Liest man die Schlagzeilen und Sonntagsreden zur diesjährigen Hannover-Messe, kann die deutsche Industrie vor Kraft kaum laufen. Wenn es um die sogenannte vierte industrielle Revolution geht, was unter dem Schlagwort „Industrie 4.0“ propagiert wird, habe das Land der Ingenieure und Konstrukteure klar die Nase vorn.

Vernetzte Maschinen und Produktionsprozesse sollen den Maschinenbauern und IT-Anbietern Aufträge über viele Milliarden Euro in die Kasse bringen. Bundeskanzlerin Angela Merkel spricht mit stolzgeschwellter Brust gar von der „smarten Industrie“, ruft aber gleichzeitig Europa dazu auf, die Innovationskraft nicht zu verlieren.

Industrie 4.0 funktioniere aber nur, wenn alle Daten aus der Produktion von Materialeigenschaften bis zu Geschwindigkeiten und deren Umwelt bis hin zur Personenerkennung oder zu räumlichen Bedingungen wie Schwellen im Raum jederzeit digital erfasst und verarbeitet werden,

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