Staatskünstler statt Jammerlappen zur Bewältigung der Euro-Krise

von Gunnar Sohn12.09.2011Gesellschaft & Kultur, Medien, Wirtschaft

Finanzpolitische Akteure stecken lieber den Kopf in den Sand, als ihrem Job nachzugehen. Damit verspielen sie nicht zuletzt die Chancen für ein geeintes Europa.

Quittiert ein Bauer seinen Dienst, weil er eine schlechte Ernte fürchtet? Wohl kaum. Wer sich mit seiner Meinung in politischen Gremien nicht durchsetzt und deshalb seine Backförmchen in die Ecke schmeißt, kann nichts mehr gestalten. Wer sich kopflos vom Acker macht, verschlimmert die Lage. Wer als Schlaumeier außer Dienst seinen Senf ablässt, hätte es in seiner aktiven Zeit doch besser oder anders machen können. Insofern sehe ich die Demission von

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